10 € – 35 €

Out of the Box Speech

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Veranstaltungsort

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Ring Theater Amberg

Spitalgraben 2a

92224 Amberg

Germany

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Beschreibung des Events

Beschreibung

Out of The Box kehrt zurück mit einem neuen Event! „Out of The Box Speech“ wird den Schwerpunkt auf Vorträge von Wissenschaftlern, Kreativen und Querdenkern legen. Man Lernt neue Denkansätzen für alte Probleme kennen. Lasst euch inspirieren von Ideen, die das Gewohnte nicht nur aufbrechen, sondern in Stücke reißen und diese anschließend zu einem neuen Rahmen zusammensetzen. Der Vorverkauf für dieses am 13.01.2018 im Ringtheater Amberg stattfindende Event hat bereits begonnen. Zudem wird das Event live ins Internet übertragen, sodass auch Freunde und Bekannte zuschauen können, denen es nicht möglich ist zu der Veranstaltung zu kommen. Wir freuen uns auf euch, wenn dieses Fest der Kreativität endlich losgeht! Hier findet ihr die verschiedenen Speaker des Events:



Philipp Heiler

Der Arzt und Gründer von "brainboost Neurofeedback" hat sich auf die Analyse und das Training von Gehirnaktivitäten spezialisiert. Seine Praxis im Zentrum von München führt EEG-Analysen sowie individuell betreute Neurofeedback-Trainings durch. Der bekannteste und bestverstandene Anwendungsfall dafür sind Aufmerksamkeit- und Konzentrationsschwierigkeiten, bei Kindern und Erwachsenen. Darunter fällt auch ADS/ADHS.

Das Team um Philipp Heiler legt dabei auch viel Wert auf die stete Weiterentwicklung und Verbesserung der Neurofeedback-Trainings. So wurde beispielsweise in Virtual Reality ein Klassenzimmer nachgebaut, der den Kindern den Transfer des Gelernten in den Alltag erleichtert. Ein besseres Verständnis für die Abläufe im Gehirn, die Konzentration, emotionale sowie körperliche Ruhe erleichtern oder erschweren, sind dabei ein zentrales Element von Neurofeedback. Die Trainierenden erarbeiten sich selbst Strategien, die sie im Alltag wieder abrufen können. So wird ein ganzheitliches Unterstützungskonzept ermöglicht.

Philipp Heiler arbeitet in seiner Praxis auch mit Jugendlichen, Studenten und jungen Leuten im Berufsleben, bei denen ADS/ADHS lange nicht anerkannt wurde. Es galt als „Kinderkrankheit“. Tatsächlich zeigen sich aber auch in diesen Altersgruppen noch deutliche Probleme. Den Betroffenen fällt es schwer, ihr komplettes (Karriere)Potenzial zu entfalten. Viel zu oft gab es Negativerfahrungen. Hier erhöht das Neurofeedback-Training das Selbstbewusstsein und stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Zum Thema EEG-Analyse und Neurofeedback ist Philipp Heiler auch als Gastdozent an der TU München sowie der International School of Management (ISM) tätig. Zusätzlich leitet er Aufklärungsprogramme und selbstentwickelte Screenings in Unternehmen. Hierbei geht es hauptsächlich um Stress und Entspannung, und die Vermeidung von Beschwerdebildern wie Burnout oder Depression. Auch hier stehen bei den Betroffenen Konzentrationsschwierigkeiten oft im Vordergrund und beeinträchtigen die Lebensqualität.

Dadurch zeigt sich, dass ADS/ADHS nicht isoliert zu betrachten sind. Es gibt viele Überschneidungen und ähnliche Symptome bei anderen Beschwerdebildern und Alltagsproblemen. Diese komplexen Zusammenhänge sind auf Ebene der Gehirnaktivität miteinander verknüpft. Dies wird Philipp Heiler auf anschauliche und verständliche Weise vorstellen.

