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PUCH OPEN AIR 2019

Lehmair & Wacha

Samstag, 20. Juli 2019, 15:00 Uhr-Sonntag, 21. Juli 2019, 03:00 Uhr (MESZ)

PUCH OPEN AIR 2019

Ticketinformationen

Ticketart Verkaufsschluss Preis Gebühr MwSt./USt. Anzahl
Normalpreis 1T 22S 44M 35,00 € 1,58 € 2,56 €

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Eventinformationen

PUCH OPEN AIR 2019

---- 30 JAHRE PUCH OPEN AIR ----

20. JULI 2019

LUEG / JETZENDORF

 

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FRITTENBUDE

INTERNATIONAL MUSIC

ZOMBIE ZOMBIE

FAKA

RITA BRAGA

SALEWSKI performs Chansons

Präsentiert von Zündfunk / Bayern 2, taz - Die Tageszeitung, InMünchen, Spex - Magazin für Popkultur & Optimal Records

Einlass 15:00 / Start 16:00 / Stop 03:00
Bus shuttle S2 Petershausen / A9 Ausfahrt Petershausen

Tages-/Abendkasse 40€

Das Ticketkontingent ist limitiert. Für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei. Für Jugendliche von 14 bis 18 Jahren beträgt der Eintritt 20€ an der Tages-/Abendkasse. In beiden Fällen wird der Zugang und Verbleib nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten gewährt.

Für Menschen, die körperlich oder geistig eingeschränkt sind, sowie deren Begleitperson, beträgt der Eintrittspreis 20€ an der Tages-/Abendkasse.

Wir weisen darauf hin, dass das Open Air Gelände nicht barrierefrei ist.

Parken und Übernachten im Zelt / Auto am ausgewiesenen Platz ist kostenlos (jedoch nur von Samstag auf Sonntag möglich).



FRITTENBUDE

„Rechtspopulisten, identitäre Faschos boxt man am besten gleich in die Isar“ selten äußerten sich Frittenbude so deutlich, wie auf ihrem neuesten Song „Die Dunkelheit darf niemals siegen“.  Aus den Partyrabauken, die sich in ihrem niederbayrischen Heimatort Geisenhausen kennen lernten, ist eine Band geworden, die mittlerweile, die großen Hallen füllt. Über zehn Jahre waren sie Jungs, die sich zu Beginn noch Schranz Beckenbauer, Rüdiger Streuner und Josef Utzenbacher nannten, ohne Unterbrechung auf Tour oder im Studio.

Dann wurde es Zeit für eine Pause. Drei Jahre ließen sie sich ihr für aktuelles Album Zeit, jetzt melden sich Frittenbude zurück. Ihr aktuellen Album hört, als Hommage an den Club, in dem die Jungs sich ihre Wochenenden um die Ohren schlugen, auf den Namen „Rote Sonne“. Darauf schafft es das Trio wieder einmal politische und gesellschaftskritische Themen anzubringen, ohne den Rave zu vergessen.

Elektro-Beats, Postpunk-Gitarren oder  Hip Hop-Elemente – Frittenbude lassen sich nicht festlegen und machen wieder einfach, worauf sie gerade Lust haben.


INTERNATIONAL MUSIC

Das Erbe des Krautrock ist lebendiger denn je, gerade auch neuen Bands liefert der Sound von Bands wie Can oder Neu! immer wieder Inspiration. Auch bei International Music ist dieser Einfluß nicht ganz von der Hand zu weisen, doch noch mehr zeigt ihre schrammelige Art Musik zu machen, eine Nähe zu Ton Steine Scherben, wie sie ähnlich auch bei Isolation Berlin zu finden ist. Das Trio aus Essen schleppt sich mit stoischem Schlagzeug-Beat durch ihr Debüt „Die schönsten Jahre“ und schafft es irgendwo zwischen dem vernebelten Space-Rock von Spacemen 3 und dem Art Pop von The Velvet Underground seinen ganz eigenen Weg zu finden.


ZOMBIE ZOMBIE

“I feel good everytime I hear Zombie Zombie!” (Iggy Pop)! Nicht nur Iggy Pop ist Fan von Etienne Jaumet (Synthies), Cosmic Neman (Drums) und Doc Schonberg (Percussion). Auch Großmeister John Carpenter lobte Zombie Zombie und der muss es wissen. Schließlich coverten sich die drei Franzosen bereits durch das musikalische Oevre des Kultregisseurs, der auch die Musik zu Klassikern wie „Christine“, „Assault on Precinct 13“ oder „Escape from New York“ selbst komponierte.

Carpenter ist aber nicht der einzige Einfluss der Franzosen, auch die Italiener Goblin und der Krautrock hinterließen ihre Spuren im Sound des Trios. Gerade produzierten sie selbst den Soundtrack zu einem Film. „L’heure de la Sortie“ von Sébastien Marnier erschien im Januar dieses Jahres.


FAKA

BUILDING A SPIRITUAL HOME: For the queer, the trans, the non-conforming, the female and the black, For those who have been alienated by mainstream culture, For those who are constantly harassed by patriarchy and suffer at the hands of capitalism, For copper-coloured Afro wigs, golden chokers, torn stockings and moving freely despite Lorraine’s side-eye,

there is FAKA.

