City Walk: Märkisches "Merkwürdiges" Viertel

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Wilhelmsruher Damm 159

13439 Berlin

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City Walk: Märkisches „Merkwürdiges” Viertel

"Wir wollen Blumen und Märchen bauen. [...] Es gibt keine formalen Entscheidungen mehr. Die Maximalhöhe war städtebaulich vorgeschrieben, der Rest ist angewandte Sonne" (Architekt Stranz: 1968)

"... wenn ick dahinter um die Ecke komme, dann jraust't mir schon, allet so tot und leer, det sieht aus wie, wie Ärmel ohne Ohren..." (Bewohnerin: 1968)

Vom „Grünen Slum“ zum „Langen Jammer“: Mit dem damals massivsten Neubauprojekt Deutschlands – dem Märkischen Viertel im Norden Berlins – wurde das 60er-Jahre Diktum „Urbanität durch Dichte“ wortgetreu umgesetzt. Großräumige Kahlschlagsanierung innerstädtischer Gebiete erforderten den Neubau riesiger Wohnquartiere am Stadtrand und den Umzug tausender Berliner*innen in die Vorstadt. Im Unterschied zur programmgleichen, aber ungleich weitläufigeren Gropiusstadt galt dem Märkischen Viertel die ungeteilte Aufmerksamkeit der deutschen Architektenschaft – an der Realisierung wirkten u.a. Oswald Mathias Ungers, Georg Heinrichs und Ludwig Leo mit. Nach dem Plan von 1962 legen sich 17.000 Sozialwohnungen in vier- bis 16-geschossigen geschwungenen Wohnriegeln in drei Bögen um den Wilhelmsruher Damm, wo unsere geführte Tour auch starten soll.

Von dort erkunden wir das viel-diskutierte und ambivalent wahrgenommene Märkische Viertel – unter Berliner*innen auch als "Merkwürdiges Viertel" bekannt. Wir verschaffen uns ein eigenes Bild von den Planungsparadigmen der Nachkriegszeit, sowie dem Alltagsleben dieser Großwohnsiedlung mehr als 40 Jahre nach seiner Errichtung.

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