Wahrnehmung und Gehirn - Innsbruck - 7. Mai 2019

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Datum und Uhrzeit

Veranstaltungsort

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Theresienbräu

Maria-Theresien-Straße 51-53

6020 Innsbruck

Austria

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Beschreibung des Events

Beschreibung

Neurozirkulatorische Erkrankungen

Univ.-Prof. Dr.med.univ. Gregor Wenning

Abteilung für Neurobiologie, Medizinische Universität Innsbruck

Das posturale orthostatische Tachykardie-Syndrom (POTS), vasovagale Synkopen (VVS) sowie die neurogene orthostatische Hypotonie (nOH) sind Zeichen für ein Versagen des autonomen Nervensystems.Bei dem POTS kommt es zu einem extremen Anstieg der Herzfrequenz beim Aufstehen aus liegender Position (= orthostatischer Stress). Dies führt zu Symptomen wie Schwindel, Schwäche sowie Kopfschmerzen und kann sogar in Bewusstlosigkeit enden.VVS sind durch eine reflex-vermittelte Weitstellung der Blutgefäße sowie durch eine Abnahme der Herzfrequenz bedingt und führen zu einem Kreislaufkollaps (Synkope). Auslöser hierfür können Schmerzen sowie orthostatischer- oder emotionaler Stress sein. Typische Vorboten, sogenannte “Prodromi”, von VVS sind Schwitzen, Blässe und Übelkeit.Von einer orthostatischen Hypotonie spricht man, wenn es innerhalb von drei Minuten nach dem Aufstehen zu einem Blutdruckabfall von mindestens 20 / 10 mmHg (systolisch zu diastolisch) kommt. Hierbei auftretende Symptome sind Schwindel, Sehstörungen sowie Schwäche bis hin zur Bewusstlosigkeit. Ein verminderter Anstieg der Herzfrequenz während des Blutdruckabfalls kann auf eine Nervenschädigung hinweisen.Die nOH ist assoziiert mit neurodegenerativen Krankheiten (Parkinson, Multisystematrophie) sowie mit Diabetes mellitus und anderen toxischen Schädigungen des Nervensystems. Sie tritt meist erst ab einem Alter von 50 Jahren auf, wohingegen POTS und VVS hauptsächlich jüngere Menschen betreffen.Die Kipptischuntersuchung ist ein hilfreiches Werkzeug, um das Vorhandensein sowie den Schweregrad eines “autonomen Versagens” zu ermitteln und nimmt somit eine zentrale Rolle in der Diagnose dieser Krankheitsbilder ein.


Gehirn versus Computer - wer behält die Oberhand

Univ.-Prof. DI Dr. Alois Saria

Abteilung für Experimentelle Psychiatrie, Medizinische Universität Innsbruck

„Artificial Intelligence“ ist derzeit angesichts der Entwicklungen auf dem Sektor der Computertechnologien ein gerne benutztes Schlagwort, das Hoffnung für viele Anwendungen gibt, aber auch Ängste verursacht, weil es die Frage behandelt, ob elektronische Systeme das menschliche Gehirn imitieren oder eines Tages werden ersetzten können.Dieser Vortrag vergleicht die Eigenschaften des Gehirnes mit denen moderner elektronischer Systeme und behandelt die Unterschiede sowie die sich daraus ergebenden Konsequenzen. Vieles in der öffentlichen Wahrnehmung sind Mythen, die im Vortrag relativiert werden.Es werden die derzeit bestehenden Grenzen und Hürden der „digitalen Revolution“ aufgezeigt, aber auch die Chancen, die sich daraus für die Erforschung des Gehirns ergeben, behandelt.



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Theresienbräu

Maria-Theresien-Straße 51-53

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