Wie setzt man Ticketpreise bei Food Events? So machst du beim Pricing alles richtig!

Ticketpreise bei Food Events: Veranstaltungen rund um die Themen Essen und Trinken – ob Weinverkostungen, Craft Beer Festivals, Food Truck Festivals, oder Popup Dinner – liegen voll im Trend. Wir haben uns mit dem Thema näher beschäftigt und wollten u.a. herausfinden, wie Millennials (oder die Generation Y) über diese Events denken.

Denn Millennials machen einen wachsenden Anteil unser Bevölkerung aus und laut einer Umfrage unserer US Kollegen bezeichnen sich 50% von ihnen selbst als “Foodie” und begeistern sich somit für Essen und Trinken. Für Veranstalter von kulinarischen Events und Food Festivals sind sie somit eine sehr interessante Zielgruppe.

In der Umfrage, die von unseren Kollegen in den USA durchgeführt wurde, hat man mehr als 5.000 Millennials befragt. wir wollten herausfinden, wie sie sich entscheiden auf welche Food Festivals sie gehen und wie viel sie bereit sind für ein Ticket zu bezahlen.

80% der Befragten haben drei oder mehr kulinarische Events im vergangenen Jahr besucht. Fast die Hälfte war sogar auf fünf oder mehr Events. Diese jungen Menschen sind nicht nur auf der Suche nach etwas Spaß – sie sind praktisch professionelle Eventgänger.

>> Du planst ein angesagtes Pop-Up Dinner? Mit dieser Checkliste vergisst du nichts!

Warum besuchen Millennials Food Events?

Die Millennials haben uns erklärt, dass sie sich aus unterschiedlichen Gründen von den verschiedenen Events angezogen fühlen. Bierfestivals bieten ihnen die Chance die Personen hinter ihren Lieblingsbieren kennenzulernen oder bekannte Barkeeper in Aktion zu erleben. Dagegen gehen sie auf Weinfeste und Weinverkostungen, weil diese in einem schönen und ansprechenden Ambiente stattfinden.

Auch wenn sich die Millennials über die Location und das Ambiente, den Unterhaltungsfaktor und das Essen und die Getränke auf den Events Gedanken machen, ignorieren sie nicht die damit verbunden Kosten in Form des Ticketpreises. Das liegt auch daran, dass man eine Große Auswahl an Optionen hat und im Zweifel erhält das Event, bei dem man den vermeintlich besseren Deal macht auch den Zuschlag.

So findest du die richten Ticketpreise bei Food Events

Wenn du deinen Ticketpreis festlegst, betrachte den Gesamtwert aller Speisen und Getränke die du servieren wirst. Wenn du es mit deinem Event schaffst viele neue, einzigartige oder schwer erhältliche Produkte an einem Ort zu vereinen, dann kann man dafür auch sicherlich einen entsprechenden “Aufpreis” verlangen. Wir fanden heraus, dass 60% der Millennials Lebensmittel oder Wein, die sie auf einem Event für sich entdeckt haben, später bei einem lokalen Händler oder im Restaurant kaufen.

>> Hier sind unsere Experten-Tipps in Sachen Servicepersonal bei deinem Event!

Hier ein Überblick über weitere Ergebnisse, die ganz deutlich zeigen, dass sich Millennials auch nach einem Event weiterhin mit deinem Unternehmen und deinen Produkten beschäftigen:

  • 90% besuchen eine Weinhandlung, Brauerei, Restaurant oder Lebensmittelladen, den sie gut fanden
  • 85% suchen nach weiteren Information zu dem Produkt oder dem Hersteller online
  • 40% möchten auf dem Laufenden gehalten werden (bspw. in Form eines Newsletters)
  • 49% kaufen Produkte auf dem Event, wenn dies möglich ist
  • 47% fahren extra zum Anbieter, um das Produkt zu kaufen
  • 60% kaufen die Produkte bei einem lokalen Händler oder im Restaurant

… nun lasst uns auf den Punkt kommen: Was sind Millennials bereit für ein kulinarisches Event oder Festival zu zahlen? Laut unser Umfrage liegt zumindest in den USA der “Sweet Spot” für Ticketpreise zwischen $36 und $50. Nur 3% gaben an, auf ein Event zu gehen, weil es kostenlos ist. Diese Ergebnisse zeigen ganz klar, dass sich Millennials gut kuratierte kulinarische Events etwas kosten lassen.

Wenn du bereit bist ein noch exklusiveres Erlebnis anzubieten (ein VIP-Zelt mit speziellen Verkostungen bspw.), dann kannst du selbstverständlich für ein solches Ticket mehr Geld verlangen. Laut unserer Umfrage sind 82% bereit bei Food Festivals für ein VIP-Ticket mehr zu bezahlen.