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Müssen Journalisten auch Lösungen aufzeigen?

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Beschreibung des Events
Ein digitaler Clubabend über Konstruktiven Journalismus in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt.

Zu diesem Event

Zu Gast:

Henrik Kaufholz (Senior Reporter bei "Politiken" in Kopenhagen und Vorsitzender des European Center for Press and Media Freedom)

Dr. phil. Leif Kramp (Forschungskoordinator des Zentrums für Medien, Kommunikations- und Informationsforschung an der Universität Bremen)

Maren Urner (Professorin für Medienpsychologie an der HMKW Köln und Gründerin / ehem. Chefredakteurin von "Perspective Daily")

Moderation:

Tamara Marszalkowski (FPC Vorstandsmitglied)

"Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten." Den Satz kennt wohl jeder, der mit Journalismus zu tun hat. Doch längst gibt es Bestrebungen, gerade das nicht länger als Leitsatz gelten zu lassen. "Konstruktiver Journalismus" wird der Anspruch genannt, sich mehr der Berichterstattung über positive Entwicklungen, ermutigende Beispiele und gelingende Problemlösungen zu widmen. Einer der ersten, der einen entsprechenden Vorstoß startete, war der Publizist und Zukunftsforscher C.G. Jung mit seinem ab 1948 in den USA herausgegebenen "Good News Bulletin", das vor allem die Arbeit der UNO-Organisationen WHO, Unicef und Unesco zum Inhalt hatte. Doch natürlich gibt es auch in der Gegenwart Beispiele.

Im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung haben sich die Medienwissenschaftler Stephan Weichert aus Hamburg und Leif Kremp aus Bremen eingehend mit dem Thema befasst und - auch nach Gesprächen mit daran beteiligten Journalisten - die Studie "Nachrichten mit Perspektive - lösungsorientierter und konstruktiver Journalismus in Deutschland" erstellt. Kramp stellt die Ergebnisse in einer Zoom-Konferenz des Frankfurter Presseclubs vor. Daran schließt sich unter der Moderation von FPC-Vorstandsmitglied Tamara Marszalkowski eine Diskussion mit zwei Menschen an, die praktische Erfahrungen mit diesem Thema haben: Henrik Kaufholz von der dänischen Zeitung "Politiken" und Maren Urner, Gründerin des Online-Magazins "Perspective Daily".

Sie werden in der sicherlich spannenden Diskussion, der Frage nachgehen, ob Journalisten auch Lösungen aufzeigen und nicht nur Probleme oder Missstände benennen müssen. Selbstverständlich können sich auch die Zuschauer mit Fragen im Chat an die Podiumsgäste aktiv beteiligen. Sie werden von FPC-Vizepräsident Gerhard Kneier gesammelt und gegen Ende der Veranstaltung in die Runde eingebracht.

Es gibt zwei Möglichkeiten, am Clubabend teilzunehmen:

ZOOM: Sie können als virtueller Gast auf ZOOM bei der Veranstaltung dabei sein und an der offenen Diskussion teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt oben über „Registrieren“. Nach der Bestätigung erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung eine E-Mail mit allen Details und Einladungslink zum ZOOM-Webinar.

Livestream: Wir bieten die Veranstaltung außerdem als Livestream auf unserem YouTube-Kanal und unserer Facebook-Seite an. Auch dort können Sie in den Chats Fragen an das Podium stellen. Sobald die Direktlinks zu den Streams bereitstehen, veröffentlichen wir sie hier und auf all unseren Kanälen. Um die Livestreams anzuschauen, ist keine Anmeldung über Eventbrite notwendig!

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und auf Sie!

Zu Gast:

Henrik Kaufholz, Journalist seit 1967. Zurzeit Senior Reporter bei Politiken in Kopenhagen. Für Politiken bin ich Korrespondent in Bonn, Berlin und Moskau gewesen und dazu zwei Jahre auch Reader’s Editor. Mitgründer des dänischen Vereins für Recherchejournalismus (Foreningen for Undersøgende Journalistik und seit 2003 Koordinator von Scoop (Initiative zur Unterstützung von investigativem Journalismus in Osteuropa). Aktuell ebenfalls Vorsitzender des ECPMF (European Center for Press and Media Freedom) mit Sitz in Leipzig.

Foto © Privat

Dr. phil. Leif Kramp ist Forschungskoordinator des Zentrums für Medien, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI), einer Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung der Universität Bremen. Er forscht und lehrt dort schwerpunktmäßig zur Transformation des Journalismus in Zeiten tiefgreifender Mediatisierung. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Studien zur Entwicklung von Medien und Journalismus.

Foto © Beate C. Köhler

Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. Sie studierte Kognitions- und Neurowissenschaften, u. a. an der McGill University in Montreal, und wurde am University College London in Neurowissenschaften promoviert. 2016 gründete sie das Online-Magazin „Perspective Daily“ für Konstruktiven Journalismus mit. Sie leitete die Redaktion bis März 2019 als Chefredakteurin und war Geschäftsführerin. Ihr erstes Buch „Schluss mit dem täglichen Weltuntergang“ (Droemer 2019) ist ein SPIEGEL-Bestseller.

Foto © jungblut/büssemeier

Hintergrundfoto © goodgoodgood – unsplash.com

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