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Hans-Joachim Hepke

Manche haben ihn einst schon und so manches Mal als Pädagogen-Exot belächelt, doch die Beliebtheit, derer er sich auch noch nach mehr als dreißig Jahren bei seinen ehemaligen Schülern erfreut, genauso wie bei seinen Studenten an der Universität heute, zeigt, dass es sich bei ihm schlichtweg um einen Pädagogen mit Herzblut handelt, der nimmermüde auch nach 42 Jahren seinen Beruf mit Leidenschaft und Hingabe ausübt und noch lange nicht ans Aufhören denkt. Die Kinder und Jugendlichen von 3 - 30 sind sein Leben, ungeachtet ihrer Hautfarbe, Nationalität und ihrer herausragenden Qualitäten ebenso wie aller nur denkbaren Beeinträchtigungen. So nimmt er in seinem kürzlich erschienen Buch “Eine Schule für morgen” keinerlei Rücksicht auf seine eigene Lehrerzunft und jegliche Art von sogenannten Honoratioren, sondern legt den Finger genau dort in die Wunden, wo es am meisten wehtut. Denn es geht ihm um die Kinder und Jugendlichen und deren Zukunft. Es geht um gerechte Chancen für alle, für jedes Kind. Als noch niemand überhaupt an Inklusion gedacht hat, hat er Inklusion und Integeration als Schulleiter an seiner Schule mehr als zehn Jahre lang inoffiziell offiziell umgesetzt und praktiziert und gezeigt, wie diese gelingen können. Bei seiner Arbeit an einer speziellen Heimschule hat er zahlreiche Jungs von Ritalin entwöhnt, und gegen ADHS als Krankheit angekämpft. Er ist ein Pädagoge, der versucht, Kinder da abzuholen, wo sie sind. Er glaubt an jedes einzelne Kind und an jeden einzelnen Jugendlichen, denn für ihn ist jeder einzelne von ihnen einzigartig und als Teil einer großen Gemeinschaft unersetzlich wertvoll.

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Andreas Arnold

Andreas Arnold, Heilpraktiker und Fachkrankenpfleger für Kinder- und Jugendpsychiatrie aus Würzburg wurde durch seine filmisch begleitete Arbeit mit Kindern mit ADHS bekannt. Mit seiner Doku „Man will aber selber da machen, was man will“ ging er 2017 in einem Dutzend bayerischer Kinos erfolgreich auf Tournee. Seit Jahren arbeitet Arnold therapeutisch und pädagogisch speziell mit Kindern mit ADHS und deren Familien. Hierzu entwickelte er Konzepte, die es ermöglichen, überschüssige Energie zu lenken, anstatt sie medikamentös zu unterdrücken. Seine Erziehungsmethode „Liebevolle Strenge“ umfasst pädagogische Maßnahmen, die einem Kuschelkurs, der Übertoleranz, aber auch dem Vernachlässigen durch alle Beteiligten widersprechen. Selbstwirksamkeit, Sport und Ernährung bilden dabei die Säulen seiner Programme. Angefangen hat alles mit einem ADHS-Camp ohne Medikamente bei Würzburg. Der nächste Schritt war dann „Die Supermannschaft“, ein Schulprojekt, an dem Arnold ein viertel Jahr drei Mal täglich in einer bayerischen Schule seine Ideen erfolgreich erproben durfte. Aktuell wurde von ihm ein Karten- und Würfelspiel für Kinder mit ADHS entwickelt, das die Konzentration steigert, die Geduld trainiert und das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen in der eigenen Heilpraxis, als Supervisor von Pflegeeltern und als Leiter und Ausbilder von Betreuern von Kinder- und Jugendfreizeiten kann Arnold aus einem reichen Fundus an Erfahrungen und Wissen schöpfen. Für Out of the box gibt er Interessierten seine Ideen und praktische Tipps im Umgang mit ADHS weiter. Arnold sieht ADHS vor allem als Chance, mit mehr Energie die Welt zu etwas Besserem gestalten zu können. Wie das gelingen kann, teilt er gern betroffenen Kindern, Eltern, Großeltern, ErzieherInnen und LehrerInnen mit.

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