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KLASSIK EXKLUSIV MIT BENJAMIN KIM & KONSTANTIN MANAEV (Special Guest: Sabin...

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PianoGalerie Berlin

Pariser Straße 9

Ecke Fasanenstraße 46

10719 Berlin

Germany

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Beschreibung des Events

Beschreibung

Do. 18.05.2017
BENJAMIN KIM & KONSTANTIN MANAEV - Special Guest Sabine Grofmeier
SCHUMANN, BRAHMS & ROMBERG

19:30 Uhr (Einlass 19:00 Uhr)

Ben Kim - Klavier
Konstantin Manaev - Violoncello

Robert Schumann (1810-1856)
Sinfonische Etüden Op. 13

Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Violoncello und Klavier e-Moll, Op. 38
Allegro non troppo
Allegretto quasi Minuetto
Allegro

Bernard Romberg (1767-1841) zum 250. Geburtstag
Divertimento I. über schwedische Lieder Op. 42
Divertimento II. über österreichische Lieder Op. 46
Divertimento III. über westfälische Lieder Op. 65

L.v. Beethoven (1770-1827)
"Gassenhauer Trio" für Klarinette, Violoncello und Klavier B-Dur, Op. 11
Allegro con brio
Adagio
Thema: Pria ch'io l'impegno. Allegretto - var. I-IX


