Yoga ist schon Jahrtausende alt und so beliebt wie nie. Laut einer neuen Studie zu Yogatrends und -gewohnheiten unter 2.000 Amerikanern, durchgeführt von Eventbrite und OnePoll, haben 67 % der Befragten schon einmal einen Yogakurs besucht. 64 % haben sich vorgenommen, ihr Training 2019 im Vergleich zum Vorjahr zu intensivieren.

Diese Zahlen spiegeln sich auch in der Anzahl der Yoga-Events auf Eventbrite wieder: von 2017 auf 2018 ist die Anzahl an Yoga-Events auf Eventbrite um 78 % gewachsen (im Vorjahr war sogar ein Wachstum von 99 % zu sehen). Seit 2014 wurden weltweit über unsere Plattform über 3 Millionen Tickets für rund 120.000 Yoga-Events veranstaltet – Wow!

Wer jetzt noch glaubt, dass es sich bei Yoga Events um einen kommerziellen, aus den USA herüber geschwappten Trend handle, der sollte wissen, dass auch in Deutschland immer mehr Leute nach dem Sport auf der Matte fragen: die Anzahl der Yoga-Events auf Eventbrite in Deutschland hat sich von 2017 auf 2018 verdreifacht!

yoga events

Die zunehmende Popularität des Sports bringt für Veranstalter dieser Kurse und Events ganz eigene Herausforderungen mit sich. Eines ist sicher: Der Wettbewerb um Teilnehmer ist hart. Dein Yogakurs mag einzigartig sein, doch deinen Kunden, die sich aussuchen können, ob sie in der Turnhalle, im Fitnessstudio oder auch daheim per App oder Video trainieren möchten, ist das nicht unbedingt bewusst. Für sie unterscheidet sich dein Kurs kaum von dem Angebot ihres Fitnessstudios, das sie mit ihrer Jahreskarte ohne Aufpreis nutzen können – außer, dass sie für dein Event extra in die Tasche greifen müssen.

Tief durchatmen: Du bist nicht auf dich allein gestellt. Egal, ob du ein Yogalehrer bist, der sein eigenes Studio eröffnen möchte, oder ein Eventmanager, der mit seinem etablierten Yoga-Festival expandieren möchte – dieser Blogpost enthält alles, was du wissen musst.

Was wollen deine Kurs-Teilnehmer? Warum machen sie Yoga?

Ein guter Yogakurs beginnt mit einer Zentrierungsübung – dasselbe gilt auch für dein Yoga-Business.

Konzentriere dich als Erstes auf die Beweggründe deiner Kurs-Teilnehmer. Mit welchem Gefühl sollen sie deinen Kurs verlassen? Welche Trainingszeiten bevorzugen sie? Was bietet ihnen dein Kurs, was ihnen eine Übung im eigenen Schlafzimmer nicht bieten kann?

Wenn du dir bewusst machst, was potenzielle Teilnehmer an deinem Yogakurs reizt, kannst du bessere Entscheidungen im Hinblick auf deine eigenen Angebote treffen. Eine erste Orientierungshilfe bieten dir die Ergebnisse unserer Umfrage in den USA, in der wir rund 1.200 Yoga-Praktizierende befragt haben.

Ein Blick in die glücklichen Gesichter der Teilnehmer, die deinen Yogakurs verlassen, nachdem sie all ihren Stress und Frust dort gelassen haben, offenbart, warum so viele Menschen dein Angebot so schätzen – das ist schon einmal ein Grund zum Feiern. Doch Stressabbau versprechen auch die meisten deiner Wettbewerber. Was unterscheidet deine Veranstaltung von ihren Angeboten?

Um diese Frage zu beantworten, musst du zunächst die Beweggründe deiner Teilnehmer verstehen. Warum besuchen sie Trainingskurse? Gibt es ein Bedürfnis, das du erfüllen kannst, das andere Yoga-Lehrer in deiner Umgebung übersehen? Folgendes hatten die über 1.200 befragten Yogis, dazu zu sagen: Hier sind die 5 häufigsten Beweggründe für die Teilnahme an Yoga-Kursen:

Das sind laut Umfrage jedoch nicht die einzigen Beweggründe. Yoga ist außerdem eine beliebte Methode, um Stress abzubauen (38 %), sich zu entspannen (31 %), körperliche Beschwerden zu lindern (30 %), sich Zeit für sich zu nehmen (27 %), sich weniger einsam zu fühlen (21 %) und – man höre und staune – eine Weile alle technischen Geräte beiseite zu legen (20 %).

