LSBTI*-Rechte sind Menschenrechte! - LGBTI rights are human rights!

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2.+3. Dezember 2020 Online-Konferenz der Hirschfeld-Eddy-Stiftung Online conference of the Hirschfeld Eddy Foundation

About this Event

Aufklären, sensibilisieren, vernetzen.

LSBTI*-Rechte sind Menschenrechte!

Weltweit sind LSBTI*-Menschen Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. In vielen Ländern leben Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI*) in ständiger Gefahr und Angst. Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung unterstützt den weltweiten Kampf gegen brutale Strafgesetze, staatliche Zensur und gesellschaftliche Ausgrenzung, leistet Hilfe für Menschen, die vor Verfolgung flüchten müssen und fördert LSBTI*-Menschenrechtsprojekte im Globalen Süden und Osteuropa.

Lange Zeit war die Menschenrechtsarbeit zu sexueller Orientierung und Geschlechtsidentitäten kein Thema für die deutsche Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Das hat sich geändert. Hier konnten wir viel Überzeugungsarbeit leisten und Förderung für LSBTI*-Projekte durchsetzen. Wir schließen Bündnisse mit anderen Menschenrechtsorganisationen und Trägern der Entwicklungszusammenarbeit. Denn LSBTI*-Rechte sind Menschenrechte und deren Stärkung ist eine Aufgabe, die alle angeht, nicht nur die LSBTI*-Community in Deutschland.

Konferenzsprachen: Alle Plenarveranstaltungen werden englisch und deutsch gedolmetscht. Forum 1 findet in englischer Sprache statt. Forum 2 und Forum 4 werden englisch und deutsch gedolmetscht, alle anderen Foren finden nur in deutscher Sprache statt.

Mittwoch, 02. Dezember 2020, 14.00-16:30 Uhr

Donnerstag, 03. Dezember 2020, 16.00-19.00 Uhr

Bitte melden Sie sich bis zum 25.11.2020 an. Der Link zur Online-Konferenz wird den Angemeldeten einige Stunden vorher zugeschickt.

Vorläufiges Programm: siehe weiter unten.

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Enlighten, sensitise, network.

LGBTI rights are human rights!

LGBTI people worldwide are exposed to violence and discrimination. In many countries, lesbians, gays, bisexuals, transgender and intersex people (LGBTI) live in constant danger and fear. The Hirschfeld-Eddy-Foundation supports the worldwide fight against brutal criminal laws, state censorship and social exclusion, provides help for people who have to flee persecution and promotes LGBTI human rights projects in the Global South and Eastern Europe.

For a long time, human rights work on sexual orientation and gender identities was not an issue for German foreign policy and development cooperation. That has changed. Here we have been able to do a lot of persuasion work and obtain funding for LGBTI projects. We form alliances with other human rights organisations and development cooperation agencies. After all, LGBTI rights are human rights and strengthening them is a task that concerns everyone, not just the LGBTI community in Germany.

Languages: The plenary sessions as well as Forum 2 and 4 will be translated to and from English and German. Forum 1 is held in English, all other sessions will be held in German.

Wednesday, December 02, 2020, 2.00-4.30 pm

Thursday, December 03, 2020, 4.00-7.00 pm

Please register until November 25, 2020. Registered participants will receive the access link to the Online Conference a few hours before opening.

Preliminary programme: see below.

Vorläufiges Programm

2. Dezember 2020 - 14.00-16.30 Uhr

14.00 - Begrüßung durch Axel Hochrein, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

14.05 - Grußwort von Christian Lange, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

14.10-14.30 Keynote 1: „LSBTI*-Rechte sind Menschenrechte“ – Rolle, Möglichkeiten und Herausforderungen für die deutsche Menschenrechtspolitik, Dr. Silke Voß-Kyeck, UN-Expertin und Berichterstatterin für das Forum Menschenrechte

14.30-14.50 Keynote 2: Die Rolle von Geber*innen in Deutschland für internationale Menschenrechtsarbeit, Ise Bosch, Geschäftsführerin Dreilinden gGmbH

Tagesmoderation: Alfonso Pantisano, LSVD

14.50-15.00 Pause

15.00-16.00 - Drei parallele online Foren zu Grundlagen:

F 1 Gewalt und Kriminalisierung von LSBTI* am Beispiel von Honduras, Russland, Uganda

Zwischen rechtlicher Kriminalisierung und LSBTI*-feindlicher Gewalt: Die Menschenrechtssituation von LSBTI*, Notfallhilfe und Herausforderungen für Menschenrechtsorganisationen und die deutsche Diplomatie.

