3 Tipps, mit denen du dich weniger ablenken lässt

weniger ablenken

Weniger ablenken lassen, bedeutet mehr Zeit für dich und bessere Events! Wir kennen es alle, wenn alles herum so viel spannender und dringender ist, als die eigentliche Arbeit. E-Mails, WhatsApp und Facebook sind so zur Gewohnheit geworden, dass man sie nicht sofort als Ablenkung wahrnimmt. Aber am Ende des Tages hat man das Gefühl an vielen Fronten gleichzeitig gekämpft und doch nichts erreicht zu haben. 

Wir haben drei wirkungsvolle Methoden zusammengefasst, mit denen du auf dich und deine Umgebung achten kannst und somit deine Produktivität steigerst:

Schaff Ordnung auf deinem Schreibtisch

Eine ordentliche Arbeitsumgebung sorgt dafür, dass du dich weniger ablenken lässt und hilft dir, dich auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren. Suche alle Papiere und Akten auf deinem Schreibtisch zusammen und pflege sie in ein System ein. Hefte die Unterlagen in einem Ordner ab und, falls du sie als Merkzettel benutzt, übertrage die Punkte auf deine To-Do-Liste. Zur Orientierung könnte David Allens GTD-System ganz nützlich sein. 

Lösche Dateien auf deinem Desktop und schließe alle Fenster, die du für die aktuelle Aufgabe nicht benötigst. Wenn du dich auf ein größeres Projekt konzentrieren musst, schalte alle Benachrichtigungen aus, um dich weniger ablenken zu lassen und in Ruhe daran arbeiten zu können.

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Tipps von Justin Rosenstein, Mitgründer von Asana

Optimiere deine Arbeitsumgebung, indem du alle Ablenkungen entfernst. Es steht außer Frage: „Multitasking“ vermittelt das Gefühl, produktiver zu sein, doch Studien haben gezeigt, dass wir im Gegenteil sogar ineffektiver arbeiten. Die Versuchung, ständig in den E-Mail-Posteingang zu schauen, ist groß. Doch häufige Unterbrechungen machen uns dümmer und es dauert länger als erwartet, bis wir wieder bei der Sache sind. Darum halte dich an folgende Grundsätze, um dich besser konzentrieren zu können:

  • Schalte dein Handy in den „Nicht stören“-Modus. 
  • Schließe alle Browser-Fenster, die keinen unmittelbaren Bezug zu deiner aktuellen Aufgabe haben.
  • Wenn du in deiner Funktion E-Mails schreiben musst, versetze dich in einen Zustand, in dem du neue Nachrichten schreiben kannst, ohne auf eingehende Meldungen in deinem Posteingang zu achten. Setz dir zum Beispiel in Google-Mail den Filter „Keine E-Mails anzeigen“ als Lesezeichen.
  • Schalte Push-Benachrichtigungen auf deinem Computer aus.
  • Melde dich bei Chats ab.
Lege regelmäßige Pausen ein

Das mag kontraintuitiv klingen, doch tatsächlich bist zu produktiver, wenn du regelmäßige Arbeitspausen einlegst. Schon mit einer 30-sekündigen „Minipause“ kannst du deine Produktivität um bis zu 13 % steigern. Und eine 15-minütige Pause, in der du nicht auf den Bildschirm starrst, kann die Ermüdungserscheinungen um 50 % reduzieren.

Daher ist es sogar notwendig, dir Zeit für Pausen freizuschaufeln. Unter Zeitdruck sind 6 Minuten Pause pro 80 Minuten Arbeitszeit optimal. Nutze die Zeit für ein paar Dehnübungen oder vertritt dir die Füße im Büro. Wenn du die Möglichkeit hast, frische Luft zu schnappen, umso besser! Hast du jedoch keine Zeit für einen Spaziergang, solltest du wenigstens jede 20 Minuten deinen Blick für 20 Sekunden vom Bildschirm lösen. Dies gilt insbesondere für Tage, an denen du sehr viel Zeit am Stück am Computer verbringst.

Allgemein gesprochen solltest du spätestens dann eine Pause einlegen, wenn du das Gefühl hast, keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können.

Sag auch mal „Nein“

Eventmanager sind stolz darauf, Dinge erledigt zu bekommen. Da ist die Versuchung groß, alle Aufgaben anzunehmen, die anfallen. Deiner Produktivität und dir selbst zuliebe, musst du dieser Versuchung widerstehen können. Vergiss nicht, dass du auch ein Recht auf Freizeit und geistige Gesundheit hast, also fordere es ein. 

Wenn du das nächste Mal eine Bitte ablehnst, versuche „Das mache ich nicht“ zu sagen statt „Das kann ich nicht“. Es ist wissenschaftlich belegt, dass es dir hilft, bei deiner Aussage zu bleiben. Wieso? Die Formulierung „Das mache ich nicht“ führt zu einer kognitiven Rückkopplung, die dir versichert, dass du die Situation im Griff hast, wogegen „Das kann ich nicht“ impliziert, dass du dich zu etwas zwingst, das du nicht tun willst.

Denk daran: Wann immer du „Nein“ zu etwas sagst, zu dem du früher „Ja“ gesagt hättest, stärkt das deine Fähigkeit, Grenzen zu setzen, sodass es dir in Zukunft leichter fallen wird, Gefallen abzulehnen.

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„Der Unterschied zwischen erfolgreichen und sehr erfolgreichen Menschen liegt darin, dass sehr erfolgreiche Menschen zu fast allem ‚Nein‘ sagen.“ – Warren Buffet
Fazit zu den Tipps, wie du dich weniger ablenken lässt

Wir sollten uns daran erinnern, dass “langsam, aber sicher” doch eine bessere Methode sein kann und Multitasking nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen führt. Außerdem, sollte man nicht vergessen, dass man kein Roboter ist und sich eine Erholung gönnen. Mithilfe dieser Ratschläge schaffst du es dich weniger ablenken zu lassen, lebend aus der Planungsphase zu kommen und hast sogar noch ein paar Kraftreserven übrig.  Jetzt kann der große Tag also kommen!

 


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Jenia Chornaya

Jenia Chornaya

Ich bin eine begeisterte Liebhaberin von einmaligen und bunten Veranstaltungen und lasse mich von kreativen Ideen gern mitreißen. Als Briteling verbinde ich meine Arbeit direkt mit dem Interesse für Eventplanung und versuche mit meinen Artikeln einen besseren Einblick in die Welt der Veranstalter zu verschaffen.

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