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Virtuelles Matchmaking: Neue Kunden in Chile und Peru treffen

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Beschreibung des Events
Konferenz mit Behörden und Multiplikatoren, branchenspezifische Zielmarktstudie, b2b Meetings nach individueller Geschäftspartnersuche

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Vom 6. Bis 10. September 2021 führt die econAN international GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine digitale Geschäftsanbahnung zu Zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen für die Zielmärkte Chile und Peru durch. Der Schwerpunkt liegt auf Cybersicherheit. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative „Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen“ und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittelständische deutsche Unternehmen (KMU). Das Projekt wird durch die Auslandshandelskammer Chile, die Auslandshandelskammer Peru, den ASW Bundesverband, den Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), den Bundesverband Sicherheitstechnik (BHE) sowie den Bundesverband IT-Sicherheit (TeleTrusT) unterstützt.

Deutsche Unternehmen der Branche erhalten detaillierte Informationen zum Eintritt in den peruanischen sowie den chilenischen Markt und werden bei der Geschäftspartnersuche unterstützt.

Leistugen:

  1. Während einer Fachkonferenz am 7.9.2021 präsentieren die deutschen Unternehmen Produkte und Dienstleistungen „Made in Germany“ dem Fachpublikum (Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden) in Chile und Peru.
  2. Zur Vorbereitung wird derzeit eine branchenspezifische Zielmarktanalyse erstellt, die die Teilnehmer vor dem Termin erhalten. Sie enthält Informationen zu den Marktpotenzialen und -entwicklungen, rechtlichen Rahmenbedingungen etc. in beiden Ländern
  3. Das Herzstück der Programms sind individuelle Termine mit Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Diese werden im Vorfeld für jeden Teilnehmer durch eine individuelle Geschäftspartnersuche der AHK Chile und der AHK Peru ermittelt. Wegen des hohen Aufwands sind diese Suchen normalerweise mit entsprechenden Kosten verbunden. In diesem Fall trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Kosten für Sie. Die potentiellen Kunden können Sie uns vorher benennen oder es werden nach ihren Vorgaben für Sie passende Unternehmen recherchiert. Auch bereits bestehende Kontakte können so intensiviert werden und bei Bedarf von der Auslandshandelskammer flankiert werden.

Programm

Montag, 6. September 2021: Auftaktbriefing

  • Vorstellung des Projektteams und der Teilnehmer, Vorstellung des Markterschließungsprogramms und der Exportinitiative Zivile Sicherheitstechnologien, Klärung organisatorischer Fragen
  • Länderbriefing Chile
  • Länderbriefing Peru
  • Webinar: Die Märkte für Zivile Sicherheitstechnologien in Chile und Peru

Dienstag, 7.September 2021

  • Virtuelle Präsentationsveranstaltung für lokales Fachpublikum
  • Vorstellung der deutschen Branche für zivile Sicherheitstechnologien und deren Leistungsfähigkeit sowie Präsentation der deutschen Teilnehmer

Mittwoch, 8.September 2021

  • Virtueller Unternehmensbesuch
  • Individuelle Einzelgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern in Begleitung von AHK-Mitarbeitern

Donnerstag, 9.September 2021

  • Virtueller runder Tisch der gesamten Gruppe mit Vertretern der peruanischen Institutionen, die für Cybersecurity zuständig sind
  • Individuelle Einzelgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern in Begleitung von AHK-Mitarbeitern

Freitag, 10. September 2021

  • Individuelle Einzelgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern in Begleitung von AHK-Mitarbeitern
  • De-Briefing, Evaluation und Abstimmung des Follow-Up Bedarfs

Teilnahmebedingungen:

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Nach der Registrierung über eventbrite erhalten Sie von uns ein Formular (KMU- und De-minimis-Erklärung) und eine Rechnung über den Teilnahmebetrag.

Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens:

  • 250 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 2 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitern
  • 375 EUR (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern
  • 500 EUR (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. EUR Jahresumsatz oder ab 500 Mitarbeitern

Allen Teilnehmern werden die individuellen Beratungsleistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt.

Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt wird. Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Zielmarkt Peru

Peru ist der drittgrößte Staat Südamerikas und im Vergleich zu anderen Märkten der Region wie z.B. Brasilien und Argentinien weist das Land eine deutlich niedrigere Staatsverschuldung und deutlich höhere Währungsreserven auf. Peru erlebte 2020 die erste Rezession seit 1998. 2017 wuchs die peruanische Wirtschaft um 2,5% und 2018 sogar um 4%. Im Jahr 2019 ging das Wachstum auf 2,3% zurück. Ausschlaggebend waren vor allem steigende Rohstoff-preise, Projekte im Bergbau und Verkehrssektor sowie allgemein gestiegene Investitionen.

Als Reaktion auf die Auswirkungen von COVID-19 hat Peru das größte Konjunkturpaket der Region angekündigt, das 12% des BIP entspricht und von der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik CEPAL als „historisch“ bezeichnet wird. Schon für 2021 wird mit einem BIP-Wachstum um 7% gerechnet, was den BIP-Rückgang aus dem Vorjahr überkompensiert.

