einRichtfest Sternwarte

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Datum und Uhrzeit

Veranstaltungsort

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Gasthaus Sternwarte

Gatterweg 18

79682 Todtmoos

Germany

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Beschreibung des Events
einRichtfest Sternwarte

Zu diesem Event

Kurz vor dem Einzug der Gäste im Oktober 2019 möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich die neue Sternwarte anzuschauen und mit uns zu feiern. Dies ist für uns ein ganz besonder Moment, den wir unbedingt mit Ihnen teilen möchten. Wir laden Sie deshalb ganz herzlich ein!

Wann: 26.09.2019 ab 11:00 – 20:00 Uhr

Wo: Gatterweg 18, D-79682 Todtmoos-Schwarzenbach

Der Anlass findet im „kleinen Rahmen“ statt. Geladen sind die beteiligten Gewerke, Vertreter von Bank und Versicherung + Verbänden, Lieferanten und Geschäftspartner sowie viele am Gelingen beteiligte KollegInnen. Wir freuen uns, wenn Sie an diesem Tag Bekanntschaften auffrischen oder sich für Sie einige neue Kontakte zu potentiellen Geschäftspartnern ergeben!

Bitte teilen Sie diese Einladung mit Ihren Arbeitskollegen und Angestellten, mit Subunternehmern und gerne auch mit weiteren Interessierten aus Ihrem geschäftlichen Umfeld: Sie können diese Einladung einfach an Ihre Kontakte weiterschicken. Zur Anmeldung bitte auf "am Event teilnehmen" klicken und die gewünschte Anzahl Tickets wählen. Anmeldeschluss ist der 24.09.2019. Aus logistischen Gründen ist Ihre Anmeldung zwingend notwendig und Sie helfen uns damit, die entsprechenden Vorbereitungen treffen zu können.

Bitte an die Chefs der div. Gewerke

Der geleistete Einsatz Ihrer Mitarbeiter ist gewaltig und das Gelingen des Projekts haben wir ihrem grossen Einsatz zu verdanken! Alle haben mit Hochdruck an der Fertigstellung der Sternwarte mitgearbeitet. Ihren Mitarbeitern gebührt unserer besonderer Dank und wir bitten Sie deshalb höflich, Ihnen an diesem Tag zu ermöglichen, ab 16 Uhr jederzeit zu uns zu stossen! Die Leistung Ihrer Leute war außerordentlich: Sie dachten mit an allen Ecken und Enden, blieben untereinander im Austausch und setzten sich persönlich dafür ein, dass wir die (teilweise fast unüberwindbaren) Herausforderungen überwinden konnten. Es ist uns wichtig, dass die Menschen, die sich über Monate mit Energie und Ihrer Kraft eingesetzt haben, an diesem Tag dabei sein können!

Herzliche Grüsse und auf bald,

Nicole Bartlome, Marcel Fankhauser & Livia Rohrbach

Programm

  • ab 11 Uhr - Haus-Besichtigung (Ankunft flexibel und so, wie es Ihre Agenda erlaubt)
  • ab 12 Uhr - kleiner Imbiss, Getränke / div. Grußworte
  • ab 16 Uhr – einRichtfest für alle beteiligten Mitarbeiter der Gewerke

Bitte nutzen Sie zum Abstellen der Fahrzeuge den öffentlichen Parkplatz bei der „Hundehütte Schwarzenbach“. Dieser befindet sich nur wenige hundert Meter oberhalb des Gasthaus Sternwarte.

Wiederaufbau der Sternwarte - ein kurzer Rückblick

Niemals hätten wir uns vorstellen können, welche Folgen und Herausforderungen wir in den nächsten Jahren zu überstehen haben würden.

