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Hilfe gegen sexualisierte Gewalt - Aus der Praxis/Haltung im Netz

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Hilfe gegen sexualisierte Gewalt

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Die Entwicklung und Entstehung der Traumapädagogik geht einher mit der Sichtbarmachung von und der Bewegung gegen sexualisierte Gewalt. Dieses Thema begleitet nahezu jede Gesellschaft. Es ist chronisch präsent und doch oft unsichtbar. Wir möchten Verantwortung tragen für eine präventive Auseinandersetzung und Hilfe nach sexualisierter Gewalt.

Programm:

  • 14:30 - 16:00 Uhr Vortrag und Workshop „Aus der Praxis!": Fachliche Begleitung der Mitarbeitenden der ambulanten Jugendhilfe. Traumasensibles Fallverstehen anhand der Täterstrategien in einem Praxisbeispiel. Referentinnen: Anja Brückner-Dürr, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Traumapädagogin, Mediatorin und Kinderschutzfachkraft; Cornelia Jane Härle, Sozialarbeiterin BA
  • 16:30 - 18:00 Uhr Workshop „Haltung im Netz" - Lehren in Zeiten von Corona und darüber hinaus. Referent: Jacob Bausum, Vorstand Fachverband Traumapädagogik

Weitere Informationen zum Vortrag „Aus der Praxis!":

Das Thema der Veranstaltung heißt „Fachliche Begleitung der Mitarbeitenden der ambulanten Jugendhilfe. Traumasensibles Fallverstehen am Beispiel der Täterstrategien in einem Praxisbeispiel!“ Praxisnah wird der Fall dargestellt und die vielfältigen Strategien eines missbräuchlichen Familiensystems werden aufgezeigt. Das gemeinsame Vorgehen wird erläutert und zeigt auf, wie notwendig der Aspekt des kooperativen Kinderschutzes ist, um Familiensysteme umfänglich verstehen zu können. Der professionelle Blick des Jugendamtes, der ambulanten und stationären Jugendhilfe, sowie der Beratung sind zwingend erforderlich, damit missbräuchliche Handlungsketten unterbrochen werden. Der sensible Blick auf die Täterstrategien ist ein wichtiger Schritt, um Schutz und geeignete Hilfen anbieten zu können.

Weitere Informationen zum Vortrag „Haltung im Netz":

In vielen Einrichtungen und Instituten wurden Corona bedingt Fortbildungen und Supervisionen auf Online-Plattformen durchgeführt. Was für viele Kolleg*innen vor der Pandemie undenkbar war, wurde schnell zum Arbeitsalltag. Dabei wurden in den vergangenen Monaten sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Wir wollen diese Eindrücke zusammentragen und diskutieren wie das Online arbeiten Einfluss auf Fortbildungen und Supervisionen genommen hat und ob das Online Format auch nach Corona eine Zukunft haben wird.

Weitere Informationen über die Referent*innen:

Frau Anja Brückner-Dürr ist Sozialpädagogin und Traumpädagogin und arbeitet seit 25 Jahren im Kinderschutz. Der Schwerpunkt liegt seither bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Sie arbeitet bei einem freien Träger in einer spezialisierten Beratungsstelle und seit 2003 freiberuflich in eigener Praxis.

Frau Cornelia Jane Dolfen ist Sozialarbeiterin und arbeitet bei einem freien Träger der öffentlichen Jugendhilfe im Fachbereich der ambulanten Hilfen. Sie ist in diesem Bereich als Familienhilfe, sowie als Einzelfallhilfe/Erziehungsbeistand tätig.

Jacob Bausum: Erzieher, Dipl. Sozialarbeiter, Traumapädagoge. Mitglied im Leitungsteam im Zentrum für Traumapädagogik in Hanau, Mitglied im Vorstand des Fachverband Traumapädagogik e.V.

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Veranstalter Fachverband Traumapädagogik

Veranstalter von Hilfe gegen sexualisierte Gewalt - Aus der Praxis/Haltung im Netz

Am roten Faden abgeseilt

In den Jahren 2020 und 2021 mussten die jährlichen Fachtagungen des Fachverbands Traumapädagogik e. V. leider pandemiebedingt abgesagt werden.
Wir hoffen sehr, dass wir am 22. und 23.09.2022 wieder eine Live-Tagung zu dem ursprünglich geplanten und nach wie vor hochaktuellen Thema „Wege zu einer traumapädagogischen Haltung in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche“ in Peißenberg (Bayern) durchführen können. Aber auch die Zeit bis dahin soll seitens des Fachverbands Traumapädagogik nicht ungefüllt bleiben: Von September 2021 bis Juni 2022 planen wir monatlich in der Regel zwei Online-Veranstaltungen.
Hierbei wollen wir die Traumapädagogik in ihren zahlreichen Facetten sichtbar machen und uns gemeinsam mit Ihnen und Euch in ganz unterschiedliche Themen vertiefen. Menschen aus der Praxis und der Wissenschaft der Traumappädagogik werden uns hierbei wertvolle Impulse geben.

Wir freuen uns auf ein interessantes und vielfältiges digitales Jahr mit zahlreichen spannenden Vorträgen, Workshops und Diskussionen – bis wir uns dann hoffentlich ganz analog auf der Jahrestagung im September 2022 begegnen!

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