Wie dir frühzeitiger Ticketverkauf Planungssicherheit geben kann:

Unser Event-Experte Daniel Fürg plaudert mal wieder aus dem Nähkästchen – diesmal geht es um den Hockey-Stick Effekt bei Ticketverkäufen & Registrierungen und was er bei seiner Konferenz 48forward macht, um frühzeitig Tickets zu verkaufen und so seine Planungssicherheit zu erhöhen.

Apropos Planungssicherheit: „Die verflixten letzten 6 Wochen…“

Wer in Deutschland größere Veranstaltungen, insbesondere Business-Events organisiert, weiß genau, was mit dieser Überschrift gemeint ist. Deutsche Veranstaltungsteilnehmer sind Last-Minute-Käufer! Selbst dann, wenn der Preis des Tickets dann deutlich höher ist. Für Veranstalter ist das ein Albtraum, denn eine Planungssicherheit bleibt somit auf der Strecke.

BWLer haben hierfür sogar einen Namen: Hockey-Stick-Effekt. Im Event-Business kann man diesen Effekt meist in Bilderbuch-Ausführung beobachten. Über Monate hinweg verkaufen sich die Tickets für eine Veranstaltung ohne größere Peaks und eher gemächlich. In den letzten sechs bis acht Wochen verändert sich das Kaufverhalten dann aber meist schlagartig und die Verkaufszahlen schnellen in die Höhe. Betrachtet man dies in einer grafischen Darstellung, sieht die Kurve der Verkäufe aus wie ein Hockey-Stick – daher der Name des Effektes.

Hockey-Stick-Effekt
Der Hockey-Stick-Effekt

>> Unsere Checkliste für kostenlose Eventvermarktung hilft dir dabei deine Ticketverkäufe anzukurbeln

Early-Bird Tickets und künstliche Verknappung als weiteres Mittel zur Planungssicherheit

Ganz vermeiden lässt sich dieser Effekt aus Veranstaltersicht leider meist nicht. Es gibt aber Möglichkeiten, wie man das Phänomen zumindest ein wenig abschwächen kann und somit seine Planungssicherheit erhöht. Die beliebtesten sind die folgenden Varianten:

  • Preis-Staffelung der Tickets:
    Very Early Bird, Early Bird und so weiter. Was wie eine ornithologische Clusterung klingt, ist nichts anderes als eine Staffelung der Ticketpreise über definierte Zeiträume hinweg. In den ersten Wochen nach der Veröffentlichung der Veranstaltung läuft zum Beispiel die „Very Early Bird“-Phase mit besonders günstigen Ticketpreisen, um das Interesse zu wecken und Teilnehmer zum frühzeitigen Kauf zu bewegen. Über den Zeitraum bis zur Veranstaltung hinweg werden die Preise dann Stück für Stück erhöht.
  • künstliche Verknappung:
    Gerne in Verbindung mit der Preisstaffelung werden die Tickets verknappt. Gibt es je Ticketkategorie zum Beispiel nur ein bestimmtes Kontingent, kann man den Druck bei den Teilnehmern erhöhen. Manche Veranstalter gehen sogar soweit, dass sie den Ticketverkauf zwischen den Kontingenten komplett unterbrechen, um die Zielgruppe weiter anzuheizen – in der Hoffnung, dass der Ansturm auf das nächste verfügbare Kontingent dann umso größer ist.

Alles in allem muss man aber sagen, dass der Hockey-Stick-Effekt in der Regel nie ganz verschwindet. Deutsche Teilnehmer sind kurzfristige Planer, wenn es um Veranstaltungen geht – es könnte ja schließlich etwas Wichtiges dazwischen kommen, wenn man frühzeitig kauft.


Hier erfährst du mehr über Eventbrite und unsere Möglichkeiten für Veranstalter.

Du willst regelmäßig über neue Tipps und Tools für die Eventplanung informiert werden? Dann abonniere unseren Newsletter:

[mc4wp_form]