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Hochschule für Musik Mainz

Jakob-Welder-Weg 28

Roter Saal

55128 Mainz

Germany

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Anlässlich des 200. Geburtstagsjubiläums von Clara Schumann gestalten Lehrende der Hochschule gemeinsam einen hochkarätigen Kammermusikabend

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Künstlerische Leitung: Prof. Sae-Nal Lea Kim

Mit Prof. Elisabeth Scholl, Gesang / Prof. Benjamin Bergmann, Violine / Prof. Karin Lorenz, Violine / Prof. Manuel Fischer-Dieskau, Violoncello / Prof. Matthias Fuchs & Prof. Dr. Stephan Jolie, Klavierduo / Prof. Thomas Hell, Klavier / Prof. Sae-Nal Lea Kim, Klavier / Aya Shimobayashi, Klavier / Pawel Sobowiec, Klavier / Birgitta Assheuer, Rezitation

Im September 2019 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag einer besonderen Künstlerin: Clara Wieck (1819–1896), die ihren international bekannten Namen 1840 gegen den ihres Ehemanns Robert Schumann eintauschte. Von früher Kindheit an vom eigenen Vater umsichtig und ehrgeizig zur Pianistin ausgebildet, startete die achtjährige Leipzigerin im Herbst 1828 ihre Solokarriere. Schnell wurde aus der bestaunten Kindervirtuosin eine umjubelte Musikerin, die bereits als Teenager auch Metropolen wie Paris und Wien für sich einnahm. Sie sei „die erste unter den Clavier-Meistern und Meisterinnen der neuesten Zeit“, urteilte man 1840 in der Zeitschrift „Freischütz“, weil sie „zu der im hohen Grade vervollkommneten Technik […] das geistige Übergewicht in Auffassung und Schaffen fügt“. Auch als Ehefrau und Mutter weiterhin solistisch und kompositorisch aktiv, wurde Clara Schumann unter anderem zur maßstabsetzenden Interpretin der Werke ihres Mannes. Nach dessen Tod 1856 intensivierte sie ihre Kompositions- und Konzerttätigkeit – und erschloss sich mit London eine neue Bühne für ihre Triumphe: „Madame Schumann is […] an intellectual player of the highest class, with a manner and expression of her own as original and unlike anything else“, jubelte die Londoner „Times“ nach ihrem Debüt. Gab sie auch ihre pianistische Spitzenposition nie preis, nahmen in späteren Jahren ihre Tätigkeiten als Herausgeberin und Pädagogin, vor allem am Dr. Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt, immer mehr Raum ein; in Frankfurt gab die 71-Jährige am 12. März 1891 auch ihr letztes öffentliches Konzert.

Dem Gedenken an diese Ausnahmekünstlerin widmet die Hochschule für Musik einen eigenen Konzertabend. Als Initiatorin und künstlerische Leiterin des Abends konnte Sae-Nal Lea Kim, seit dem Wintersemester 18/19 Professorin für das Fach Klavier an der HfM Mainz, eine stolze Zahl ihrer Kolleginnen und Kollegen dafür gewinnen. Auch Stephan Jolie, Vizepräsident der Johannes Gutenberg-Universität, wandelt mit aufs Claras Spuren. Auf dem Programm finden sich nicht nur Werke der Komponistin – Klavier-Kammermusik, kleine Solostücke und Lieder –, sondern auch zwei Uraufführungen: Birger Petersen und Immanuel Ott, beide Professoren für Musiktheorie an der HfM Mainz, beschäftigen sich in ihren individuellen Kompositionen mit den Soirées musicales op. 6 von Clara Schumann. Der Künstlerin eine Stimme verleihen wird die bekannte Radio- und Fernsehsprecherin Birgitta Assheuer.

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