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✯ red square festival ✯

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Datum und Uhrzeit

Veranstaltungsort

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Kulturfabrik Moabit

Lehrter Straße 35

10557 Berlin

Germany

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Beschreibung des Events

Beschreibung

Kunst, Musik, Engagement und Familie zusammenzubringen – das ist die Idee des Red Square Festivals.

Das interdisziplinäre Festival zielt auf die Entwicklung des Dialogs zwischen den Künstlern, Experten, Journalisten, Innovatoren aus ganz Europa und nicht zuletzt innerhalb der großen russischsprachigen Community Deutschlands. Zu diesem Zweck finden schon ab Vormittag Workshops für politische Bildung sowie Pitches von sozialen Unternehmern, Panels zur Erinnerungskultur sowie zum Engagement der Russischsprachigen in der deutschen Politik. Mit den Ska-, Klezmer- und Indie-Bands wie der berühmten Band Trubetskoy aus Minsk, MirMix Orkeztan und Polly Tikk aus Berlin, Los Spätkaufens aus Chile, mit Russendisko von Wladimir Kaminer, Sabrina Mue von Kattermukke und weiteren Djs wird die Kulturfabrik Moabit am 12. Mai vom Nachmittag bis in die frühen Morgenstunden bespielt. Vom 11 bis 18 Uhr findet das Familienfest statt. Für Kinder und Erwachsene stehen auf der Wiese im zweiten Hof der Kulturfabrik mehrere Stände von Berliner Designern, Antiquitäten aus Berlin Osteuropa. Zwei Buchhandlungen und Verläge werden Literatur u.a. auf osteuropäischen Sprachen präsentieren. Dazu können die Teilnehmer mit oder ohne Kinder an Lesungen und Workshops für Upcycling Art, Malerei 'Mal wie Chagall' oder einem Pelmeni-Kochkurs teilnehmen. Über redsquare4all@gmail.com können sie sich zu den Workshops kostenlos anmelden.

Berliner Künstlerszene wird vertreten auf einer performativen Ausstellung "Septette on Sheets", durch Lichtprojektionen von Stephan Brenn, Poetry-Performances von Genia Markova, Lesungen junger Berliner Autoren und einer interaktiven Präsentation der 'Virtual Reality for Art' von Dmitri Vrubel und Viktoria Timofeeva - Autoren des berühmten Bruderkusses auf East Side Gallery.

Im Filmrauschpalast findet drei Vorführungen der Dokumentarfilme von osteuropäischen Filmproduzenten statt. Der erste Film - "Under the Sun" (or Inside North Korea) vom russischen Regisseur Vitalii Manski zeigt den Alltag eines 8-jährigen Mädchens in Nordkorea. Der zweite Film, "The Man Who Was Too Free" von Mikhail Fishman, Vera Kritschewskaja und Zhanna Nemzova widmet sich dem turbulenten Leben von Boris Nemzow. Der liberale Oppositionspolitiker hatte eine erfolgreiche politische Karriere in den 1990er Jahren. Er wurde der jungste Gouverneur und anschließend stellv. Ministerpräsident unter Boris Jelzin. In der Putin-Ära galt Boris Nemzow als harscher Kreml-Kritiker. Am 28. Februar 2015 wurde er in der Nähe vom Kreml erschossen. Freunde, Arbeitskollegen, unter denen mehrere hochrangige Politiker und Großunternehmer, erinnern sich an Boris Nemzow und diskutieren im Film über modernes Russland. Der dritte Film hatte erst vor drei Monaten seien Primiere auf Berlinale erlebt. Das ist der neueste Dokumentarlilm vom ukrainischen Regisseur Sergei Lozniza - der "Tag des Sieges". Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park gehört zu den imposantesten Gedenkstätten, die in Berlin an den 2. Weltkrieg erinnern. Als Zuschauer wird man gewahr, wie sich am 9. Mai das Treiben der Jüngeren und Älteren, von Frauen in Trachten und Männern in Uniformen choreografiert: Das Ehrenmal entfaltet an diesem Datum seine Macht als kinematografischer Magnet, der sichtbar macht, wie unendlich viele Lebenslinien sich auch 73 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs in Berlin und weit darüber hinaus von genau hier aus kreuzen und definieren. Direkt nach den Vorführungen finden Gespräche mit den Regisseuren statt.

Das Red Square Festival bietet engagierten Leuten eine Bühne und interessierten Menschen die Möglichkeit, sich über zivilgesellschaftliche Initiativen, das Potential und die Rolle von Kultur zu informieren und Teil zu nehmen. Im Fokus des Festivals steht dabei Osteuropa, dessen politische Situation, dessen Kultur und Küche. Einzelheiten, Programm und weitere Aktionen finden Sie auf der Website.

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