Video & Livestream als zusätzliche Einnahmequelle bei Events

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Videos als zusätzliche Einnahmequelle bei Events – Darauf musst du achten!

Wir Veranstalter leben in erster Linie für das Live-Erlebnis. Wir möchten den Teilnehmern unserer Events ein möglichst einzigartiges Ereignis bieten, das ihnen noch möglichst lange nachhaltig im Gedächtnis bleibt. Dafür verkaufen wir unsere Tickets, organisieren die passende Location, kümmern uns um das Catering und sorgen so für ein Rund­um-sorg­los-Pa­ket, das möglichst viel Spaß macht und einen Mehrwert für die Gäste bringt.

Betrachtet man das Ganze wirtschaftlich, hat so eine Veranstaltung aber einen großen Nachteil: Die Kapazitäten sind immer begrenzt. Die Anzahl der Tickets, die man als Veranstalter verkaufen kann, ist immer limitiert auf das zulässige Fassungsvermögen der Location. Eine Veranstaltung lässt sich auf klassischem Wege also nur sehr schwer skalieren. Möchte man als Veranstalter etwas mehr Umsatz generieren, muss man sich dafür kreative Wege einfallen lassen.

Einer dieser durchaus spannenden Wege kann ein bezahlter Live-Stream von der Veranstaltung sein. Richtet man einen Stream ein, der die Inhalte des Events live überträgt, kann man ein zweites Publikum neben den tatsächlichen Teilnehmern vor Ort ansprechen. Schaltet man vor diesen Stream eine Paywall, kann man für die Übertragung der Veranstaltung ebenfalls Tickets verkaufen.

>> In diesem Guide zeigen wir dir, wie du diese Videos dann auf Social Media vermarktest!

In der Theorie lässt sich der Umsatz einer Veranstaltung auf diesem Weg fast unbegrenzt skalieren – setzt man auf den richtigen Streaming-Anbieter, sollten die technischen Kapazitäten nahezu unbegrenzt sein, es können also im Grunde unbegrenzt viele Live-Stream-Zuschauer angesprochen werden.

Dream big: Stell dir vor, was ein weltweiter Livestream deines Events (neben Video als zusätzliche Einnahmequelle) bedeuten kann! Bietest du deine Inhalte auf englisch an, kannst du deine Veranstaltung über alle Landesgrenzen hinweg bewerben. 

Im Idealfall bewirbt man diese Live-Stream-Tickets, ebenso wie alle anderen Ticketarten, bereits vor der Veranstaltung. So lässt sich der Stream schon vorab vermarkten. Dabei bleibt ein kleines Risiko, dass man durch den Stream einen Teil seiner Teilnehmer vor Ort verliert, aber stößt man hier sowieso an die Grenzen der Location-Kapazität, sollte das kein Problem sein – wer sich dann doch lieber für den Live-Stream entscheidet, macht Platz für andere Teilnehmer, die lieber live in der Location dabei sein möchten.

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Achtung, unterschätze die Technik nicht!

Wichtig bei allen Live-Streaming-Experimenten: Man sollte niemals die technischen Anforderungen unterschätzen – besonders dann, wenn man einen Stream anbieten möchte, für den die Zuschauer Geld bezahlen sollen. Hier muss alles sitzen, der Stream durchgängig und ohne Probleme laufen. Aussetzer sorgen nicht nur für schlechte Laune bei den Zuschauern, sondern auch für ein unprofessionelles Image der Veranstaltung.

Erst recht auch deshalb, weil so ein Live-Stream eine Art “Amuse-Gueule” zur eigentlichen Veranstaltung sein kann – findet sie regelmäßig statt, entscheiden sich potenzielle Teilnehmer vielleicht erst einmal für ein günstigeres Live-Stream-Ticket, um einen Eindruck von der Veranstaltung zu bekommen, um dann vielleicht beim nächsten Mal auch vor Ort dabei zu sein.

Das technische Setup sollte also passen. Hierfür sollte man sich zum einen die notwendige Hardware beschaffen – es gibt zahlreiche Dienstleister, die diese anbieten, man kann sich diese aber auch selbst kaufen. Wer den Stream selbst betreiben möchte, sollte aber sicherstellen, dass es im Event-Team immer mindestens eine Person gibt, die sich mit der Technik auskennt und ununterbrochen überwacht, ob der Stream auch tatsächlich problemfrei läuft.

Profi-Tipp: Da das Ganze schnell komplex werden kann und man mit dem Live-Stream ja auch zusätzlichen Umsatz generieren möchte, ist der Einsatz eines professionellen Dienstleisters, der sich mit Live-Streaming wirklich auskennt, zu empfehlen.