Zivile Sicherheitstechnologien in Peru

Die Nachfrage nach Sicherheitsausrüstung für Wohn-, Industrie- und Büroräume ist in Peru weiterhin hoch. Unternehmen, Regierungsbehörden und Haushalte investieren in eine Vielzahl von Sicherheitsausrüstungen, darunter Überwachungskameras, Alarmanlagen, Beleuchtung und Stacheldraht. Zu den staatlichen Großprojekten im Bereich Infrastruktur gehören aktuell die Erweiterung der Linie 2 der Metro in Lima, der Ausbau des Übertragungsnetzes in der Innenstadt und der Hafenkapazitäten in Paracas und Salaverry, der Bau neuer Einkaufszentren und größerer Krankenhauskapazitäten sowie der Ausbau des Hauptstadt-flughafens Jorge Chávez. Auch der Schutz vor Naturkatastrophen ist in Peru relevant. Das alle 2 bis 8 Jahre auftretende Klimaphänomen El Niño löste zuletzt 2017 großflächige Überschwemmungen und Erdrutsche aus.

IT-Sicherheit in Peru

Laut einer Studie von CompariTech ist Peru nach Brasilien das zweitgrößte Land mit der geringsten Cybersicherheit in Latein-amerika. Enorme Sicherheitslücken in der IT-Infrastruktur bestehen auch wegen der sich noch in Entwicklung befindenden Cyber-sicherheitsgesetze. Die Cyberkriminalität hat aufgrund des nationalen Notstandes zugenommen, da die Nutzung von Technologie, sozialen Netzwerken und Internet im Allgemeinen zugenommen hat. Auch der Schutz kritischer Infrastrukturen ist nur spärlich vorhanden. Peru verfügt nicht einmal über eine nationale Cybersicherheitsstrategie. Es gibt das Nationale Zentrum für digitale Sicherheit, zu der das Nationale Team für die Reaktion auf digitale Sicherheitsvorfälle (Equipo de Respuesta ante Incidentes de Seguridad Digital del Perú) gehört. Es ist für die Verwaltung der Reaktion oder Wiederherstellung nach digitalen Sicherheitsvorfällen auf nationaler Ebene verantwortlich.

Zielmarkt Chile

Chile hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund von institutioneller Stabilität, einem stabilen makroökonomischen Umfeld, einem guten Investitionsklima und konstantem Wachstum zu einem der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder Lateinamerikas entwickelt. Hiervon zeugt auch die Mitgliedschaft in der OECD, der in Lateinamerika neben Chile nur Mexiko angehört.

Chile ist von COVID-19 weiterhin stark betroffen. Mittelfristig wird die Konjunktur davon abhängen, wie schnell die Pandemie durch Impfungen in den Griff bekommen wird. Nachdem das Brutto-inlandsprodukt (BIP) 2020 um 6% schrumpfte, wird für 2021 ein Wachstum um 4,5% prognostiziert.

Zivile Sicherheitstechnologien in Chile

In Chile wird verstärkt Technologie zur Sicherheitsüberwachung nachgefragt. Neben dem Bedarf an technischen Lösungen werden auch Schulungen für Fachpersonal immer relevanter. Die Nachfrage nach Sicherheitsgeräten ist nicht nur in Privathäusern, sondern auch für Bau- und Industrieanlagen, Bergbau, Gesundheitseinrichtungen, Flughäfen und Häfen sehr hoch. Insbesondere gibt es Möglichkeiten für Unternehmen in den Bereichen Zugangskontrolle, Perimeter-Kontrolle, Videoüberwachung und Arbeitersicherheit. Im Hinblick auf Katastrophenschutz, besteht in Chile ein hohes Potential mit hiermit verbundenen Technologien, z. B. Früherkennung von Erdbeben/Tsunamis. Aufgrund der besonderen geographischen Lage kommt es in Chile regelmäßig von starken Erdbeben (sehr starke Beben ca. alle 10 Jahre). Im Sommer kommt es aufgrund der hohen Temperaturen und geringen Niederschlagsmenge häufig zu starken Waldbränden, im Herbst und Winter hingegen ist mit Überschwemmungen zu rechnen. Des Weiteren gibt es in Chile ca. 90 aktive Vulkane.

IT-Sicherheit in Chile

Chile führt das Ranking bei Cyber-Angriffen auf Unternehmen in der Region an, noch vor Argentinien und Mexiko. Ein Drittel aller chilenischen Unternehmen verfolgt in Bezug auf IT-Sicherheit lediglich einen reaktiven Lösungsansatz. Schlagzeilen machten im letzten Jahr vor allem Angriffe auf die BancoEstado, eine der größten Banken Chiles, aufgrund derer die 410 Filialen im ganzen Land vorübergehend schließen mussten.

Die Nationale Cybersicherheitsstrategie 2017-2022 definiert 41 Maßnahmen in fünf Bereichen: Infrastruktur, Gesetzgebung, Verbreitung, internationale Zusammenarbeit und Industrie. Chile verfügt über sehr begrenzte institutionelle Kapazitäten, um auf Cybervorfälle zu reagieren. Es besteht nur ein Computer Security Incident Response Team (CSIRT) auf Regierungsebene. Es gibt keine ähnlichen Strukturen in den verschiedenen kritischen Sektoren oder eine federführende Behörde, die andere Einrichtungen strategisch oder operativ unterstützt. Zudem mangelt es an effektiven Cybersicherheitsmanagement-Schulungen für Angestellte in Unternehmen und im öffentlichen Sektor.

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