● Paola Flores, Asociación LGBT Arcoíris de Honduras

● Julius Kaggwa, Support Initiative for People with congenital Disorders (Sipd), Uganda

● Björn van Roozendaal, ILGA-Europe (angefragt)

● Frank Schwabe, MdB und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (angefragt)

Moderation: Caroline Ausserer, Journalistin

F 2 Religiös motivierte LSBTI*-Feindlichkeit

Religiös begründete antihomosexuelle Haltungen greifen weit über das Menschenrecht auf Glaubensfreiheit hinaus, wenn sie als Triebkraft und Begründung für menschenrechtswidrige Gesetzgebung dienen oder den Nährboden für diskriminierende Handlungen oder gar gewaltsame Übergriffe auf Menschen bilden. LSBTI*-freundliche Kirchen und konfessionelle Träger der Entwicklungszusammenarbeit sorgen für Gegenwind.

● Martina Basso, Mennonitisches Friedenszentrum Berlin

● Ecclesia de Lange, Inclusive Affirmative Ministries, Südafrika

● Carsta Neuenroth, Brot für die Welt

Moderation: Henny Engels, LSVD

F 3 Shrinking Spaces: Internationale der Homophobie und Trans*feindlichkeit

Der gemeinsame Nenner undemokratischer, minderheitenfeindlicher und nationalistischer Regime ist die Aversion gegen eine kritische und selbstbewusste Zivilgesellschaft. Es wird gehetzt gegen die „Anderen“, gegen LSBTI*, Feminismus, People of Colour, Muslime oder Geflüchtete. Gesetze werden erlassen, um Zivilgesellschaft in die Schranken zu weisen. Wie reagieren zivilgesellschaftliche Organisationen auf die Entwicklungen in Russland, Brasilien, Uganda oder Indonesien, wo die Handlungsräume für Partnerorganisationen systematisch eingeschränkt werden?

● Dr. Julia Ehrt, ILGA-World

● Kirsten Maas-Albert, Heinrich-Böll-Stiftung

● Katharina Stahlecker, Venro

Moderation: Klaus Jetz, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

16.00-16.15 - Blitzlicht I: Kurzberichte aus F 1 – 3: Zentrale Thesen und Themen

16.15-16.20 - Verabschiedung, Ende Tag 1

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3. Dezember 2020 - 16.00-19.00 Uhr

16.00-16.10 - Einführung und Zusammenfassung Tag 1

16.10-17.20 Strategie – Podium:

„Aufklären, sensibilisieren, vernetzen. LSBTI*-Rechte sind Menschenrechte!“

Wie unterstützen wir LSBTI*-Menschenrechtsverteidiger*innen, wie stärken wir die Menschenrechte? Welche Strategien gibt es, welche Allianzen nutzen wir?

● Iris Dill, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

● Gyde Jensen, MdB und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe

● Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt

● Elke Schäfter, Elisabeth-Selbert-Initiative

Moderation: Axel Hochrein, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

17.20-17.30 Pause

17.30-18.30 - Drei parallele Online Foren zu Handlungsfeldern:

F 4 LSBTI*-Inklusionskonzept für die auswärtige Politik und Entwicklungs- zusammenarbeit

Erstmals soll Deutschland ein ressortgemeinsames LSBTI*-Inklusionskonzept für die Auswärtige Politik und Entwicklungszusammenarbeit erhalten. Die Bundesregierung greift damit eine langjährige Forderung der Zivilgesellschaft auf und findet Anschluss an Länder wie Schweden, Kanada oder die Niederlande. Wie kam es dazu, was bedeutet das für die auswärtigen Beziehungen und wie können die selbst gesteckten Zielsetzungen umgesetzt werden?

