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"Wilde Südsee" - Filmvortrag von Aussteiger und Weltumsegler Gangerl

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Datum und Uhrzeit

Veranstaltungsort

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Hotel Gasthof Sporrer

Jobplatz 9

92431 Neunburg vorm Wald

Germany

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Beschreibung des Events
Das ECHTE Aussteigerleben - besser geht's nicht! Paradiesjäger Gangerl hat sich diesen Traum erfüllt und ist seit über 30 Jahren unterwegs.

Zu diesem Event

Extremaussteiger Gangerl Clemens segelt seit über 30 Jahren um die Welt. Er vermittelt mit dem Filmvortrag „Wilde Südsee“ Eindrücke von seinen schier unfassbaren Abenteuern.

Noch zwei Jahre bis zum runden 80. Geburtstag, doch seine Weltumsegelung will Gangerl Clemens niemals beenden. Seit 1988 ist der Aussteiger mit selbstgebauter Yacht unterwegs, hat deutlich über 100.000 Seemeilen im Kielwasser und kann bändeweise von seinen Abenteuern erzählen. Piratenüberfälle bei den Philippinen, Gefängnisaufenthalte von den Salomonen bis Afrika, wütende Stammeskrieger in Neuguinea oder der Jahrhundertsturm „Zyklon Polly“ auf dem Weg in die Antarktis – Dank starkem Willen hat der Einhandsegler bisher alles gemeistert. Seine Passion sind Primitivkulturen und indigene Stämme, die er in so manch gefährlichem Trip besucht hat. „Immer abseits des Tourismus“, so Gangerl Clemens. Zudem hat er bisher schon 180.000 Kilometer mit dem Rucksack durch über 100 Länder und rund 6.000 Tauchgänge auf dem Konto.

Während seinem Filmvortrag nimmt er die Zuschauer mit in die entlegensten Gebiete der Erde. Ob einsame Inseln und traumhafte Strände, farbenreiche Unterwasserwelten und gefährliche Tauchgänge oder tropische Dschungel und von der Außenwelt komplett abgeschieden lebende Stämme. „Die Besucher bekommen hautnah mit, wie es mir damals ergangen ist“, verspricht Gangerl Clemens. Passend dazu feiert sein erstes Buch „Der Paradiesjäger“ Premiere und handelt ebenso wie der Vortrag "Zauberhafte Südsee" von den ersten Jahren seines Aussteigerlebens. In diesem Vortrag "Wilde Südsee" zeigt Gangerl die Reisen der zweiten Etappe zu den abgelegenen Eingeborenen der Südsee. Einen Eindruck von dem urigen Weltenbummler kann man sich unter den nachfolgenden Links machen.

Weitere Infos über Gangerl

Beiträge über Gangerl im Fernsehen und in der Presse

Infos zum Vortrag

  • Einlass zum Filmvortrag ab 18.30 Uhr
  • Beginn 19.30 Uhr
  • Ende ca. 22.00 Uhr
  • inkl. 10 - 15 Min Pause

Häufige Fragen

Ist das Ticket übertragbar? Ja, Tickets sind übertragbar.

Muss ich das ausgedruckte Ticket mitbringen? Nein, nicht zwingend. Es reicht auch, die Bestätigung auf dem Smartphone zu zeigen.

Wie sehen die Rückerstattungsbedingungen aus? Ein Rückerstattung ist leider nicht möglich, allerdings können Tickets im privaten Rahmen weitergegeben werden.

Der Name auf der Registrierung/dem Ticket stimmt nicht mit dem Namen des Teilnehmers überein. Ist das ein Problem? Nein, das ist kein Problem. Man erhält Zugang auch mit einem Ticket, auf dem ein anderer Name steht.

Ausführliche Vortragsbeschreibung

Im Vortrag „Zauberhafte Südsee“ illustrierte der Aussteiger bereits die erste Etappe seiner Weltumsegelung. Darin ging es nach dem Schiffsbau ab Regensburg donauabwärts über Mittelmeer und Atlantik in die Karibik und später in die Südsee. Dort hielt er sich mehr als fünf Jahre auf und erlebte die schönste Zeit seines Lebens. Vollgepflastert mit Abenteuern an Land, auf und unter Wasser sowie faszinierenden Aufnahmen vom Leben in paradiesischen Gegenden, führte der Weltenbummler das Publikum mit lustigen und spannenden Anekdoten durch den Vortrag. „Wilde Südsee“ knüpft zeitlich nahtlos an den ersten Vortrag an und berichtet unter anderem von Gangerls Abenteuern bei wilden Stämmen in Papua-Neuguinea, schlimmen Piratenüberfällen, unglaublichem Tierreichtum auf Aldabra und natürlich von zauberhaften Inseln.

