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SateLIT2: Salka Viertel. Berlin - Hollywood

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Eventinformationen

Beschreibung des Events
Die Wiederentdeckung Salka Viertels: Schauspielerin, Drehbuchautorin, Netzwerkerin und Aktivistin im Hollywood der 1930er und 1940er Jahre.

Zu diesem Event

Laufzeit der Ausstellung 8. September bis 21. November 2021

Zu Ihrem Besuch im Max Liebermann Haus der Stiftung Brandenburger Tor

  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aktuell nur ein stark begrenztes Kartenkontingent anbieten dürfen und die Kontingente mit vier Wochen Vorlauf in den Vorverkauf geben.
  • Eine Vorausbuchung online ist empfehlenswert, sofern noch Kontingente frei sind, ist aber auch ein Kauf der Tickets vor Ort möglich.
  • Das Ticket berechtigt für den Besuch der beiden aktuell laufenden Ausstellungen Liebermanns Welt und SateLIT 2: Salka Viertel. Berlin-Hollywood.
  • Falls Ihnen ein freier Eintritt zusteht, können Sie online kostenfrei ein 0-Euro-Ticket reservieren
  • Aktuell gibt es keine Testpflicht für den Ausstellungsbesuch. Ab dem 3. Juli 2021 entfällt auch die Pflicht zur Kontaktnachverfolgung. Die Teilnahme an Veranstaltungen (z.B. Führungen) ist jedoch weiterhin nur unter Angabe von Kontaktdaten möglich. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Die von der Stiftung Brandenburger Tor gemeinsam mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach (DLA) entwickelte Ausstellungsreihe SateLIT umkreist einen ungewöhnlichen literarischen Kern aus den Beständen des DLA und setzt diesen mit den Formaten Ausstellung, Debatte, Social Media, Film und Theater in Spannung. Im Austausch mit dem Publikum macht sich der SateLIT auf die Suche nach neuen Sichtweisen und Fragen. Es geht um Mehrdeutigkeit, um Kontexte und um Archivstücke als historischen Zufall. Prominente Persönlich[1]keiten aller Künste werden jeweils eingeladen, sich mit den Objekten auseinanderzusetzen und dies mit dem Publikum zu teilen. Im Jahr 2020 hat sich der SateLIT 1 dem Thema Planet Motzstraße. Else Lasker-Schüler – Lebenszeichen aus Berlin gewidmet.

SateLIT 2 entdeckt die Schauspielerin und Drehbuchautorin Salka Viertel (1889–1978) wieder. Aus der österreichisch ungarischen Provinz stammend war sie auf vielen deutschsprachigen Bühnen zu sehen. Mit ihrem Mann, dem Regisseur und Autor Berthold Viertel, gründete sie in den 1920ern in Berlin ein eigenes Ensemble, zog aber 1928 von Berlin nach Hollywood, da Berthold dort lukrative Drehbuch-Aufträge bekam und Europa für Juden zunehmend unsicher wurde. In Kalifornien unterhielt Salka Viertel eine Art Salon, in dem europäische Exilanten auf Hollywoodgrößen trafen: Ernst Lubitsch, Sergej Eisenstein, Bertold Brecht, Friedrich Wilhelm Murnau und Charlie Chaplin waren ebenso zu Gast wie diverse Mitglieder der Familien Thomas und Heinrich Mann, Christopher Isherwood oder Arnold Schönberg und Hanns Eisler. Ihrer engen Freundin Greta Garbo schrieb sie als Drehbuchautorin diverse Rollen auf den Leib und brachte neue, europäische und historische Themen nach Hollywood.

In Salka Viertels Lebenswerk spiegeln sich die Spannungen zwischen Theaterkultur und Filmindustrie, Europa und Amerika, eingängigen Erzählungen und komplexen Dramen. Ihr engagierter Einsatz für Flüchtlinge und Fluchtwillige aus dem nationalsozialistischen Deutschland hat im Leben vieler Menschen Spuren hinterlassen.


		SateLIT2: Salka Viertel. Berlin - Hollywood: Bild

		SateLIT2: Salka Viertel. Berlin - Hollywood: Bild

		SateLIT2: Salka Viertel. Berlin - Hollywood: Bild

Ausstellungsansichten von SateLIT 2: Salka Viertel. Berlin-Hollywood.

Alle Bilder: © Stiftung Brandenburger Tor; Fotos: Elke Jung-Wolff

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Veranstalter Stiftung Brandenburger Tor

Veranstalter von SateLIT2: Salka Viertel. Berlin - Hollywood

Die Stiftung Brandenburger Tor hat seit dem Jahr 2000 ihren Sitz im wieder aufgebauten Max Liebermann Haus am Pariser Platz direkt neben dem Brandenburger Tor in Berlin, einem einzigartigen Ort deutscher Geschichte. Nirgendwo in Deutschland sind Glanz, Gefährdung und Untergang von Kultur enger miteinander verknüpft als im Haus von Max Liebermann an diesem prominenten Platz am Brandenburger Tor, dessen Bedeutung vom Lokalen ins Europäische reicht.

Daraus leitet die Stiftung Brandenburger Tor als Kulturstiftung der Berliner Sparkasse ihren Auftrag ab, die Bedeutung der Kultur für unsere Zivilgesellschaft hervorzuheben und zu stärken. Sie widmet sich der Ästhetischen Bildung, veranstaltet Ausstellungen und initiiert Kulturdebatten sowie Konferenzen und Projekte.

Die Programmschwerpunkte der Stiftung sind

Ausstellungen und Literatur

Ästhetische Bildung

Kulturdebatten der Stadt Berlin und Deutschlands

Kunstmarkt und Kulturpolitik

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