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Geschäftschancen für Sicherheitstechnologie in Südkorea

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Sehr gute Marktchancen durch aktuellen Bedarf an zivilen Sicherheitslösungen und den hohen Stellenwert der Marke "Security Made in Germany"

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Programm

Das Programm bietet einen umfassenden Überblick über das Potenzial für Export, Investitionen und Kooperationen in Südkorea. Ein Vertreter des koreanischen Fachverbandes Korea High-Tech Security Industry Association informiert die Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen und Trends der Branche. Deutsche Unternehmer berichten über Ihre Erfahrungen im koreanischen Markt. Weitere Vorträge zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, Makrodaten zu Wirtschaft und Politik sowie Finanzierungs- und Risikoabsicherung bei Export und Investitionen runden das Programm ab.

Der koreanische Markt:

Der Markt für zivile Sicherheitstechnologien in Korea hat ein Volumen von rund 5 Milliarden US-Dollar. Davon entfallen ca. 3,1 Milliarden US-Dollar auf physische Sicherheit und ca. 1,6 Milliarden US-Dollar auf IT-Sicherheit. IKT-Technologie-entwicklungen wie AI, IoT, Deep Learning, Big Data und autonomes Fahren führen zu einer vermehrten Verzahnung von physischer und Cybersicherheit. Das technische Niveau ist in Korea ausgesprochen hoch. Das Forschungsinstitut für Elektronik und Telekommunikation entwickelt z.B. Echtzeit-CCTVs und ein System, das das Ausmaß des Kriminalitätsrisikos auf der Grundlage der Analyse früherer Kriminalstatistiken vorhersagen soll.

Die Sektoren mit dem größten Marktvolumen sind integrierte zivile Sicherheitsdienstleistungen, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Biometrie und Alarmüberwachung. Große staatliche Investitionen im Bereich zivile Sicherheit stehen aktuell in den Bereichen Kernkraft und Schienenverkehr an. Viele Gemeinden starten zudem Smart City-Projekte oder weiten diese aus. Der Cybersicherheits-markt profitiert von stetig wachsender öffentlicher wie privater Nachfrage. Das Niveau der Informations- und Kommunikations-technik in Korea gilt als eines der höchsten weltweit, mit einer umfassenden Verbreitung des Internets und sehr hoher IT-Affinität der Bevölkerung.

2019 wuchs der Markt für physische Sicherheitsprodukte im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent Für 2020 dürfte die erhöhte Nachfrage nach Biometrie und Zugangskontrolle ein viel dynamischeres Wachstum auslösen. Insbesondere der Bedarf des öffentlichen Sektors nach Sicherheitsausrüstung und Dienstleistungen treibt das Marktwachstum, das für 2020 auf 5,2 Prozent geschätzt wird.

Für Anbieter von Komponenten im Bereich Industrie 4.0 bestehen gute Aussichten. Da Korea sein Know-how im Bereich fortschrittlicher Fertigungstechnologien weiter ausbaut und eine höhere Produktivität und Konnektivität bei den Fertigungsabläufen anstrebt, steigt auch die Nachfrage nach Maschinen und Geräten mit hoher Wertschöpfung. Die koreanische Regierung investiert stark in F&E und Fabrikautomation. Koreanische Unternehmen beschleunigen die Automatisierung der Fertigung und stellen vermehrt auf modulbasierte dezentralisierte Systeme um. Das koreanische Ministerium für Handel, Industrie und Energie hat die Pläne der Regierung zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bekräftigt, um die Smart-Factory-Technologien auf lokale KMU auszudehnen. Bis 2025 sollen 30.000 Fabriken mit den neuesten digitalen und analytischen Technologien betrieben werden.

Teilnahmebedingungen:

Das Webinar wird über den Anbieter Zoom durchgeführt. Sie erhalten einige Tage vor dem Webinar per E-Mail einen Link zur Aufzeichnung der ersten Präsentationen und einen Link zum Aufrufen des Webinars am Veranstaltungstag. Alle Referent*innen sind auch bei dem Live-Webinar online und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt wird. Da bestimmte unternehmensbezogene Elemente des Programms eine Subvention im Sinne des § 264 StGB darstellen, müssen für die verbindliche Anmeldung einige Angaben zum Unternehmen erfasst werden.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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