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Syowia Kyambi "Between Us: The Kaunda Suit / Chapter III [Excerpt II]" + Mi...

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Plantagenstraße 31

13347 Berlin

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Beschreibung

In ihrer Performance Between Us stellt Syowia Kyambi die Frage, inwiefern Kleidung eine Identität schafft bzw. wie sich gesellschaftliche Rollen durch Kleidungsstücke transformieren lassen. Ausgehend von dem Kaunda suit, einem Anzug, der in Kenia zur Zeit der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung als Prestigesymbol galt und jetzt von Servicekräften getragen wird, nähert sich die Künstlerin über verschiedene Kostüme den jeweiligen gesellschaftlichen Zuschreibungen und Erwartungshaltungen. Wie sehr ist Kleidung als Ausdruck von Nationalitäten, Geschlechtern und Status zu lesen? Welche persönlichen Eigenschaften werden mittels der Kleidung betont oder kaschiert? Im Raum installierte Spiegel werfen die Fragen auf das Publikum zurück und verorten es in einer Schnittstelle zwischen Voyeurismus und Partizipation.
Syowia Kyambi ist eine kenianisch-deutsche Künstlerin, die in ihren Arbeiten untersucht, wie sehr die eigene Biografie durch Zuschreibungen an Geschlecht und Sexualität, Erinnerungen, Kolonialisierung und Rassismuserfahrungen beeinflusst wird. Die installative Performance Between Us wurde bereits in veränderter Form in Nairobi (2014) London und Dresden (2016) gezeigt.

Michèle Magema wandert durch eine Berg- und Schneelandschaft und folgt in ihrer Performance den Spuren von
Seh-Dong-Hong-Beh, der Anführerin der Dahomey Amazonen, auch Mino genannt, nach. Im 19. Jh. waren die Mino organisiert in einer Frauenarmee und haben den König von Dahomey (heutiges Benin) gegen die französische Kolonialmacht verteidigt. In der Zusammensetzung des Recherchematerials verknüpft Magema Fragen nach kolonialer Vergangenheit und ihren Auswirkungen auf die Gegenwart und spannt einen Bogen über
die schmelzenden Berge Grönlands hin zu den Sanddünen der Sahelzone. Die Extreme verbindend schafft sie einen Raum zwischen Wüste und Eis, Vergangenheit und Gegenwart, Utopie und Realität, in dem die Vorstellung
einer anderen Form von Gemeinschaft möglich wird.
Michèle Magema, geboren 1977, ist eine Performerin, Videokünstlerin und Fotografin aus dem Kongo. Selbst
als Kind nach Frankreich emigriert, setzt sie sich in ihren künstlerischen Arbeiten kritisch mit der Aufarbeitung kolonialer Vergangenheiten und Identitätsdefinitionen auf Grund von Kultur- oder Nationalitätszuschreibungen auseinander. Magema hat ihre Arbeiten u.a. 2007 bei der 'Global Feminism' Ausstellung, organisiert von Elizabeth A. Sackler im Center for Feminist Art am Brooklyn Museum, gezeigt.

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