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Kein Kläger

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80993 München

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Beschreibung des Events
Ausgehend vom OEZ-Attentat und dem NSU-Prozess begibt sich das Publikum auf eine Zeitreise in die Vergangenheit.

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Der Entnazifizierungsmythos ist mit Blick auf die personellen Kontinuitäten in fast allen Behörden der jungen Bundesrepublik schnell widerlegt. In den Nachkriegsjahrzehnten prägte eine überwältigende Anzahl von Staatsanwälten und Richtern mit NS-Vergangenheit nicht nur Rechtsverständnis und Lehre, sondern verantwortete auch die Ahndung von NS-Verbrechen. Auf der Basis von investigativer Recherche untersucht „Kein Kläger“ exemplarisch Schauplätze, Urteile, juristische Karrieren und problematische Strukturen.

Ausgehend vom OEZ-Attentat und dem NSU-Prozess begibt sich das Publikum auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Begleitet von einer App trifft es im Stadtraum auf Schauspieler*innen und Auszüge aus eigens für die Produktion geführten Zeitzeugeninterviews in Augmented Reality. Im Zentrum von „Kein Kläger“ steht die Frage: Welche unverzichtbare Rolle spielt die Justiz der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft bei der Eindämmung rechtsextremer und antisemitischer Gewalt?

Konzept, Recherche, Text und Regie: Christiane Mudra

Schauspieler*innen: Sebastian Gerasch, Gabriele Graf, Melda Hazirci, Stefan Lehnen, Murali Perumal

Gesang: Corinna Ruba

Zeitzeug*innen: Gabriel Bach, Saskia von Brockdorff, Ernst Grube, Prof. Wolfgang Huber, Walter Joelsen, Markus Schmorell, Uri Siegel, Walter Sylten, Lisa Wanninger, Gerhard Wiese

Game Design, App: Markus Schubert/TOTO

AR/VR: Kevin Fuchs / Visual Vitamin

Kostüm: Julia Kopa

Komposition: Thilo Thomas Krigar

Audio und Video: Peer Quednau

Schnitt: Narges Kalhor

Grafik: Jara Lopez Ballonga

Produktion: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro und Uli Zentner

PR: Kathrin Schäfer KulturPR

Social Media: Silvia Bauer

Regieassistenz: Armin Peterka

Regiehospitanz: Pascale Ruppel, Nikolaus Greither

Abendtechnik: Uli Zentner und Peter Pruchniewitz

Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, die Stiftung „Erinnerung Verantwortung Zukunft“ und den Fonds Darstellende Künste

Kooperationspartner: NS Dokuzentrum, Kunstpavillon

Powered by Toto

Die aktuellen Hygienebestimmungen richten sich nach dem aktuellen Hygienerahmenkonzept des Freistaates Bayern für Veranstaltungen. Die Abstandsregelungen von 1,5 m sind einzuhalten und (bis zum Einnehmen des Platzes) ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Personen mit Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen, sowie Personen, die in den letzten 2 Wochen Kontakt zu COVID-19-Infizierten hatten, dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.

Paare und Gruppen, denen nach der 6. BayIfSMV § 2 Abs. 1 der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum erlaubt ist, dürfen zusammen stehen bzw. sitzen

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