Neustart nach dem Brand von 2016

Mehrere tausend Gäste standen nach dem Brand vom 14.11.2016 ohne Hütte da… Das lastete schwer auf unseren Schultern und im Trubel der Ereignisse fehlte uns die Zeit, uns angemessen um jeden Kunden zu kümmern. Die Enttäuschung unsere Gäste war gross, da die Meisten kurzfristig kein alternatives Haus mehr finden konnten für den Vereinsausflug, die Familienfeiern und für die längst geplanten Feste. Viele unserer ehemaligen Kunden sind uns, trotz des Ärgers, treu geblieben und haben nun für 2020 wieder eine Reise in den Schwarzwald geplant! Das neue Massiv-Holzhaus hat einen besonderen Charme. Im Neubau konnten moderne Infrastruktur eingebracht und einige Innovationen integriert werden. Was bleibt ist der „heimelige Hütten-Charakter“ und die Möglichkeit zur vielfältigen, flexiblen Nutzung. Unser Zielpublikum bleiben Tagungsgäste, private Feiern, Selbstversorgergruppen und Zusammenkünfte aller Art. Nach wie vor bieten wir Service „on demand“ an: Wer sich bekochen, verwöhnen und betreuen lassen möchte, kann Zusatzdienstleistungen jederzeit dazu buchen.

Die Brandversicherung stand an unserer Seite

Vom ersten Tag an standen Schadenregulierer und deren Fachexperten an unserer Seite. Den Verantwortlichen ist es zu verdanken, dass wir die kommenden Jahre überstehen und mit Zuversicht den Weg zum Wiederaufbau beschreiten konnten. Wir alle wissen: Die Versicherungs-Entschädigungen betragen niemals die tatsächlich entstehenden Kosten, welche durch den Schaden entstehen. Aus diesem Grund galt es, eine gewaltige Summe zu organisieren, um den „Mehrwert“ des neuen Gebäudes zu finanzieren. Leider hatten wir es versäumt, auch die Umgebung und die Gartenanlage zu versichern. Die gesamte Gartenanlage sah nach den Räumungsarbeiten aus, als „hätte eine Bombe eingeschlagen“. So musste auch das gesamte Gelände (auf unsere Kosten und ohne Versicherungsdeckung) neu gestaltet werden. Das Inventar hatten wir – unwissend beim Abschluss der Versicherung – mit dem Zeitwert versichert. Die Einrichtung des neuen Hauses konnte aus diesem Grund nur zu einem Bruchteil aus dem Versicherungsgeld finanziert werden.

Oberlandesgericht: Wir gewannen den Prozess gegen die ehemalige Hausbank

Bereits nach wenigen Wochen teilte uns unsere damalige Hausbank mit, dass eine Zwischenfinanzierung für sie nicht in Frage käme. Aufgrund der Tatsache, dass wir einige Jahre zuvor - im Zusammenhang mit einer anderen Finanzierungs-Geschichte - einen unschönen Konflikt mit Repräsentanten der Geschäftsleitung (erfolgreich) ausgetragen hatten, war dies nachvollziehbar. In der Folge eröffnete diese Bank einen Kriegszug, der uns fast in die Insolvenz getrieben hätte: Die Brand-Versicherung fragte telefonisch bei der damaligen Hausbank nach, wohin das Brandgeld überwiesen werden solle. Antwort der Bank: Auf ein Konto, welches eigenmächtig, ohne unsere Zustimmung eröffnet worden war und worauf wir keinen Zugriff hatten. Die später ins Feld geführte Begründung lautete, die Grundschuld müsse abgesichert sein und es werde abgewartet, ob es der Sternwarte gelingen würde die Zwischenfinanzierung zu organisieren. Es dauerte beinahe 1 Jahr, bis wir den Kampf um mehrere hunderttausend Euro in zweiter Instanz gewonnen hatten und in der Lage waren, die längst fälligen Rechnungen an den Bauträger zu überweisen.