>> Apropos Video: Wie wär’s mit einem Drohnen-Trailer für dein Event?

Vermarkte deine Videos auch im Anschluss an die Veranstaltung

Gerade bei Business-Konferenzen kann es sinnvoll sein, das entstandene Video-Material auch im Anschluss an die Veranstaltung zu vermarkten. Wieso sollte man die Vorträge und Diskussionspanels kostenlos auf YouTube veröffentlichen, wenn man sie auch via Paid Video on Demand vermarkten kann. Verschiedene Plattformen – darunter auch Vimeo – bieten hierfür sehr einfache Lösungen an.

Hochgeladene Videos können so hinter eine Paywall gestellt werden. Wer die Aufzeichnungen der Vorträge und Panels sehen möchte, muss so eine Gebühr dafür zahlen. Vimeo bietet hierfür sogar zwei verschiedene Optionen an. Die interessierten Zuschauer können hier zwischen einer Leih-Gebühr und einer Kauf-Option wählen – das Video ist dann entweder für einen bestimmten Zeitraum abrufbar oder gekauft dauerhaft verfügbar. Ähnlich, wie man es auch bei Filmen im iTunes-Store kennt.

Veranstaltet man regelmäßig Events, bei denen viel Videomaterial entsteht, kann man so eine ansehnliche Bibliothek mit spannenden Videos erstellen, die noch Jahre später für Umsätze sorgen können. So lässt sich der Content einer Veranstaltung nicht nur während des Events monetarisieren, sondern auch noch lange danach.

Viele Veranstalter nutzen diese Chance heute noch nicht und stellen ihre Inhalte komplett kostenlos ins Netz – dabei kannibalisieren sie sich eigentlich selbst und vermeiden so eventuell sogar künftige Ticket-Käufe, weil sich potenzielle Teilnehmer die interessanten Inhalte ohnehin ohne Kosten auf YouTube oder anderen Video-Kanälen ansehen können.

Es bietet sich also an, künftig Trailer der verschiedenen Sessions zu produzieren, diese als kostenlosen Vorgeschmack zu veröffentlichen, dann aber eine Paywall vor die Videos in voller Länge zu schalten.

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Wie wärs mit reinen Video-Formaten zusätzlich zum Live-Event

Die fortgeschrittene Variante zu bezahlten Live-Streams und Paid Video on Demand könnten reine Video-Events hinter einer Paywall sein. Warum nicht einmal eine reine Video-Session ausprobieren, für die sich interessierte Teilnehmer ein Ticket kaufen können? Hier spart man sich in der Regel nicht nur Location-, Technik- und Catering-Kosten, sondern auch fast alle anderen Kosten, die bei einem normalen Event anfallen – bleiben also nur die Kosten für das Video selbst und diejenigen, die für die passenden Speaker aufgebracht werden müssen.

Solche Video-Events können zudem ein interessanter Appetit-Happen für potenzielle Teilnehmer von Live-Events sein. Sie geben einen Einblick in die Themenwelten der verschiedenen Veranstaltungen und machen Lust auf mehr. Bewirbt man während dieser Live-Video-Sessions dann auch gleich noch die nächsten klassischen Events, kann man daraus sogar zusätzliche Ticket-Verkäufe generieren.

Aber auch hier gilt: Die Technik für solche Sessions sollte nicht unterschätzt werden. Nichts ist ärgerlicher als ein Live-Stream mit schlechtem Ton und Bild oder Rucklern – erst recht dann, wenn man für die Freischaltung eines solchen Streams bezahlt hat.

Fazit: Videos als zusätzliche Einnahmequelle

Veranstalter sollten also durchaus darüber nachdenken, ob es neben den klassischen Ticketverkäufen für die eigentliche Veranstaltung nicht auch noch zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten gibt. Videos können hier ein spannender Weg sein – nicht zuletzt auch deshalb, weil die technischen Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren deutlich einfacher und vor allem auch kostengünstiger geworden sind.

The future is now: War ein Video-Live-Stream für die meisten Veranstalter noch vor wenigen Jahren unbezahlbar, so ist dieser heute in greifbare Nähe gerückt.

 


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Josephine Wick

Josephine ist unsere Content Marketing Managerin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das aufregende und vollgepackte Leben von Eventmanagern & Veranstaltern ein bisschen leichter zu machen. Immerhin spricht sie aus Erfahrung, denn sie organisiert neben dem Blog auch alle unsere eigenen Events!

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