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(VHS Bocholt) Kurze Einführung in das Schubladendenken

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Bocholt

Medienzentrum (Alter Bahnhof) Bocholt

Hindenburgstr. 5

46397 Bocholt

Germany

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Mädchen rechnen schlechter als Jungen, Männer denken nur an das Eine, Deutsche sind engstirnig und Blondinen sind blöd. Das sind reine Vorurteile, doch verfehlen sie ihre Wirkung nicht, wie die Sozialpsychologie herausgefunden hat. Und machen wir uns nichts vor: Wir alle haben Vorurteile und stecken vor allem Menschen, denen wir zum ersten Mal begegnen, allzu gerne in Schubladen. Jens Försters "Kleine Einführung in das Schubladendenken" ist seit seinem Erscheinen 2007 ein Bestseller und verliert, so scheint es, nicht an Aktualität im Gegenteil, die metoo-Debatte und die Diskussion um "die Flüchtlinge" zeigen, wie brisant das Thema ist.
In seinem Vortrag veranschaulicht Jens Förster, was Vorurteile und Stereotypen eigentlich sind, welchen Nutzen sie haben, was sie alles anrichten können, warum sie sich so hartnäckig halten und wie man sie wieder loswerden kann. Die Eliminierung von Vorurteilen ist allerdings nicht so einfach wie man denkt, zeigt doch die Forschung, dass auch Menschen diskriminieren, die sich eigentlich für tolerant halten. Diskriminierung ist häufig gänzlich unbewusst, wie die Sozialpsychologie und Försters eigene Studien zeigen und Vorurteile beeinflussen unsere Leistung, unser Fühlen, Denken und Handeln häufig, ohne dass wir es merken.
Jens Förster verweist auch auf den Nutzen und die Funktion von Vorurteilen: Ohne sie, so die Forschung, könnten wir neue Situationen nicht verstehen und bewerten und wir würden uns niemandem mehr zugehörig fühlen. Jens Förster mischt wissenschaftliche Erkenntnisse mit anschaulichen Berichten von persönlichen Erfahrungen und aus seiner Arbeit als systemischer Familientherapeut, um den ernsten Forschungsgegenstand zu erklären.
Ihn selbst kann man jedoch nur schwerlich in eine Schublade stecken. Er arbeitete 17 Jahre als Professor und Wissenschaftler an deutschen, amerikanischen und niederländischen Universitäten, hat neben Psychologie Operngesang und Schauspiel studiert, schrieb mehrere Bücher und Theaterstücke und trat als Chansonnier auf den bedeutenden Kabarett-Bühnen Deutschlands auf. 2017 gründete er mit dem Paartherapeuten Manfred Nußbaum das "Systemische Institut für Positive Psychologie" in Köln, in dem er als Therapeut, Coach, Supervisor und Organisationsberater tätig ist. (webpage: https://www.systemisch-positive-praxis-koeln.de). Seit Neuestem bildet er auch am Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung in Weinheim systemische Therapeuten aus.

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