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studiosi cantandi Berlin & Freunde

https://www.studiosi-cantandi.de/

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt von studiosi cantandi Berlin, dem Tonkollektiv HTW, dem Kammerchor Bethanien und der Jungen Philharmonie Kreuzberg.

studiosi cantandi Berlin:

Seit der Gründung 1991 hat sich studiosi cantandi Berlin zu einer festen Größe in der Berliner Chorlandschaft entwickelt. Heute zählt der Chor mit seinen ca. 120 aktiven und 40 ruhenden Mitgliedern zu den großen sinfonischen Laienchören der Stadt und hat zwei bis drei große Konzertauftritte pro Jahr. Das Repertoire umfasst ein breites musikalisches Spektrum zwischen sakraler und weltlicher Musik: Mit bekannten Oratorien und großen sinfonischen Werken, aber auch szenischen Inszenierungen und Uraufführungen bieten wir unserem Publikum abwechslungsreiche Kunst. 2011 wurden im „Lux Aeterna“-Projekt die Requien von Schnittke und Mozart verknüpft und mit einem stimmungsvollen Lichtspiel in Szene gesetzt. Im nachfolgenden Weihnachtskonzert „Pink Christmas“ inszenierten wir eine farbenfrohe und kurzweilige moderierte Weihnachtsshow mit Stücken von Ramirez und Ray. Ein halbes Jahr später, im Mai 2012, führten wir das „War Requiem“ von Benjamin Britten im Berliner Dom auf. Während des Konzerts „Carol Singing“ im Dezember 2012 wurden Chor und Orchester in sechs einzeln agierende Kleingruppen geteilt, die Werke von Britten und Barber zu Gehör brachten.

Mit der Uraufführung von Christian Paczkowskis „Magnificat“ beim Chor@Berlin-Festival im Februar 2013 interpretierten wir zeitgenössische Chormusik. Vier E-Gitarren, eine vom Komponisten selbst gespielt, E-Bass und Schlagzeug begleiteten Raumklang, Rhythmen und Bedeutungsebenen. Für das Projekt „Walpurgisnacht – Ein faustischer Traum“ verwandelten Chor, Orchester, Solisten und Schauspieler im April/Mai 2013 den kompletten Kirchenraum der Emmauskirche in eine theatrale Szenerie, die dem Hexentanzplatz auf dem Brocken nachempfunden war. Die Aufführung aller sechs Kantaten von J.S. Bachs „Weihnachtsoratorium“ im Dezember 2014 stand zwar in der klassischen Tradition von Chorkonzerten, stellte aber in ihrer Komplexität und durch die außergewöhnliche gemischte Aufstellung den Chor vor eine neue Herausforderung.

In unserer szenisch-konzertanten Darbietung der multireligiösen Friedensmesse von Karl Jenkins “The Armed Man”, die in Kooperation mit Berliner muslimischen Gemeinden um weitere Koranverse ergänzt wurde, griffen wir im Mai 2014 die anhaltende gesellschaftspolitische Debatte um das Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen in Berlin auf. Im Jahr 2016 gab es im Kammermusiksaal der Philharmonie eine weitere Uraufführung eines Werkes von Christian Paczkowski, einer Messe. Das bisher größte Konzert der studiosi fand 2017 im Großen Saal der Philharmonie statt, ein Aufführung der Carmina Burana von Carl Orff gemeinsam mit dem Chor „München Klang“. Das Konzert wurde im Herkulessaal im München wiederholt. Zuletzt führten wir im Berliner Dom ein Stück des weniger bekannten englischen modernen Komponisten Michael Tippett auf, das Oratorium „A Child of Our Time“, das an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren erinnert.

Tonkollektiv HTW:

Wir, das Tonkollektiv HTW, sind die Musikgruppe der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, was nicht zwangsläufig heißt, dass man der Hochschule in irgendeiner Weise verbunden sein muss, um dort musizieren zu können.

Der Großteil unserer rund 80 Mitglieder des Tonkollektivs singt im Chor, der Rest verteilt sich auf die Instrumentalgruppe Grünklang, die Kammermusik-Ensembles sowie die Bands Die Gute Stube, die Flashback Monkeys, die Chris Richy Brothers und die Swing-Pop Band retrospektiv. Viele von uns sind auch in mehreren dieser Gruppierungen vertreten.

Einige unserer Mitglieder sind Studierende oder Mitarbeiter der Hochschule, doch sind auch viele “Externe” unter uns, worüber wir uns sehr freuen, und was auch für einen guten und vor allem niemals langweiligen Mix von Mitgliedern sorgt.

Als Musikgruppe der HTW richten wir viele Feiern an der Hochschule aus oder untermalen diese regelmäßig musikalisch, was uns häufige Auftritte beschert und einen guten Workflow bietet. Neben diesen Aufgaben haben wir aber jährlich zwei groß angelegte Konzerte mit dem Chor und dem Orchester in großen Konzerthäusern oder Kirchen.

Musikalisch hat sich das Tonkollektiv HTW nicht festgelegt, so sind über alle Ensembles hinweg und auch innerhalb dieser die verschiedensten Genres vertreten: Klassik, Pop, Rock, Gospel, Jazz, Klezmer und viele mehr kann man im Tonkollektiv finden.

Es gibt derzeit keine anstehenden Events.