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Zwischen Kriminellen und Freiheitskämpfern: Journalistische Recherche im Da...

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Singerstr. 109

10179 Berlin

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Worum geht's?

Das Darknet gilt als einer der letzten Orte, in der Recht und Moral nicht zählen: Drogendealer und Waffenhändler bieten unverhohlen ihre Ware an, Hacker handeln mit Überwachungswerkzeugen. Das „finstere Netz“ hat daher einen schlechten Ruf, obwohl es in vielen Ländern auch als Mittel dient, Zensur und Überwachung zu umgehen. Journalisten berichten bisher meist über das Darknet, wenn Ermittlern ein Schlag gegen illegale Foren- und Handelsplätze gelungen ist.

In diesem Workshop sollen die Teilnehmer lernen, nicht nur über, sondern auch aus dem Darknet heraus zu berichten. Neben technischen Grundlagen wird vor allem vermittelt, welches Rüstzeug Journalisten für eine Darknet-Recherche benötigen und wo Storys zu finden sind. Es eignet sich vor allem für Rechercheure, die zu Rechtsradikalismus, organisierter Kriminalität (vor allem Drogen- und Waffenhandel) sowie Hacking arbeiten und einen langen Atem mitbringen.

Wer unterrichtet?

Daniel Moßbrucker (26) arbeitet seit seinem 15. Lebensjahr als Journalist. Er hat im Rahmen seines Dortmunder Journalistik-Studiums beim Hessischen Rundfunk volontiert und seine Abschlussarbeit zu Digitalen Informantenschutzrechten bei Prof. Tobias Gostomzyk verfasst. Er überwachte sich während einer investigativen Recherche für die ARD-Börsenredaktion selbst und bewies damit, dass aufgrund der aktuellen Rechtsgrundlage Journalisten in Deutschland ihre Informanten nicht mehr so schützen können wie noch in der analogen Welt. Das Experiment wurde mehrfach aufgegriffen, unter anderem durch die Süddeutsche Zeitung, „ZAPP“ und als Titelgeschichte des „journalist“.

Derzeit schließt er den berufsbegleitenden Master „Digital Journalism“ an der Hamburg Media School ab. Im Rahmen des Studiums war er Stipendiat des Norddeutschen Rundfunk.

Er arbeitet als freier Journalist in Berlin zu den Themen Datenschutz, Überwachung und Netzpolitik. Im Januar veröffentlichte er gemeinsam mit der ehemaligen ARD-London-Korrespondentin Annette Dittert eine 45-minütige Dokumentation über das Darknet in der ARD. Als Trainer leitet er Workshops bei Berufsverbänden und an Hochschulen für Journalisten zum Thema „Sichere Recherche für Journalisten im digitalen Zeitalter“.

Moßbrucker ist seit Juni 2016 zudem Referent für Informationsfreiheit im Internet bei der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen in Berlin.

Weitere Informationen auf seiner Homepage: www.daniel-mossbrucker.de

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