KONSTNTIN MANAEV
„Während ich spiele, erzähle ich dem Publikum, was mein Herz fühlt. Ich und mein Cello
übersetzen die Geheimnisse der Werke, der Sätze von Bach oder der lyrischen Stücke von
Tchaikovsky, für die Ohren und Herzen der Zuhörer. Die Authentizität der Gefühle ist mir
sehr wichtig, denn der Klang des Stückes wird durch mich und mein Spiel gefärbt.“
Mit Bachs 1. Suite hatte der Cellist, der in Moskau, Dresden und Basel studierte und in
ganz Europa gastiert, Cello spielen gelernt: „Ich war sechs, als meine Mutter, eine
Pianistin, mir auf dem Klavier das Präludium aus der 1. Suite von Bach vorspielte. Ich war
total elektrisiert und wollte sofort die schöne Melodie nachspielen. Aber meine Mutter
meinte: ‚Kostjuscha, wenn du das spielen möchtest, musst Du Cello spielen können, denn
Johann Sebastian Bach hat das für Violoncello komponiert und nicht für Klavier.‘ Schon
eine Woche später bekam ich ein kleines Achtelcello und begann, Bach zu üben.“
Drei Jahre später spielt Konstantin Manaev auf dem Musikfestival „Kanonji“ in Japan. Ab
diesem Moment steht für ihn fest, dass er Cellist werden wird. „Seitdem ist die Musik
mein Glaube, meine Religion.“
In 2016 verbindet Konstantin Manaev ein weiteres einschneidendes Erlebnis mit Bachs 1.
Cellosuite: Nach dem Gedenkkonzert für die ermordeten Juden Europas in Berlin bat ihn
die Bundeskanzlerin Angela Merkel um eine Zugabe für eben jenes Stück – sehr zur
Freude des anwesenden Publikums.
Konstantin Manaevs Konzertrepertoire umfasst Werke des frühen Barock bis in die
Moderne. Zwei besondere Einspielungen bei dem Label GWK Records zeugen von seiner
Vielseitigkeit: Drei Cello Konzerte von Carl Philipp Emanuel Bach mit Begleitung der
Berliner Camerata rauben den Atem. „[...] Fernab jeden historisierenden Ansatzes, fernab
jeder Konvention entwickelt der Cellist an seinem Instrument eine gestalterische Freiheit,
wie man sie wirklich nur sehr selten zu hören bekommt. Zarteste, gehauchte Pianissimi,
berückende Lyrik, kräftig brummende Bässe, schwindelerregende Achterbahnfahrten:
" Manaev beherrscht sein Instrument so souverän, dass er ihm alles abverlangen kann,
was an Virtuosität und Leidenschaftlichkeit, an Intensität und an lyrischer Geschmeidigkeit
möglich ist. Manaevs C.P.E Bach, ideal unterstützt von der Camerata Berlin, lebt von
einem nie abnehmenden Espressivo.“ Remy Franck | Pizzicato, LU
Die Werke der aserbaidschanischen Komponistin Franghiz Ali-Zadeh, „Counteractions
(Yanar Dag) for violoncello and accordion” sowie „Oyan! for violoncello solo” sind
Ersteinspielungen. Beide CDs wurden von der europäischen Presse, u.a. Klassik heute
(DE), The Strad Magazin (UK), Anaclase Magazin (FR) und Pizzicato (LU) hervorragend
besprochen.
Im September 2017 präsentiert Manaev gemeinsam mit Geiger Tobias Feldmann und
Pianistin Kateryna Titova das Triple Concerto von L. v. Beethoven auf dem Beethoven
Festival in Bonn, in Berlin und in Kiew. Dirigent ist Oksana Lyvniv.
Konstantin Manaev und US-Pianist Benjamin Kim trafen sich bei einer TV-Produktion für
RT Deutschland im Frühling 2016, spielten spontan Johannes Brahms Cellosonate und
entschlossen sich zusammen ein Programm zu entwickeln. Herausgekommen ist ein
kammermusikalischer Hochgenuss mit Werken von Claude Debussy, Sergej Rachmaninov
und Dimitri Schostakowitsch.
Manaev engagiert sich auch für Neue Musik und moderne, Grenzen überschreitende
Projekte:
Seit 2016, auf Einladung der Universal Music Germany, ist Konstantin Manaev Cellist der
„Symphoniacs“: 2 Cellisten, 3 Violinen, 1 Pianist und 1 DJ bringen u.a. Vivaldis „Vier
Jahreszeiten“ oder Robin Schulz' und Lilly Wood & The Prick's Dancefloor-Hit „Prayer in
C“ auf die Bühne. Verbindendes Element aller Stücke ist die Liebe zur Musik, die sich in
der Energie und unglaublichen Spielfreude der Musiker auf der Bühne unmittelbar auf die
Zuhörer überträgt.
„Cellographics“ kombiniert klassische Musik mit Videoprojektionen in einer
atemberaubenden Live- Performance. Medienkunst und Technologie begegnen
faszinierenden Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Friedrich Händel oder der
zeitgenössischen Komponistin Franghiz Ali-Zadeh.
Konstantin Manaev konzertierte als Solist mit Orchestern wie dem Moskauer
Sinfonieorchester, dem Warschauer Sinfonieorchester, dem Luzerner und Basler
Sinfonieorchester, der Sinfonietta Köln, der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford,
der St. Petersburg Kammerphilharmonie und dem Amadeus Kammerorchester.
Er arbeitete mit den Dirigenten Daniel Raiskin. Gabriel Feltz, Arvo Volmer und Daniel
Cohen zusammen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. François Benda, Zakhar
Bron, Bruno Giuranna, Sofia Gubaidulina, Benjamin Kim, Misha Maisky, Felix Renggli, Yury
Revich, Kateryna Titova und Radovan Vlatkovic. Die zeitgenössischen Komponisten
Alexandra Filonenko (Berlin), Johanna Doderer (Wien), Alexei Syumak (Moskau) und Aziza
Sadikova (Berlin) widmeten ihm neue Werke.
Geboren in Jekaterinburg, studierte er zunächst an der Spezialmusikschule des Moskauer
Konservatoriums bei Kirill Rodin, danach an der Hochschule für Musik Carl Maria von
Weber in Dresden bei Wolfgang Emanuel Schmidt sowie an der Musikakademie Basel bei
Ivan Monighetti, der in höchstem Maße zur Entwicklung der musikalischen Persönlichkeit
und Interpretationskraft des Cellisten beigetragen hat. Er spielt ein Cello von Johannes
Theodorus Cuypers aus dem Jahr 1762 und ein modernes Instrument von Yury Pochekin,
gestiftet von der Pirolo Stiftung Basel.

