Warum treffen sich Menschen? Warum gibt es überhaupt Events? Warum gibt es dein Event? Hast du dich das schon einmal gefragt? Die Antworten dazu sind, zumindest aus Teilnehmersicht, ziemlich leicht erkennbar und nachvollziehbar. Wir wollen uns mit anderen Menschen treffen und uns austauschen – unsere Ideen und unser Wissen.

Und wir wollen live dabei sein, wenn etwas passiert. Warum sonst gehen Sänger, Bands, Komiker, Speaker oder Entertainer auf Tour? Sie könnten ihren Fans doch einfach Videos von einer Touraufnahme verkaufen, oder nicht? Live-Streams und Online-Übertragungen werden das physische Zusammenkommen von Menschen niemals ersetzen. Ganz im Gegenteil: Je digitaler unsere Welt wird, desto mehr wollen sich Menschen persönlich auf Events austauschen.

Der Ursprung dessen liegt in der Tatsache, wie wir neues Wissen erwerben. Je mehr wir uns austauschen können, je mehr wir beim Lernen das Erlernte diskutieren oder ausprobieren können, desto mehr erinnern wir. An Dinge die wir nur lesen erinnern wir uns in der Regel nur knapp 10% der Zeit. Wir erinnern uns an Ganze 70% wenn wir etwas selbst aussprechen und 90% bleiben hängen, wenn wir die Dinge tun die wir erlernen.

Auch Führungskräfte wissen, dass eine Nachricht bei ihren Mitarbeitern besser ankommt, wenn sie diese persönlich kommunizieren und Raum lassen für den Austausch mit ihnen. Andernfalls hätten Mitarbeiterversammlungen oder Teammeetings kaum einen Sinn und der Chef könnte seine Nachricht auch per E-Mail oder als Videobotschaft versenden. Wenn es um etwas geht, treffen wir uns – so auch bei Konferenzen, Tagungen, Kick-off-Events, Seminaren, Workshops, Konzerten, Festivals, …

Warum also organisieren wir Eventmanager und Veranstalter so oft frontale “Vorträge” wie Panel-Diskussionen und Konzerte? Es ist leichter zu planen und das Ergebnis ist vorhersehbar. Aus Eventmanager-Sicht ist das sehr gut nachvollziehbar. Doch das muss nicht sein. Hier sind drei einfache Möglichkeiten, dein Event interaktiver und somit spannender zu gestalten.

>>Ruf an unter 0800 180 1590 und erhalte Expertenberatung für deine Konferenzplanung!

Networking-Trend 1: Table Sessions

Möchtest du zeitgleich viele Personen miteinander vernetzen und dafür sorgen, dass sie sich unterhalten? Dann ist dieser heiße Networking-Trend etwas für dich. Lass den größten Raum deiner Konferenz in Bankettform bestuhlen.

An diesen runden und nummerierten 10er Tischen gibt es je einen Impulsgeber, sozusagen einen Referenten, der in ein Thema einführt. Jedoch spricht er maximal 15 Minuten. Die restlichen 30 Minuten seines regulären Vortrages gehören den anderen neun Personen am Tisch. Sie werden zu Teilgebern und diskutieren zu dem eben vorgetragenen Thema.

Hier eignen sich besonders Pro-Contra-Themen oder Fragestellungen, zu denen es noch gar keine Lösung gibt. Aufgabe des Impulsgebers ist es nun, die Diskussion zu moderieren. Möchtest du den Teilnehmern mehrere Themen anbieten, wiederhole diese Session zwei- oder dreimal. Für die Themenübersicht kannst du einen Lageplan anfertigen, der die Tischnummern, die jeweiligen Themen und Impulsgeber anzeigt.

Der “Referent” kann für seinen Redebeitrag eine Pinnwand nutzen, ein Laptop vor sich aufstellen, einen A3-Tischflipchart nutzen oder frei reden. Übrigens erfährst du hier, wie du mit dem Eventbrite App Marketplace Partner die richtigen Leute an einen Tisch bringst.

>> Kennst du NetworkingTables? Das Tool könnte genau das Richtige sein für dein Event!

Networking-Trend 2: Thementische

Einer unserer Networking-Trends für euch, um langatmige und eintönige Vorträge von vornherein zu kürzen, sind Thementische. Referenten sind auch in diesem Format “nur Impulsgeber”. Ihre Redezeit kürzt du auf 20 Minuten. Gern können zwei Referenten nacheinander vortragen. Die übliche Fragerunde mit dem Publikum nimmst du im wahrsten Sinne des Wortes von der Bühne.

Der Grund dafür: Bei den regulären Q&A-Runden melden sich meistens die, die sich selbst präsentieren wollen. Eher introvertierte Personen kommen gar nicht zu Wort. Um also allen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen, findet diese Diskussion an den sogenannten Thementischen statt.

Eröffne zeitgleich deine Snack- und Drink-Station, das Catering, oder den Coffee Break für Referenten und Teilnehmer. Bitte nun die Referenten an die zuvor nummerierten Thementische und ermuntere die Teilnehmer, ihre Fragen dort in kleinerer Runde direkt zu stellen. Dieser Austausch ist deutlich intensiver. So kommen übrigens auch die Teilnehmer untereinander viel leichter ins Gespräch. Außerdem können sie sich auch aussuchen, zu welchem Thema sie Fragen haben oder welche Diskussionsbeiträge sie noch hören möchten.

>> Nutze diese Workshop-Ideen um dein Programm ein bisschen aufzulockern. 

Networking-Trend 3: Interaktive Sessions

Auch wenn es nur einen Redner oder einen Moderatoren und mehrere Gäste auf der Bühne gibt, so kannst du deine Teilnehmer dennoch einbinden. Beispielsweise kannst du Voting-Tools einsetzen, um dein Publikum über den Inhalt oder bestimmte Fragen abstimmen zu lassen. Das eignet sich besonders dann, wenn du deine Teilnehmer einbinden möchtest und sie wirklich über das Ergebnis bestimmen dürfen und sollen.

Wichtig ist, dass die Teilnehmer das Voting live mitverfolgen können – auf ihrem Smartphone oder auf der Leinwand. Je höher die Spannung, desto höher das “emotional Involvement”.

Fazit zu den Networking-Trends für deine Konferenz

Wozu soll das gut sein? Je mehr uns das Erlebte “unter die Haut geht”, desto langfristiger verankern wir es in unserem Gehirn. Dazu kommt: Je emotionaler wir etwas erleben, desto relevanter ist es für uns. Und je relevanter etwas für uns ist, desto eher teilen wir das Erlebte in den Sozialen Medien. So wird der Teilnehmer Botschafter deines Events. Eine klare win-win-Situation – für dich und deine Teilnehmer.

Probiere einen dieser Networking-Trends aus! Deine Teilnehmer werden es dir danken. Sie werden begeistert sein, von deinen Events berichten und gern wieder kommen. Wenn du persönliche Beratung zu deiner Konferenz wünschst, ruf uns gerne an unter 0800 180 1590 .