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europX: "Judenhass 2.0. – Strategien gegen Antisemitismus im Netz"

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Telefonica BASECAMP

Mittelstraße 51-53

10117 Berlin

Germany

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Beschreibung des Events
Was können Zivilgesellschaft, Politik und Digitalwirtschaft gegen den zunehmenden Antisemitismus im Netz tun?

Zu diesem Event

Die Anzahl antisemitischer Online-Kommentare hat sich zwischen 2007 und 2018 verdreifacht  –  so lautete eine der alarmierenden Erkenntnisse einer Langzeitstudie der TU Berlin. Begleitet wird diese Entwicklung antisemitischer Anfeindungen zudem auch von einer Zunahme realer Gewalt gegen Jüdinnen und Juden: Der "digitale" Antisemitismus in Diskussionsforen, Kommentarbereichen und sozialen Netzwerken setzt sich vermehrt auch im analogen Raum fort.

Unter dem Titel „Judenhass 2.0 – Strategien gegen Antisemitismus im Netz“ wollen wir daher mit VertreterInnen aus Politik, jüdischen Communities, Kultur und Zivilgesellschaft über konstruktive Ansätze im Umgang mit diesem Problem diskutieren und praxisnahe Strategien gegen die zunehmenden antisemitischen Anfeindungen im digitalen Raum erarbeiten. Dabei geht es auch um die Frage, was antisemitische Hassrede von anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Netz unterscheidet.

Hierzu begrüßen wir auf unserem Podium:

  • Sawsan Chebli, Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales,
  • Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus,
  • Levi Salomon, Mitgründer und Sprecher des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus und
  • Anna Staroselski, Vizepräsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland.

Moderiert wird die Diskussion von Nicole Diekmann, Korrespondentin im ZDF-Hauptstadtstudio.

Der Abendveranstaltung ist ein Experten-Roundtable vorgelagert, in dem digitale Strategien und Projekte aus den Bereichen "Counterspeech und Factchecking“, "Bildungs- und Aufklärungsarbeit“ sowie "Hilfsangebote für Betroffene“ diskutiert werden. Einige der erarbeiteten Ansätze sollen im Anschluss ins Panel getragen und von unseren Gästen aufgegriffen werden. Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte bei adrian.sanchez@polisphere.eu.

Der Tag soll den Austausch zwischen digitaler Projektszene, die sich mit Antisemitismus, aber auch gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Desinformation im Allgemeinen befasst, und der Fachcommunity befördern.

Die Veranstaltung ist Teil des von polisphere durchgeführten und der Stiftung EVZ geförderten europX-Projekts zu Stärkung digitaler Demokratien in Europa.

Hinweise:

  • Der Zugang ist nur mit bestätigter Einladungsbestätigung und unter Vorlage eines Lichtbildausweises möglich.
  • Aufgrund von begrenzter Platzzahl wird um zeitnahe Anmeldung gebeten.
  • Es werden Foto- und Videoaufnahmen für die Veranstaltungskommunikation angefertigt.

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