Finanzierung des Neubaus / solide Partner-Bank gefunden

Zwischen zwei Prozessen gegen die Hausbank eine neue Bank zu finden, war eine schier unlösbare Aufgabe. In dieser äußerst heiklen Phase seriöse Ansprechpartner zu finden, welche bereit waren, die Finanzierbarkeit des Sternwarte-Neubaus zu prüfen, war eine beinahe unlösbare Aufgabe. Wir sind glücklich, dass wir dank der Vermittlung einer regionalen Finanzkanzlei Partner finden konnten, die sich nicht abschrecken ließen von der hängigen Gerichtsverhandlung. Heute wissen wir: Es gibt tatsächlich Regionalbanken, die Gewerbe fördern, unterstützen und auch in schwierigen Situationen bereit sind, sich hinter Kleinbetriebe wie die Sternwarte zu stellen. Hinter den Entscheidungen stehen Menschen, denen wir viel zu verdanken haben und die uns ermöglichen, in den kommenden Jahren – wie vor dem Brand - mehrere tausend Übernachtungsgäste zu beherbergen. Nicht zuletzt konnten, Dank dem außerordentlichen Engagement unserer neuen Bank 6 Arbeitsplätze erhalten werden!

45 Zentimeter zu hoch gebaut und Mängel im Bereich der gesamten“ Haustechnik“

Im Zusammenhang mit der Gestaltung der Gartenanlage wurde festgestellt, dass die Bodenplatte des Sternwarte-Neubaus (entgegen der in der Baugenehmigung bewilligten Höhe) 45 Zentimeter zu hoch liegt. Eine weitere Katastrophe stand ins Haus und wir schlitterten im Sommer 2018 knapp am Rückbau des längst fertig gestellten Rohbaus vorbei! Der Baubewilligungsbehörde waren die Hände gebunden, da bei einer verfehlten Höhe von 45 Zentimetern sämtliche Toleranzwerte überschritten wurden. Der einzig gangbare Weg war es, einen neuen Bauantrag mit den tatsächlich gebauten Höhen zu stellen. Diesmal zusätzlich mit der Auflage, die nunmehr nötige Aufschüttung des Geländes mittels Ausgleichsflächen zu legitimieren. So ergab sich als Konsequenz (nebst dem Verkraften eines gewaltigen Schocks, Ärger und großer Enttäuschung) erneut ein massiver finanzieller Mehraufwand und eine zusätzliche Verzögerung der Inbetriebnahme von über einem Jahr! „Man lernt ja hinzu“, heißt: Auf Anraten unseres Anwalts ließen wir das Gebäude sowie die Haustechnik von Partei-Gutachtern prüfen. Kaum vorstellbar, dass im Rahmen dieser Erhebungen Mängel festgestellt wurden, die Ihresgleichen suchen. Zusammengefasst wurde festgestellt, dass sowohl in der Planung als auch in der Ausführung eigentlich alles schief gelaufen war, was man sich als Laie in seinen kühnsten Träumen an Fehlern nur vorstellen kann. Die Schäden waren allesamt korrigierbar. Die Nachbesserungen und Korrekturen kosteten wiederum ein Vermögen und schlugen zusätzlich zu allen Mehrkosten schmerzlich zu Buche! Wir hatten einen „schlüsselfertigen Gewerbebetrieb“ gekauft und standen nunmehr vor einem beinahe unlösbaren Desaster. Die Mängel wurden vom Generalunternehmer bloß zu minimalen Teilen behoben und zu größten Teilen sogar bestritten. Die aus der Baugenehmigung hervorgehenden Auflagen und Vorschriften mussten zwingend umgesetzt werden, um die Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme zu erhalten. So blieb uns nichts anderes übrig, als den Vertrag mit dem Generalunternehmer zu kündigen und die Fertigstellung des Innenausbaus inklusive der Behebung der Mängel, komplett selber zu organisieren. Dies ist uns, nicht zuletzt Dank der Hilfe von Fachspezialisten, motivierten Betrieben und einem neuen Team schlussendlich gelungen!

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