Der amerikanische Pianist B E N K I M erweist sich weiterhin als Ausnahmetalent und
genießt einen wachsenden internationalen Ruf als ein Musiker von ungewöhnlicher Reife
und Integrität. Ben Kims weitgespanntes Repertoire reicht von Bach über Schumann und
Schönberg bis hin zu Werken lebender Komponisten wie Manfred Trojahn, Jacqueline
Fontyn und Frederic Rzewski. Seine Interpretationen werden von Kritik und Publikum
gleichermaßen gefeiert, insbesondere für stilistisches Feingefühl und emotionale
Intensität.
Ben Kim begeistert sein Publikum weltweit und erntete Kritikerlob für seine Auftritte in
Städten wie New York, Washington DC, London, Paris, Berlin, Amsterdam, St. Petersburg,
Hongkong und Tokio. Sein Orchesterdebüt in der Zankel Hall der New Yorker Carnegie
Hall gab er 2009 mit den Olympus Chamber Players, sein Debüt in der Suntory Hall in
Tokio fand 2010 statt. Mit dem Brno Philharmonic Orchestra ging er kürzlich auf eine 14
Konzerte-Tournee durch Japan, und feierte seine Debüts in wichtigen Konzertsälen
Deutschlands, wie etwa in der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, der Stuttgarter
Liederhalle, der Philharmonie im Gasteig in
München oder dem Leipziger Gewandhaus. Jüngste Orchesterengagements waren u. a.
Auftritte mit dem Orchester des Bayrischen Rundfunks, der Deutschen
Radiophilharmonie, dem Orchester des Mitteldeutschen Rundfunks, dem Kölner sowie
dem Münchener Kammerorchester und den Symphonierorchestern von Baltimore,
Hermitage State Sankt Petersburg und Seoul. Höhepunkte dieser Saison sind seine
Debüts am Wiener Musikverein, dem Concertgebouw in Amsterdam, eine Deutschland-
Tournee mit dem Leipziger Symphonieorchester, sowie Auftritte mit der Hongkong
Sinfonietta, im Seoul Arts Center und der Hamarikyu Asahi Hall in Tokyo.
Die aufstrebende Karriere des jungen Pianisten rückte ins Zentrum der internationalen
Aufmerksamkeit, als er 2006 den 55. Internationalen ARD Musikwettbewerb in München
für Klavier gewann. 2012 wurde ihm von seiner Alma mater, der Johns Hopkins University,
der Outstanding Recent Graduate Award verliehen, ein Preis, mit dem nur sechs von
mehr als 13000 Absolventen der letzten Jahrgänge für herausragende Leistungen
ausgezeichnet werden.
Ben Kims Aufnahme sämtlicher Impromptus und Preludes von Frederic Chopin erschien in
2013 bei Universal Decca. Weitere Aufnahmen erschienen bei Sony Classical und der
Edition Klavier-Festival Ruhr. Die Leistungen des jungen Amerikaners wurden zudem in
zahlreichen Fernseh- und Rundfunkmitschnitten dokumentiert. Er arbeitet regelmäßig mit
etablierten Musikern zusammen, wie etwa den Dirigenten Christoph Eschenbach, Andrew
Litton und Christoph Poppen und die Sopranistin Juliane Banse, sowie aufstrebenden
Stars wie der Geigerin Veronika Eberle und dem Jupiter String Quartet.
Ben wurde 1983 geboren und wuchs in Portland/Oregon auf. Sein Klavierstudium begann
er im Alter von 5 Jahren bei Dorothy Fahlman begann. Neben seinen frühen Erfolgen am
Klavier – mit acht Jahren gab er sein Solo-, mit zwölf sein Orchesterdebüt – widmete er
sich auch anderen Interessen, wie etwa Mathematik und Photographie, ehe er sich nach
seinem Schulabschluss dazu entschied, seiner Liebe zur Musik zu folgen.
Im Alter von 20 Jahren schloss Ben Kim sein Studium am Peabody Conservatory in
Baltimore ab, wo er bei Leon Fleisher und später auch bei Yong Hi Moon studierte.
Weitere künstlerische Anregungen erhielt er 2005-2007 an der von Martha Argerich und
William Grant Naboré geleiteten International Piano Academy Lake Como in Italien. Hier
wurde auch sein Interesse für die italienische Küche geweckt, dem er auch heute noch
gerne aktiv nachgeht.
Ben Kim lebt in Berlin, wo er kürzlich an der Universität der Künste als Student von Klaus
Hellwig sein Konzertexamen abschloss. Er unterrichtete an den Fakultäten des Bowdoin
Summer Music Festivals in Brunswick/Maine und der Valencia International Piano
Academy in Spanien. Ben ist ein begeisterter Sportkletterer und Mitglied des Deutschen
Alpenvereins. Überdies genießt er es, wenn sich von Zeit zu Zeit die Gelegenheit bietet,
an Orte zu reisen, an denen kein Klavier vorhanden ist.

