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GAY-TANTRA® - Atme das Leben

Der Begriff "Tantra" kommt aus dem Sanskrit (altindisch). Er bedeutet "Weben" im Sinne von Verbindung der zahlreichen oft gegensätzlichen Aspekte in uns zu einem vollständigen Ganzen.

Anders als die meisten spirituellen Wege ehrt Tantra Begierde und sexuelle Lust als Tor zu Ekstase und Erleuchtung. Diese wird durch Kanalisierung und Verfeinerung der sexuellen Energie erreicht. Dabei kommt der Praktizierende auch mit den Schattenanteilen seiner Persönlichkeit in Kontakt, die angeschaut und integriert sein wollen. So verstanden ist Tantra ein Weg der Persönlichkeitsentwicklung. Ziel ist unter anderem das sexuelle Potential zu erwecken und zu integrieren. Tantra war schon immer eine antikonformistische und rebellische Disziplin gegen eingefahrene Glaubenssysteme von Religionen und Gesellschaft.

Gleichgeschlechtliche Sexualität stellte für Tantra nie ein Problem dar. In unserer Gesellschaft jedoch ist die Zeit noch sehr jung, in der homosexuellen Liebe als gleichberechtigte Spielart (sexuellen) Lebens akzeptiert wird.

So ist auch GAY-TANTRA® eine "junge" Form des Tantra. Es basiert auf dem Konzept von SkyDancing-Tantra®, das von der Französin Margot Anand Naslednikov in den achtziger Jahren entwickelt und im Westen verbreitet wurde. "SkyDancing" übersetzt Margot: "Das Leben und die Liebe kann sein wie ein Tanz über den Wolken - leicht".

Der Pfad der "SkyDancer" lässt sich zurückverfolgen bis ins ursprüngliche Tibet. Yeshi Tsogyal, der erleuchtete Gefährte des Buddha Padmasambhava, wurde als der "Grosse SkyDancer" bezeichnet. Die beiden entwickelten den tantrischen Buddhismus. In der buddhistischen Tradition waren "SkyDancer" besonders leidenschaftliche Menschen, die zutiefst der spirituellen Erweckung und Erleuchtung hingegeben waren.

GAY-TANTRA® bezeichnet die Übersetzung dieses Pfades in die Welt gleichgeschlechtlich liebender Männer. Es baut keine Gegensätze zum Umfeld auf. Im Gegenteil: Ekstase und Erleuchtung sind jenseits sexueller Präferenzen, die oft einschränken und den Menschen auf seine Sexualität reduzieren.

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