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Begegnungen und Vergegnungen – Auf dem Weg zu einem schönen Zusammenleben

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Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin

Columbiadamm 10

Turm 9

12101 Berlin

Germany

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Beschreibung des Events
Institut für Sozialästhetik und psychische Gesundheit an der SFU Berlin eröffnet

Zu diesem Event

Das Institut „Institut für Sozialästhetik und psychische Gesundheit“ (Social Aesthetics and Mental Health) ist ein direkt dem Rektorat unterstelltes interfakultäres Institut der Sigmund Freud PrivatUniversität in Berlin für Student*innen aller Fakultäten. Der Hauptwirkungsbereich des Institutes in Forschung und Lehre sowie Öffentlichkeitsarbeit ist die Sozialästhetik, wobei vor allem sozialästhetische Perspektiven und Aspekte von psychischer Gesundheit im Zentrum des Interesses stehen. Sozialästhetik wird als eine humanwissenschaftliche Disziplin verstanden, die ihren Ursprung in der „Alltagsästhetik“ (Light & Smith 2005) und „Neuen Ökologischen Ästhetik (Böhme 1995) hat und die sich zentral mit den Grundlagen, Bedingungskonstellationen, Erscheinungsformen und Wirkungen eines gelingenden, schönen menschlichen Zusammenlebens beschäftigt.

Psychische Gesundheit wird entsprechend der WHO-Definition von 1947 als völliges psychisches Wohlsein („total mental well-being“) und nicht nur als Abwesenheit von psychischer Erkrankung verstanden, das sich in der Ermöglichung und Umsetzung eines weitgehend autonom und souverän geführten sowie freudvoll erlebten Lebens äußert (Musalek 2013).

Die Hauptaufgaben des Instituts für „Sozialästhetik und Psychische Gesundheit“ („Social Aesthetics and Mental Health“) liegen in der Erforschung, Entwicklung und Lehre von sozialästhetischen Konzepten, Modellen sowie deren praktische Umsetzungsmöglichkeiten mit dem Hauptfokus Erreichen bzw. Erhalt von psychischem Gesundsein. Dabei sind weit über bloß oberflächliche Schönheits- und Attraktivitätsaspekte hinausreichend auch alle Erscheinungs- und Wirkbereiche der Tiefenästhetik (Welsch 1996) sowie deren mannigfache und komplexe Zusammenhänge mit psychischer Gesundheit in die wissenschaftlichen Untersuchungen miteinzubeziehen.

Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek und seinem Team wurden bereits in der Vergangenheit verschiedene Konzepte der Sozialästhetik bearbeitet bzw. entwickelt und auch im Rahmen von nationalen und internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen vorgestellt. Diese Konzepte, wie z.B. jenes der Atmosphären und der Aura, das Konzept des Ortes (Place/Topos), des Zuhauses (Dwelling) und Familiären (Vertrauten), das Konzept der Gastfreundschaft, das Konzept der Achtsamkeit und Präsenz, das Konzept der Reziprozität, das Konzept der Teilnahme (Engagement) sowie das Konzept der Attraktivität u.a.m., sind auch Ausgangspunkte für zukünftige Hauptforschungsschwerpunkte des Instituts für Sozialästhetik in Berlin. Michael Musalek ist Psychiater und Psychotherapeut. Er ist ärztlicher Leiter des Anton Proksch Instituts und Institutsvorstand des Instituts für Sozialästhetik und psychische Gesundheit an der Sigmund Freud Privatuniversität SFU Wien und Berlin. Er entwickelte maßgeblich neue Ansätze in der ressourcenorientierten Suchtbehandlung (Orpheus-Programm).

Als Auftakt lädt die SFU Berlin zum ersten Symposium des Instituts für Sozialästhetik und psychische Gesundheit ein.

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