● Dr. Bernadette Kalz, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

● Dr. Anna Mrozek, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

● Dr. Hannah Rau, Auswärtiges Amt

● Sarah Kohrt, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Moderation: Helmut Metzner, LSVD

F 5 Multilateralismus unter Beschuss

Der Multilateralismus ist (wieder einmal) unter Beschuss geraten: Die derzeitige US-Administration tritt aus der WHO und dem UN-Menschenrechtsrat aus, Großbritannien verlässt die EU und schwächt deren Auftreten auf UN-Ebene, Brasilien zieht nach und steigt aus dem UN-Migrationspakt aus. Allenthalben sorgen Nationalismus und Populismus für Abschottung. Wo stünde die LSBTI*-Bewegung, welchen Stellenwert hätte die internationale Menschenrechtspolitik ohne UN, EU oder Europarat?

● Dr. Julia Ehrt, ILGA World

● Dr. Lisa Heemann, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

● Clemens Recker, Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen, Genf

● Dr. Silke Voß-Kyeck, Forum Menschenrechte e.V.

Moderation: Nina Eschke, Deutsches Institut für Menschenrechte

F 6 Best practice & Medien

Tu Gutes und rede drüber: Unterstützung von LSBTI*-Menschenrechts- verteidiger*innen im Globalen Süden und Osteuropa gibt es, LSBTI*-Projekte werden gefördert. Doch diese Förderung reicht hinten und vorne nicht. Und wie wird über positive Beispiele berichtet? Kommt das Thema in den Medien vor oder fällt es unter den Tisch? Wie sieht eine angemessene Berichterstattung aus?

● Klaus Jetz, Hirschfeld-Eddy-Stiftung

● Dr. Martina Backes, Redaktion südnordfunk/Iz3w

● Dr. Bärbel Röben, Journalistin und Medienwissenschaftlerin

● Sonja Schelper, filia, die Frauenstiftung

Moderation: Markus Ulrich, LSVD

18.30-18.45 - Blitzlicht II: Kurzberichte aus F 4 – 6: Zentrale Thesen und Themen

18.45-18.50 Schlussrede und Verabschiedung

Preliminary programme

December 2, 2020 – 2.00-4.30 pm

Greetings, Axel Hochrein, Hirschfeld Eddy Foundation

Message of Welcome, Christian Lange, Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry of Justice and Consumer Protection

2.10-2.30 pm - Keynote 1: "LGBTI rights are human rights" - role, opportunities and challenges for German human rights policy, Dr. Silke Voss-Kyeck, UN expert and rapporteur for the Human Rights Forum

2.30-2.50 pm - Keynote 2: German Donors Role in the Global LGBTI Funding Landscape, Ise Bosch, Dreilinden

Daytime moderator: Alfonso Pantisano, LSVD

Break

3.00-4.00 pm - Three parallel online forums:

F 1 Violence and criminalisation of LGBTI: the example of Honduras, Russia and Uganda

Between legal criminalisation and LGBTI-hostile violence: The human rights situation of LGBTI, emergency aid and challenges for human rights organisations and German diplomacy.

● Paola Flores, Asociación LGBT Arcoíris de Honduras

● Julius Kaggwa, Support Initiative for People with congenital Disorders (Sipd)/Uganda

● Björn van Roozendaal, ILGA-Europe (tbc)

● Frank Schwabe, MP and Member of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe (tbc)

Moderation: Caroline Ausserer, Journalist

F 2 Religiously motivated hostility to LGBTI

Religiously based anti-homosexual attitudes reach far beyond the human right to freedom of belief when they serve as a driving force and justification for legislation that violates human rights or form the breeding ground for discriminatory acts or even violent attacks on people. LGBTI friendly churches and denominational agencies for development cooperation provide a headwind.

