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Inklusive Ethik der Gefährt*innenschaft

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Inklusive Ethik der Gefährt*innenschaft - kritischer Posthumanismus und feministische Technikkritik in den Wissensräumen

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Ein Vortrag von Dr. Janina Loh

Weitere Informationen zum Vortrag:

Schon seit langem sind die Herausforderungen, mit denen uns das humanistische Menschen- und Weltbild konfrontiert, bekannt. Auch in den Räumen, in denen Wissen produziert und darüber entschieden wird, was als Wissen überhaupt erst gelten darf (etwa in Universitäten), führt es zu der Abwertung und Exklusion der Subjekte und Objekte, die das humanistische Menschen- und Weltbild nicht als solche anzuerkennen bereit ist. Die Folge sind der verstärkte Wettbewerb über Deutungshoheit und Kontrolle zwischen den Disziplinen, das Weiterreichen und Leugnen von Verantwortlichkeiten, die (kapitalistische) Vereinnahmung des Diskurses und die Ignoranz gegenüber de facto bestehenden Herausforderungen einer globalisierten Welt und einer äußerst diversen und heterogenen Wirklichkeit. In diesem Vortrag soll eine alternative Ethik für die Wissensräume und der in ihnen Tätigen skizziert und anhand aktueller Beispiele aus Robotik und KI-Forschung vorgestellt werden.

Mehr über Dr. Janina Loh

Janina Loh (geb. Sombetzki) ist seit 2016 Universitätsassistentin (Post-Doc) im Bereich Technik- und Medienphilosophie an der Universität Wien. En promovierte 2013 zum Thema Verantwortung als Begriff, Fähigkeit, Aufgabe und war anschließend als Post-Doc der CAU tätig. 2018 erschien von en die erste deutschsprachige Einführung in den Trans- und Posthumanismus. Enes Einführung in die Roboterethik wurde 2019 publiziert. Lohs Habilitationsprojekt entwirft eine Inklusive Ethik der Gefährt*innenschaft (Arbeitstitel). Zu Janina Lohs engeren Forschungsinteressen zählen neben der Verantwortung, dem Trans- und Posthumanismus und der Roboterethik auch Hannah Arendt, feministische Technikphilosophie, Theorien der Urteilskraft sowie Ethik in den Wissenschaften.

INFORMATIONEN ZU BARRIEREFREIHEIT

Sollten Sie Unterstützungsbedarfe haben, melden Sie sich gerne bis spätestens 15 Tage vor der jeweiligen Veranstaltung bei einer der Ansprechpersonen.

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