Lange lockige Perücken-Mähnen, extravagante Outfits und viel Bling-Bling: Das Performance Duo FAKA sieht sich als Plattform für eine neue Queer-Szene, die in Johannesburg entsteht. So heißt FAKA auch auf Zulu „eindringen und besetzen“.  Bei ihren spektakulären Auftritten kombinieren Fela Gucci and Desire Marea, Performance-Art mit Gqom-Beats, einer Mischung aus House und traditioneller afrikanischer Musik, aber auch Gospel und Kwaito findet sich im Sound der beiden. Während sie in ihren Videos Wert auf aufwändige Inszenierungen legen, sind ihre Liveauftritte so schweißtreibend, dass kein Outfit das lange mitmacht und sie gleich darauf verzichten.


RITA BRAGA

Mit Ukulele oder trashigem Synthie – Rita Braga gehört mit ihrem entwaffnend charmanten Lo-Fi- Miniatur-Pop zu den Neuentdeckungen des letzten Jahres. Die Portugiesin, die momentan in London residiert, singt ihre Songs, die manchmal unverhofft den Bogen zu Swing, Bossanova, sogar zu serbischer und hawaiianischer Folk Music schlagen, in über zehn Sprachen. 2011 erschien mit „Cherries That Went To The Police“ ihr Debüt mit Coverversionen aus aller Welt, darunter auch eine Ukulele -Version von Hank Williams „Ramblin Man". 2016 lebte sie für zwei Monate in Graz und schrieb dort „A Quantic Dream“, eine Sci-Fi-Minimal-Ukulele-Pop-Operette. Dabei treffen Traumsequenzen auf Astrophysik, Burlesk und Animation. Ende 2018 folgte nun ihr Horizonte erweiterndes Album „Bird on the Moon“, das uns alle gespannt auf Ihr Puch Debut blicken lässt.

 

SALEWSKI
performs Chansons


mit AGNOSTOMAN   ZORO BABEL   PICO BE   ANNA MCCARTHY    SACHIKO HARA   ANTON KAUN   ALBERT PÖSCHL   MANUELA RZYTKI

Marimba-Geklöppel trifft auf Synthie, analog auf digital und darüber zirpt eine orientalisch anmutende Melodie  – die Soundlandschaft bildet die perfekte Kulisse für Anna McCarthy’s hypnotisch schlingernden Sprechgesang. Sechs GastsängerInnen, darunter sowas wie das Who’s Who der Münchner Avantgarde-Szene, holte sich Salewski für die Aufnahmen ins Studio. „Sing einfach was du willst!“. Die Aufforderung von Salewski, setzte jeder der sechs Gäste komplett anders um. So nimmt Manu Rzytki (Honkytonk Movement) die Aufgabenstellung wörtlich und liefert ein Chanson in der Tradition eines Serge Gainsbourg ab. Mit „Epuscrular“ gelingt Salewski, der am Mikrofon von Autoboy unterstützt wird, zwischen Oriental Disco und reggaeton-artigen Breakbeats, fast so etwas wie ein verspäteter Autotune-Sommerhit. Plockernde Synthies, zu denen sich die Bossanova-Gitarre von Albert Pöschl gesellt, begleiten Inida Kreuz, die auf Albanisch singt. Futuristisch wabernde Soundscapes umfassen die Stimme von Rosalie Eberle (Rosalie & Wanda), bei „Monolith“ baut Salewski eine Klangcollage aus einem rumpeligen Sample, das der Münchner Noise-Spezialist Anton Kaun ihm zur Verfügung stellte. Natürlich darf auch Pico Be, ehemals Sänger von Kamerakino und heute unter dem Namen Pacifico Boy unterwegs, nicht fehlen. In „Sulukule“, benannt nach dem Istanbuler Stadtteil, der jahrhundertelang größtenteils von Roma besiedelt war und der vor rund zehn Jahren im Rahmen eines groß angelegten Stadterneuerungsprojekts von Bulldozern niedergewalzt wurde, erzählt er in dem ihm ganz eigenen Duktus sprechgesangsartig eine seiner oft rätselhaft-verschrobenen Stories, die in Dubschleifen untergehen. In der Vergangenheit war Salewski bereits Teil der Münchner Musikszene – mit den Merricks schrieb er ab 1992 ein Kapitel Münchner Popgeschichte. Weitere Bands, für die Salewski unter anderem als Drummer in den vergangenen Jahren aktiv war, waren Dakar & Grinser, The Johnsons, die Koshka Valerianka Phantomband, Pollyester, River und die Schorsch Kamerun Band.

Wenn Sie Fragen zu "PUCH OPEN AIR 2019" haben, wenden Sie sich an Lehmair & Wacha.

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Zeit und Ort


Jetzendorf
Lueg 1
85305 Jetzendorf
Deutschland

Samstag, 20. Juli 2019, 15:00 Uhr-Sonntag, 21. Juli 2019, 03:00 Uhr (MESZ)


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