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Übersetzungsförderung im Theaterbereich

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Veranstaltungsort

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English Theatre Berlin | International Performing Arts Center

Fidicinstraße 40

10965 Berlin

Germany

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Beschreibung des Events
Übersetzungsförderung im Theaterbereich – brauchen wir einen Perspektivwechsel?

Zu diesem Event

„Internationalität, Kulturaustausch, der Blick über den Tellerrand“- mit diesen Schlagworten schmücken viele Theater ihre Spielzeiten. Doch um fremdsprachige Texte auf deutschen Bühnen zu präsentieren, müssen diese übersetzt werden.

Das Publikum unserer großstädtischen Theater wird immer internationaler. Viele Bühnen planen von Anfang an eine fremdsprachige (oft englische) Übertitelung, um das Theater möglichst vielen Interessierten zugänglich zu machen. Auch dafür müssen die Texte aus dem Deutschen kompetent übersetzt werden.

Leider können für diese Arbeit weder von den Bühnen, noch von den Verlagen adäquat Gelder zur Verfügung gestellt werden. Theater unterliegen einem immer härteren Sparzwang, welcher sich durch Covid – 19 sicher noch verschärfen wird. Theaterverlage kämpfen ums Überleben und internationale Stücke werden oft gar nicht erst ins Verlagsprogramm aufgenommen, da die höheren Kosten durch die unsichere Tantiemesituation wahrscheinlich nicht wieder eingespielt werden können.

Demzufolge ist die Arbeit von Theaterautor*innen wie -übersetzer*innen zunehmend von der finanziellen Förderung durch private und staatliche Stiftungen abhängig. Wie sich diese Situation in der aktuellen Förderlandschaft spiegelt, ist das Thema unserer Veranstaltung.

Wir möchten über verschiedene Fördermodelle und -programme berichten, mit Gästen diskutieren, wie diese Programme gestaltet werden, und analysieren, wie der Posten Theaterübersetzung in der Förderlandschaft kommuniziert und repräsentiert wird. Können die jetzigen Fördermodelle den tatsächlichen Bedürfnissen der Theaterübersetzer*innen gerecht werden? Gibt es unterschiedliche Herangehensweisen in verschiedenen Ländern? Wie kann über neue Modelle nachgedacht werden? Wie über Kooperationen? Wie können die Anforderungen kommuniziert werden? Wir wollen neue Anregungen schaffen und Synergien stiften und die Bedürfnisse der Theaterübersetzer*innen in den Fokus rücken.

Wir loten konkrete Förder- und Arbeitsbedingungen im internationalen Vergleich aus und suchen nach neuen Wegen für die Förderprogramme.

Gäste: Uwe Carstensen (Jurymitglied des Deutschen Literaturfonds und ehem. Leiter des S. Fischer Theater- und Medienverlags), Daniel Brunet (Übersetzer und produzierender künstlerischer Leiter des English Theatre Berlin), Nina Thielicke (Mitarbeiterin des DÜFs, Autorin, Herausgeberin)

Projektleitung und Moderation: Antje Oegel und Barbora Schnelle

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Covid-19: Wir sind verpflichtet, am Einlass Covid-19 Negativ-Nachweise von Gästen zu kontrollieren. 
Dabei verfolgen wir noch die Drei-G-Regel: geimpft / getestet / genesen. Bitte bringen Sie einen gültigen Nachweis mit. Der Negativtest darf nicht älter als 24 Stunden sein. Seit der zweiten Impfung müssen mind. 14 Tage vergangen sein. Nachweis über einen positiven PCR-Test darf nicht älter als 6 Monate zurückliegen und mind. aber vor 28 Tagen ausgestellt worden sein.

 Die FFP-2 Maske muss auf dem Weg zum Platz getragen und darf während der Diskussion abgenommen werden.



Die Regierungsmaßnahmen können sich schnell ändern. 
Stand: 18.09.2021


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English Theatre Berlin | International Performing Arts Center

Fidicinstraße 40

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Veranstalter Drama Panorama: Forum f. Übersetzung u. Theater eV

Veranstalter von Übersetzungsförderung im Theaterbereich

Drama Panorama ist ein offenes Forum für internationale Theaterübersetzer*innen und andere Theaterschaffende.

Als gemeinnütziger Verein setzt sich Drama Panorama für die Anbindung der Sprachmittlung an den praktischen Theaterbetrieb ein. Drama Panorama arbeitet kuratorisch, beteiligt sich an internationalen Koproduktionen, gibt eine Buchreihe heraus und initiiert Projekte, die sich aktuellen sozialpolitischen Themen widmen.

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