● Martina Basso, Mennonite Peace Centre Berlin

● Ecclesia de Lange, Inclusive Affirmative Ministries, South Africa

● Carsta Neuenroth, Bread for the World

Moderation: Henny Engels, LSVD

F 3 Shrinking Spaces: International of Homo- and Transphobia

The common denominator of undemocratic, anti-minority and nationalist regimes is aversion to a critical and self-confident civil society. There is agitation against the "others", against LGBTI, feminism, People of Colour, Muslims or refugees. Laws are passed to put civil society in its place. How do civil society organisations react to developments in Russia, Brazil, Uganda or Indonesia, where the scope for action for partner organisations is systematically restricted?

● Dr. Julia Ehrt, ILGA-World

● Kirsten Maas-Albert, Heinrich Boell Foundation

● Katharina Stahlecker, Venro

Moderation: Klaus Jetz, Hirschfeld Eddy Foundation

4.00-4.15 pm - Flashlight I: Short reports from the forums

Main theses and issues

4.15-4.20 pm – Farewell, end of day 1

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December 3, 2020 – 4.00-6.30 pm

4.00-4.10 pm - Introduction and summary Day 1

4.10-5.20 pm - Strategy - panel:

"Enlighten, sensitise, network. LGBTI Rights Human Rights!" How do we support LGBTI human rights defenders, how do we strengthen human rights? What strategies are there, what alliances do we use?

● Iris Dill, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

● Gyde Jensen, MP and Chairwoman of the Parliamentarian Committee for Human Rights and Humanitarian Aid

● Michael Roth, Minister of State for Europe at the Federal Foreign Office

● Elke Schäfter, Elisabeth-Selbert-Initiative

Moderation: Axel Hochrein, Hirschfeld Eddy Foundation

Break

5.30-6.30 pm - Three parallel online forums:

F 4 LGBTI inclusion concept for foreign policy and development cooperation

For the first time, Germany is to have a joint LGBTI inclusion concept for foreign policy and development cooperation. The Federal Government is thus taking up a long-standing demand of civil society and is joining forces with countries such as Sweden, Canada and the Netherlands. How did this come about, what does it mean for foreign relations and how can the objectives that the government has set itself be implemented?

● Dr. Bernadette Kalz, Federal Ministry for Economic Cooperation and Development

● Dr. Anna Mrozek, Federal Ministry for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth

● Dr. Hannah Rau, Federal Foreign Office

● Sarah Kohrt, Hirschfeld Eddy Foundation

Moderation: Helmut Metzner, LSVD

F 5 Multilateralism under fire

Multilateralism has (once again) come under fire: The current US administration is leaving the WHO and the UN Human Rights Council, Britain is leaving the EU and weakening its presence at UN level, Brazil is following suit and is withdrawing from the UN migration pact. All around, nationalism and populism are causing isolation. Where would the LGBTI movement stand? What would international human rights policy be without the UN, EU or Council of Europe?

● Dr. Julia Ehrt, ILGA World

● Dr. Lisa Heemann, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

● Clemens Recker, Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen, Genf

● Dr. Silke Voß-Kyeck, Human Rights Forum

Moderation: Nina Eschke, German Institute for Human Rights

F 6 Best practice & media

Do good and talk about it: There is support for LSBTI human rights defenders* in the Global South and Eastern Europe, and LSBTI projects are supported. But this support is not enough, neither at the front nor the back. And how are positive examples reported? Does the topic appear in the media or does it fall under the table? What does adequate reporting look like?

● Klaus Jetz, Hirschfeld Eddy Foundation

● Dr. Martina Backes, Redaktion südnordfunk/Iz3w

● Dr. Bärbel Röben, journalist and media scientist

● Sonja Schelper, filia, die Frauenstiftung

Moderation: Markus Ulrich, LSVD

6.30-6.45 pm - Flashlight II: Short reports from the forums

Main theses and topics

6.34-6.50 pm - Closing speech and farewell

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