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Märtyrermuseum

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Veranstaltungsort

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Kunstquartier Bethanien

Mariannenplatz 2

10997 Berlin

Germany

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Beschreibung des Events

Beschreibung

Eröffnung: 29.11.17 | 19 Uhr
An jeder Performance können bis zu 7 Personen teilnehmen. Walk zu jeder vollen Stunde.

Das Märtyrermuseum, das mit einer größeren Version der installativen Performance bereits in Kopenhagen 2016 zu sehen war, widmet sich im Rahmen von NORDWIND den Fragen, was ist ein*e Märtyrer*in, welche Personen sind berechtigt, sich als Märtyrer*in zu bezeichnen oder bezeichnet zu werden und welche Rolle spielt der*die Märtyrer*in in unserer gegenwärtigen Welt. Unsere Faszination für Held*innenfiguren ist kein neues Phänomen. Dennoch wundern wir uns nach wie vor, was Menschen dazu veranlasst, für eine Idee zu sterben. Sind die Märtyrer*innen von heute andere als früher? Und was bedeutet es, für seine Überzeugungen zu sterben? Die Ausstellung setzt sich mit den Taten, persönlichen Leben und Toden der Märtyrer*innen auseinander. Durch einen Audioguide wird das Publikum aufgefordert, die Ausstellung an Hand einer persönlichen Märtyrer*innengeschichte zu erlaufen und die persönlichen Hintergründe zu erfahren. Im Anschluss haben die Besucher*innen die Möglichkeit das Museum und die Ausstellungsstücke selbstständig zu besichtigen. Die Ausstellung des Künstler*innenkollektivs The Other Eye of the Tiger in Kooperation mit Sort/Hvid präsentiert unterschiedliche Personen, wie Saint Stephen, Jeanne D’Arc, Jan Palach und Omar Ismail Mustafai, einer der Attentäter in Paris. Informativ und sachlich, würdigt die Ausstellung die Märtyrer*innen nicht, sondern beleuchtet unterschiedliche Aspekte, die Märtyrer*innen ausmachen und ermöglicht dem Publikum sich für einen Moment in sie hineinzuversetzen. Die Ausstellung wird von einem Diskursprogramm begleitet.

THE OTHER EYE OF THE TIGER (DÄNEMARK)
The Other Eye of the Tiger ist ein sechsköpfiges Künstler*innen-Kollektiv aus Absolvent*innen der Danish School of Performing Arts. Die Künstler*innen arbeiten interdisziplinär und beziehen das Publikum häufig in ihre Performances und fiktiven Narrationen mit ein. Alle künstlerischen Entscheidungen werden im Kollektiv entschieden und ausgehend von den unterschiedlichen Expertisen erarbeitet. Zu ihren Arbeiten zählen u.a. 'Holes' (2015) und 'Joey Chestnut' (2016).

The Other Eye of the Tiger setzt sich aus den folgenden Künstler*innen zusammen: Morten Hee Andersen (Schauspiel ), Ida Grarup (Bühnenbild), Henrik Grimbäck (Regie), Mia-Luise Heide (Produktionsleitung), Suni Joensen (Lichtdesign) und Asger Kudahl (Sounddesign).


SORT/HVID (DÄNEMARK)
Sort/Hvid ist eine kuratorische Plattform aus Kopenhagen, die seit 2011 unter der künstlerischen Leitung von Christian Lollike steht. Im Fokus stehen kontroverse, kompromisslose und politische Performances, die sich interdisziplinäre Ästhetiken bedienen und in einen zeitgenössischen Kontext zu stellen sind. Sort/Hvid hat mit zahlreichen Theatern und Künstler*innen kooperiert und war auf zahlreichen Festivals vertreten.


DISKURSPROGRAMM AM 1.12.2017

Kemal Hür wurde 1968 in Ostanatolien geboren und lebt seit 1980 in Berlin. Nach dem Studium der Germanistik, Soziologie und Theater- und Filmwissenschaft an der Freien Universität arbeitete er zunächst als Dolmetscher. Seit 2000 ist er freier Journalist und als Radio- und Fernsehreporter hauptsächlich für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten tätig, u. a. für die Programme Kontraste (ARD), Abendschau (rbb), Funkhaus Europa (WDR, RB), Stilbruch (rbb), Inforadio (rbb), Kulturradio (rbb). Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf migrationspolitischen Themen.
Kazım Erdoğan arbeitet als Psychologe in Berlin und gilt als einer der führenden Integrationsexperten in Deutschland. Der studierte Psychologe und Soziologe leitet seit 2007 die deutschlandweit erste Selbsthilfegruppe für türkische Männer, die als 'Väter- und Männergruppe' bekannt ist. Seitdem stehen die Projekte von Erdoğan und seinem gemeinnützigen Verein 'Aufbruch Neukölln', in dem er den Vorsitz innehat immer wieder im Mittelpunkt der Medien. Für sein langjähriges Engagement verlieh ihm Bundespräsident Joachim Gauck 2012 den Bundesverdienstorden.
Mariam Puvogel ist Mitarbeiterin im Verein ufuq.de, einem Berliner Träger der freien Jugendhilfe und in der politischen Bildung, der sich in der Prävention zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit und Islamismus engagiert. Puvogel hat in Berlin und Beirut Politik und Internationale Beziehungen studiert. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören konfessionelle Konflikte im arabischen Raum und Rassismus in der Migrationsgesellschaft. Als politische Referentin arbeitete sie zuvor im Bereich Flucht & Migration und entwickelte in diesem Kontext Konzepte zur Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt.

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