Eine abenteuerliche Reise zu den Kulturminderheiten der Südsee

Fidschi - Tonga - West-Samoa - Salomonen - Papua-Neuguinea - Philippinen - Borneo Indonesien - Chagos - Seychellen - Madagaskar

Über die Traum-Inseln Westsamoa, Wallis, Fidschi und Vanuatu segelte Gangerl zu den Salomonen. Dort besuchte er im Dschungel von Malaita den Stamm der Kwaio und wanderte wieder mal ins Gefängnis, weil er die Kulturminderheiten ohne Genehmigung der Regierung besuchte.

Anschließend begann für den Aussteiger ein ganz besonderes Abenteuer. In Papua-Neuguinea durchstreifte er den Dschungel und verbrachte einige Zeit bei den ehemaligen Kannibalen im Hochland von Mount Hagen. Dort lernte er den damals noch lebenden Sir Wamp Wan kennen. Der sehr geachtete Ex-Häuptling vom Stamme der Mokei Nampaka wurde 1972 von der Britischen Königin geadelt und war zu Besuch bei Papst Paul IV. Mit dem Kanu befuhr der Globetrotter auch den Sepik River und geriet bei einem Sing-Sing-Ritual in eine sehr prekäre Situation. Die Einheimischen schossen mit vergifteten Pfeilen nach ihm und seinem Dschungelführer, wobei ihre Leben nur durch die schnelle Flucht gerettet wurden.

Weiter ging es für den Weltenbummler nach Mikronesien. Monatelang pendelte er zwischen den atemberaubenden Inseln der Karolinen, Satawan, Truk, Yap und Ifalik. Er erfreute sich an der phantastischen Natur, vornehmlich unter Wasser, und lebte in Harmonie unter exotischen Stämmen. Dabei lief er versehentlich die wohl letzte Quarantäne-Insel für Leprakranke an, Kapingamarangi.

Zwei Jahre durchkreuzte Gangerl später die unzähligen Inseln der Philippinen und setzte dann erneut die Segel Richtung Papua-Neuguinea, um das bekannte Sing-Sing-Fest in Mount Hagen zu erleben. Nachdem er unterwegs vom Denguefieber überfallen wurde, erreichte er geschwächt und abgemagert den Inselstaat. Beim Sing-Sing-Fest traten im Naturstadium etwa 100 Volksgruppen in ihren fantastischen Kostümen und der teils bunten Körperbemalung auf, um eine unvergessliche Show abzuliefern.

Nach kurzer Erholungsphase segelte der Abenteurer nach Jayapura und flog ins Hochland zu den Dani-, Lani- und Yali-Stämmen, deren Männer noch heute nur mit Penisköchern bekleidet sind. Vier Wochen bereiste er das verwilderte Hochland und durfte bei einer traditionellen Schweinejagd mit anschließendem Erdofenessen teilnehmen. Im Sumpfgebiet von Asmat trampte er zu den Kombai und Korowai, den letzten aktiven Kannibalen unserer Erde. Auf dem Rückweg zu den Philippinen wurde er von Piraten attackiert und entkam nur um Haaresbreite einem üblen Schicksal.

Nach seinem ersten Besuch in Deutschland stach Gangerl wieder in See, mit dem Ziel Indonesien. In der Sulusee erlebte er den schlimmsten von etwa 20 Raubüberfällen, als nachts schwer bewaffnete Piraten seine Yacht enterten und auf ihn anlegten. Dabei erschoss der unerschütterliche Weltumsegler beide und flüchtete vor den Komplizen nach Borneo. Eine 25 Zentimeter lange Narbe am linken Unterarm erinnert ihn noch heute an den fürchterlichen Kampf. Auf Borneo besuchte er viele Dörfer der Ureinwohner, bestieg den Kinabalu und konnte Orang-Utans sehen. In Pontianak wurde er erneut nachts überfallen und ausgeraubt.

Auf dem Weg nach Jakarta musste er nach einem Tauchgang mit Schrecken feststellen, dass seine Yacht weggeschwommen war. Der Anker hatte nicht gehalten und so musste Gangerl vier Stunden schwimmen, um dank günstiger Winde wieder an Bord zu gelangen. Über Jakarta führte seine Reise nach Bali und Komodo zu den fleischfressenden Echsen.

Über Chagos ging es weiter zu den Seychellen. Dort besuchte der Naturliebhaber nahezu alle Inseln und segelte anschließend zu dem behüteten Vogelparadies Cosmoledo. Weiter ging es zu dem einzigartigen Weltnaturerbe Aldabra. Nur sehr wenigen Menschen ist es gestattet, dieses streng geschützte Atoll zu besuchen, da dort etwa 150.000 Landschildkröten leben und circa 1.000 Seeschildkröten täglich ihre Eier ablegen.

Auf Madagaskar angekommen, erlebte Gangerl Lebensfreude pur. Die liebenswürdigen Menschen hatten es dem Weltenbummler ebenso angetan wie die malerische Natur. Doch schon nach wenigen Wochen musste er weitersegeln, um mit guten Winden sein nächstes Ziel und Abenteuer zu erreichen: Den schwarzen Kontinent.

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