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Wenn der Schmerz sichtbar wird - Die Anerkennung des Schmerzes

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Wenn der Schmerz sichtbar wird

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In der Jugendhilfe trifft man auf Mädchen und Jungen aus sehr herausfordernden Lebenssituationen, in denen sie schmerzhafte Erfahrungen gemacht haben. Dieser Schmerz will gesehen werden. Häufig zeigt er sich in selbstverletzendem Verhalten.

Durch Wissensvermittlung und ein gemeinsames Verstehen des selbstverletzenden Verhaltens werden die Jugendlichen dazu bemächtigt, mit der Zeit alternative Strategien im Umgang mit ihrem Schmerz zu entwickeln. Die Anerkennung des Schmerzes und ein zugeneigter Umgang mit den Jugendlichen bringt diese zu einem liebevolleren Umgang mit sich selbst.

Programm:

  • 14:30 - 15:15 Uhr Vortrag „Anerkennung des Schmerzes" von Wilma Weiss, Gründerin des Fachverbands Traumapädagogik und Autorin
  • 15:45 - 17:30 Uhr Vortrag „Konzept zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten" von Barbara Winterstein und Lena Kahl, Psychologinnen im Fachdienst der Antonia Werr Zentrum GmbH

Weitere Informationen zum Vortrag Anerkennung des Schmerzes:

Alle Menschen haben Wunden, die meisten Menschen tiefe Wunden. Und nicht selten ist die Abspaltung des Schmerzes die einzige Möglichkeit, diesen zu überleben. Auch wenn ein nicht geringer Anteil von Menschen schwerwiegende Belastungen so verdrängen können, dass sie ein gutes Leben führen, muss es doch auch die Möglichkeit geben, den Schmerz anzuerkennen. Abspaltung von Schmerz kann uns von eigenen Anteilen trennen oder zur Verachtung für das Leben anderer führen. Dabei geht es um den eigenen Schmerz, also auch um die Schmerzen der Anderen. Wie steht es damit in unserem professionellen Tun? Welche strukturellen und gesellschaftlichen Hemmnisse stehen uns gegenüber? Und welche individuellen, professionelle und gesellschaftliche Räume sind vorhanden und vor allem zu schaffen.

Weitere Informationen zum Vortrag Konzept zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten:

Mädchen und Jungen aus herausfordernden Lebenssituationen haben meist schmerzhafte Erfahrungen gemacht, die ihr Leben erschüttert haben. Der daraus resultierende seelische Schmerz will gesehen werden und zeigt sich häufig in selbstverletzendem Verhalten.

In unserem Vortrag werden wir erarbeiten wie ein Konzept zum traumasensiblen Umgang mit selbstverletzendem Verhalten gestaltet werden kann. Wir gehen dabei beispielhaft auf die Konzeptentwicklung in derAntonia-Werr-Zentrum-GmbH, einer heilpädagogisch-therapeutischen Jugendhilfeeinrichtung, ein.

Ziel eines solchen Konzepts ist es, sowohl den Mädchen und Jungen, als auch den pädagogischen Fachkräften und Bezugspersonen Sicherheit im Umgang mit diesem Verhalten zu vermitteln.

Informationen zu den Referentinnen:

Barbara Winterstein, Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Traumatherapeutin (Münchner Institut für Traumatherapie), Traumapädagogin (DeGPT – Fachverband Traumapädagogik); tätig im therapeutischen Fachdienst der Antonia-Werr-Zentrum GmbH.

Lena Kahl, Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Traumapädagogin (DeGPT – Fachverband Traumapädagogik); tätig im therapeutischen Fachdienst der Antonia-Werr-Zentrum GmbH und in eigener Praxis.

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Veranstalter Fachverband Traumapädagogik

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Am roten Faden abgeseilt

In den Jahren 2020 und 2021 mussten die jährlichen Fachtagungen des Fachverbands Traumapädagogik e. V. leider pandemiebedingt abgesagt werden.
Wir hoffen sehr, dass wir am 22. und 23.09.2022 wieder eine Live-Tagung zu dem ursprünglich geplanten und nach wie vor hochaktuellen Thema „Wege zu einer traumapädagogischen Haltung in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche“ in Peißenberg (Bayern) durchführen können. Aber auch die Zeit bis dahin soll seitens des Fachverbands Traumapädagogik nicht ungefüllt bleiben: Von September 2021 bis Juni 2022 planen wir monatlich in der Regel zwei Online-Veranstaltungen.
Hierbei wollen wir die Traumapädagogik in ihren zahlreichen Facetten sichtbar machen und uns gemeinsam mit Ihnen und Euch in ganz unterschiedliche Themen vertiefen. Menschen aus der Praxis und der Wissenschaft der Traumappädagogik werden uns hierbei wertvolle Impulse geben.

Wir freuen uns auf ein interessantes und vielfältiges digitales Jahr mit zahlreichen spannenden Vorträgen, Workshops und Diskussionen – bis wir uns dann hoffentlich ganz analog auf der Jahrestagung im September 2022 begegnen!

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