Die Klarinettistin Sabine Grofmeier zählt zu den herausragenden Künstlerinnen ihres
Fachs und wird mittlerweile von der Presse in einem Atemzug mit den Star-Klarinettistinnen
Sabine Meyer und Sharon Kam genannt. Die sympathische Künstlerin ist eine ausdrucksstarke
Musikerin mit großem, warmen, dunklen Ton. Durch ihre zupackende Musikalität und ihre
souveräne Beherrschung der technischen Mittel begeistert sie jedes Publikum. !
Ihr Klarinettenstudium absolvierte die in Marl geborene Klarinettistin bei Hans-Dietrich Klaus und
Frits Hauser in Detmold, bei Stefan Schilling in Graz und zuletzt bei Eduard Brunner in
Saarbrücken. Zusätzliche künstlerische Anregungen erhielt die junge Musikerin bei renommierten
Solisten wie Sabine Meyer, Wolfgang Meyer, Ralph Manno, Ulf Rodenhäuser, Kjell Fageus und
T!homas Friedli.
Sabine Grofmeier ist Trägerin zahlreicher Förderpreise und Stipendien. Sie war Stipendiatin der
Stiftung Villa Musica in Mainz und gewann den Kulturförderpreis der Westfälischen Wirtschaft in
Münster. Sie erhielt ein Jahresstipendium des DAAD, es folgten ein Stipendium der Richard-
!Wagner-Gesellschaft und der Schwetzinger Festspiele.
Sabine Grofmeier spielte als Soloklarinettistin der Jungen Deutschen Philharmonie, der
Philharmonie der Nationen und der Orchesterakademie des Bayerischen Rundfunks unter Hans
Zender, Justus Frantz, Semyon Bychkov und Dimitri Kitajenko. Sie war langjährig
Soloklarinettistin der Klassischen Philharmonie Bonn, des Kölner Kammerorchesters und
regelmäßig zu Gast beim Radio-Sinfonieorchester Saarbrücken, dem Ensemble Musikfabrik NRW
s!owie dem Gürzenich - Kölner Philharmoniker und den Düsseldorfer Philharmonikern.
Als Solistin gastierte Sabine Grofmeier in den namhaftesten Konzertsälen Deutschlands und des
benachbarten Auslands – u.a. Alte Oper Frankfurt, Hamburg Musikhalle (Laieszhalle), Bremen
Glocke, Berlin Konzerthaus am Gendarmenmarkt, Hannover Großer NDR-Sendesaal, Bielefeld
Rudolf-Oetker-Halle, Karlsruhe Kongresszentrum, Nürnberg Meistersingerhalle, Bonn
Beethovenhalle, Stuttgart Liederhalle, Herkulessaal der Residenz. Ihre rege Konzerttätigkeit als
gefragte Solistin, Kammermusikerin und Dozentin - so u.a. als Kulturbotschafterin des Goethe-
Instituts - führten die Klarinettistin durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Israel, England,
!Spanien, Südamerika, Mexiko, Frankreich und Australien.!
Seit 2007 ist Sabine Grofmeier Künstlerische Leiterin des von ihr ins Leben gerufenen
Internationalen Ihre neue Musikfestivals in Capdepera, Mallorca, der Diemersteiner Konzertreihe
sowie der neuen Konzertreihe Hamburger Serenadenkonzerte in Ihrer neuen Wahlheimat. Ihre
Ignaz Pleyel CD Einspielung ist vor Kurzem erschienen und Ihr Debut im Konzerthaus in Wien
gehört zu Ihren musikalischen Highlights in 2017.!


www.benkimonline.com
www.konstantinmanaev.com
www.sabinegrofmeier.de

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Ecke Fasanenstraße 46

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