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Journalisten-Salon »Aktivist und/oder Journalist? – Transformationsmedien u...

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Datum und Uhrzeit

Veranstaltungsort

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taz Café

Rudi-Dutschke-Straße 23

10969 Berlin

Germany

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Journalisten-Salon

Aktivist und/oder Journalist?

Transformationsmedien und konstruktiver Journalismus –
Positiv gegen den »
journalistischen Negativ-Bias«

Mittwoch, 13. Dezember 2017
Beginn: 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin

Globale Probleme stehen seit längerem in der öffentlichen Diskusion: Klimawandel, gesellschaftliche Polarisierung, wachsende soziale Ungleichheit und unklare Visionen wie in der digitalisierten Welt der Mensch und seine Privatsphäre im Mittelpunkt verbleiben kann.

Konstruktive Medien gibt es seit einiger Zeit. Anstatt es bei einer Problembeschreibung zu belassen, versuchen sie Lösungen aufzuzeigen – von kleinteiligen, aber inspirierenden Portraits bis hin zu vagen, aber mitreißenden Visionen. Manche von ihnen praktizieren diese Art von Journalismus bereits seit geraumer Zeit – nicht erst seitdem es das Label »konstruktiver Journalismus« gibt. Andere werben explizit mit dieser Bezeichnung. Der Konstruktive Journalismus grenzt sich vom Positiven Journalismus dadurch ab, dass Kernziele des Journalismus weiterhin erfüllt bleiben müssen: Der Konstruktive Journalismus begreift sich wie der »klassische« Journalismus als 4. Macht im Staat und sieht sich in einer Wächterfunktion, um gesellschaftliche Probleme aufzudecken und auf die Behebung mit hinzuwirken.

Etablierte Medien nahmen sich dieser Bewegung ebenfalls an und veröffentlichen zunehmend »gute Nachrichten« und fokussieren sich mehr auf lösungsorientierten Journalismus. Seit November 2016 beleuchtet NDR Info, das öffentlich-rechtliche Informationsprogramm des Norddeutschen Rundfunks, in der Rubrik »NDR Info Perspektiven« Missstände und stellt konstruktive Lösungsansätze vor.

Grund genug Bilanz zu ziehen: Was können die bewussten oder unbewussten Pioniere des konstruktiven Journalismus, das die großen Medienhäuser nicht können? Können diese Medien dazu beitragen, globale Herausforderungen und die sogenannte sozial-ökologische Transformation, mit Themen wie Kohleausstieg und Mobilität der Zukunft, zu beschreiben?

Diese Fragen diskutieren wir mit dem transform Magazin, Good Impact und RESET.

Journalisten-Salon im Dezember


Programm:

ab 18.30 Uhr Ankommen im taz-Café

19.00 Uhr Begrüßung

19.10 Uhr Podium mit

Viola Nordsieck und Marius Hasenheit von transform Magazin,

Jonathan Widder von Good Impact und

Indra Jungblut und Marisa Pettit von reset

Moderation: Jana Kugoth, Redakteurin bei Gründerszene

ab 20.15 Uhr Networking und Ausklang


Marius Hasenheit ist Politikberater und Journalist, bei transform Magazin ist er Mitherausgeber.

Viola Nordsieck ist freie Wissenschaftlerin und Journalistin. Sie forscht zu Themen der Kulturphilosophie und gehört der Chefredaktion des transform Magazins an.

Jonathan Widder war Online-Redakteur beim enorm Magazin, dann Chefredakteur von Good Impact / Good News, seit 2016 außerdem Geschäftsführer der Noah Foundation, die lösungsorientierten Journalismus fördert.

Indra Jungblut studierte Soziologie und Kommunikations- und Medienwissenschaften, leitet nun die deutschsprachige reset-Redaktion und betreut die Spendenprojekte.

Marisa Pettit studiert Politische Ökologie und Lateinamerikastudien und schreibt seit 2013 für reset.


transform Magazin ist ein Indiemagazin, welches etwa halbjährlich im Eigenverlag erscheint. Es will Anstöße für den gesellschaftlichen Wandel geben, ohne eine Richtung vorzuschreiben. Der gehobene Zeigefinger bleibt, nach eigener Aussage, dabei stets in der Tasche. Denn statt zu missionieren, will das transform Magazin inspirieren.

Good Impact betont, dass es für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen, etwa in der Bildung, dem Gesundheitssystem oder bei der Vereinbarkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft, längst eine wachsende Zahl von guten Ideen und Lösungsansätzen gibt. Diese wollen sie sichtbar machen.

RESET legt den Fokus auf technologische Innovationen und ihr jeweiliges Potenzial, um einen sozialen oder ökologischen Mehrwert zu schaffen.



Journalisten-Salon und Journalisten-Werkstatt ist eine Veranstaltungsreihe von #mekolab – Werkstatt für Medienkompetenz in Zusammenarbeit mit taz.die tageszeitung, Deutsche Journalistinnen DJV Berlin.


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taz Café

Rudi-Dutschke-Straße 23

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