>> Schluss mit leeren Matten! Hier sind 5 Marketing-Ideen für deinen Yoga-Kurs.

Zu welcher Tageszeit und wie häufig sind Yoga-Fans aktiv?

Auf der einen Seite sind da deine Stammgäste, die keine Session verpassen, und auf der anderen die Gelegenheitsyogis, die vorbeischauen, wann immer sie die Zeit finden. Doch es gibt auch noch die Neulinge, die einmal in deinen Kurs hineinschnuppern und dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Wie kannst du nun möglichst viele Gelegenheitsyogis und Neulinge in Stammgäste verwandeln?

Was du brauchst, ist der ideale Termin, an dem deine Teilnehmer den Willen und die Zeit haben, zu trainieren. Darum haben wir im Rahmen unserer Umfrage sowohl nach der Häufigkeit als auch nach der Tageszeit gefragt.

Yogis bevorzugen regelmäßige Trainingsstunden – am besten morgens

Das Ergebnis: Yoga-Praktizierende gehen im Schnitt zweimal pro Woche zum Training – diejenigen, die Gruppenkurse bevorzugen, sogar noch öfter: Fast zwei Drittel von ihnen trainieren zwei- bis viermal pro Woche und 16 % sogar fünfmal.

Außerdem entpuppten sich unsere Befragten als Frühaufsteher: So bevorzugt mehr als ein Drittel (34 %) Kurse zwischen 5 und 9 Uhr morgens. Am unbeliebtesten ist die Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr (15 %). Zwischen 15 und 19 Uhr nimmt das Interesse wieder zu (18 %).

Praktizieren Yoga-Fans lieber alleine oder in Gruppen?

Einer von fünf (21 %) Yoga-Praktizierenden trainieren, um sich nicht so einsam zu fühlen. Angesichts der starken Konkurrenz durch Online-Videos und -Apps ist dies ein starkes Verkaufsargument für deine Kurse.

Unsere Umfrage ergab, dass…

  • 30 % der Yoga-Praktizierenden Gruppenkurse wahrnehmen.
  • 27 % teilen sich ihre Trainingszeit zwischen Einzel- und Gruppenkursen auf. Doch die beiden Übungsarten haben sehr unterschiedliche Effekte auf die Teilnehmer.
  • 47 % können sich eher dazu motivieren, ihren Trainingsrhythmus beizubehalten, wenn sie sich vor einem Lehrer oder anderen Kursteilnehmern verantworten müssen.
  • 56 % der Befragten, die in einer Gruppe trainieren, fühlen sich nach dem Kurs „sehr glücklich“. Nur 36 % derer, die alleine trainieren, sind nach dem Kurs „sehr glücklich“.

Wenn du beobachtest, dass deine Teilnehmer früher kommen oder länger bleiben, um noch ein wenig zu plaudern, dann weißt du, dass es ihnen nicht nur um die Übungen geht, sondern auch um die Geselligkeit. Doch du kannst die Gemeinschaftsbildung in deinen Kursen aktiv fördern. Hier sind 4 praktische Tipps, mit denen du das schon morgen tun kannst:

Tipps zu Umsetzung: Schaffe Raum für Interaktion

Es hat sich also herausgestellt, dass sich bei manchen Teilnehmern eher ein Glücksgefühl einstellt, wenn sie in der Gruppe trainieren. Das ist ein starker Anreiz, um öfter an Gruppenkursen teilzunehmen. Folgendes kannst du tun, um das Gemeinschaftsgefühl deiner Teilnehmer zu stärken:

 

  1. Schließe deinen Kursraum oder dein Studio einige Zeit vor Kursbeginn auf, um deinen Yogis Gelegenheit zum Plaudern zu geben.
  2. Merk dir die Namen deiner Kursteilnehmer und lerne die körperlichen Grenzen, Schwächen und Stärken jedes Einzelnen kennen, um alle in dein Training einzubeziehen. So schaffst du Nähe durch die sich deine Yogis noch besser fallen lassen können und Verbindlichkeit die deine Teilnehmer immer wieder kommen lässt.
  3. Stoße gemeinsame Aktivitäten außerhalb des Trainings an, zum Beispiel Ayurveda-Kochabende oder kostenfreie Yoga-Theoriestunden.
  4. Lasse deine Yogis gemeinsam ihre neugewonnene Energie in etwas Gutes umwandeln und animiere sie zu einem gemeinnützigen Projekt .

Was wünschen sich Yogis? Sind sie experimentierfreudig?

Du möchtest Nackt Yoga in deiner Stadt zum großen Durchbruch verhelfen, doch jemand anderes ist dir zuvorgekommen? Keine Sorge. Solange sich dein Angebot von dem deines Wettbewerbers unterscheidet, könnt ihr problemlos nebeneinander wachsen und gedeihen.

Experimentelle Yoga- und Wellness-Angebote

Um dich von der Konkurrenz abzusetzen, kannst du beispielsweise eigene Yogakonzepte entwerfen oder auf aktuelle Trends aufspringen. Und auch wenn das für Traditionalisten unter den Yogis kontraintuitiv klingen mag, zeigen die Ergebnisse unserer Umfrage, dass es eine wachsende Nachfrage nach experimentellen Formen des Yoga gibt.

Die beliebteste unter ihnen ist Lachyoga, das 20 % der Befragten gerne ausprobieren würden. Silent Disco Yoga, Trapez Yoga, Bier Yoga und Nackt Yoga stehen ebenfalls hoch im Kurs.

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Und wenn du beim Training weder Katzen streicheln noch laut loslachen möchtest, ist das auch kein Problem. Du kannst dein Yoga-Angebot auch auf andere Weise kreativ aufwerten und potenziellen Teilnehmern einen Mehrwert bieten.

Beispiele für Wellness-Aktivitäten, an denen Praktizierende Gefallen finden, sind etwa:

  • Massagen (39 %)
  • Wellness-Behandlungen (21 %)
  • Tanzunterricht (21 %)
  • spirituelle Meditation  (17 %)
  • Indoor-Cycling (12 %)

Je nach deinen Vorlieben kannst du Yogatrends und Wellness-Angebote auch zu einem unnachahmlichen Erlebnis verbinden.

Wo wollen Yoga-Fans ihre Matten ausrollen?

Die Aussicht, das Training aus der Turnhalle in eine neue Umgebung zu verlegen, spricht viele Yoga-Fans an. Dafür bieten sich ungewöhnliche Orte in freier Natur oder schönem Ambiente wie ein Biergarten oder Weingut an – deiner Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.

Unsere Studienteilnehmer haben bereits an folgenden Orten und Gelegenheiten ihre Matten ausgerollt:

  • im Freien (32 %)
  • in der Turnhalle (43 %)
  • zu Hause (43 %)
  • auf einem Yoga- oder Wellness-Festival (20 %)
  • zu besonderen Gelegenheiten an besonderen Orten wie Kirchen, Bauernhöfen, Stränden oder Weingütern (20 %) 

Letzteres sind die Erfahrungen, die in Erinnerung bleiben: Derzeit nehmen 66 % der Befragten an mindestens einem Kurs in ungewöhnlicher Umgebung teil. 83 % wünschen sich dies. Diese Gelegenheit solltest du dir nicht entgehen lassen und deine jetzige Yoga-Kurs-Location überdenken oder dieses Verlangen nach Abwechslung mit einem neuen Yoga-Erlebnis stillen.

Shavasana mit Eventbrite: So wird dein Yoga-Event zum Erfolg

Wenn du ein Event auf die Beine stellen möchtest, das sich von der Konkurrenz abhebt und eine wachsende Zielgruppe begeistert, solltest du dafür sorgen, dass nicht ausgerechnet die Plattform oder das Tool mit dem du Tickets verkaufst zum Stressfaktor wird. Schließlich gibt es nichts Frustrierenderes, als sich auf einen neuen Yogakurs zu freuen, nur um dann an einem komplizierten Ticketkaufprozess zu scheitern.

Die beste Lösung ist ein Ticketing-Partner, der für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Mache es wie über 100.000 andere Yogalehrer und vermarkte deinen Yoga-Kurs mit Eventbrite. Erstelle noch heute dein erstes Event auf Eventbrite und lege in Minutenschnelle den Grundstein für deinen Erfolg.