Workshop mal anders: Hier sind unsere 9 Ideen mit denen du deinen Workshop aufpeppen kannst

Unsere Workshop Tipps: Lehren ist eine Kunstform. Ein guter Leiter eines Workshops schafft es, uns in seinen Bann zu ziehen, bringt uns zum Lachen und hilft uns komplexe Themen schnell zu verstehen. 

Es braucht viel Erfahrung und Übung um genauso viel Engagement von seinen „Schülern“ zurück zu bekommen. Doch selbst wenn Lehren für dich komplett neu ist, gibt es einige Dinge die du beachten solltest um deine Workshops oder Kurse so interessant wie möglich zu gestalten.

Also vergiss was du über klassisches Theorie-Lehren weißt und folge diesen 9 einfachen Schritten, um deine Veranstaltung interaktiv und unterhaltsam zu machen:

1. Biete nützliche Inhalte

Besonders wichtig ist es, dass du die Aufmerksamkeit deiner Teilnehmer durch Inhalte erweckst, die für sie sinnvoll und nützlich sind. Der einfachste Weg um dies sicher zu stellen, ist ganz einfach: Frag danach! Du kannst im Vorfeld nach den Interessen deiner Zielgruppe recherchieren. Oder noch besser: sende ihnen nach Anmeldung zu deinem Event einen Fragebogen zu, in dem du ihre Interessen und Präferenzen abfragst.

Den Tag deines Workshops, Trainings oder Seminars könntest du beginnen, in dem du einen Überblick gibst. Sage deinen Teilnehmern, was sie lernen werden und wie genau sie mit ihren erlernten Fähigkeiten ihre persönlichen Ziele erreichen.

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2. Integriere verschiedene Lerntypen

Es gibt verschiedenste Lerntypen. Einige von uns sind visuelle Lerntypen und bevorzugen es an Hand von Bildern, Videos und Diagrammen zu lernen. Andere wiederum lernen besser, in dem sie etwas hören oder lesen, anhand von Musik, logischen oder sogar physischen Aktivitäten.

Versuche alle diese Typen zu bedenken und verschiedene Lehrstile anzubieten, sodass für jeden etwas dabei ist. Kombiniere traditionelle Lehrmethoden wie Videos, Audiopräsentationen und Texte mit interaktiven Aufgaben und Gruppenarbeiten. So gehst du sicher, dass alle Lerntypen glücklich werden!

3. Verändere das Raumkonzept

Workshop- und Seminarräume sehen oft gleich aus; Ein kahler Raum mit Tischen und Stühlen. Überkomme diese Konventionen und überrasche deine Teilnehmer mit einem innovativen Raumkonzept. Tausche die Stühle mit Sitzsäcken aus oder integriere alte Fässer als Stehtische. Du kannst mit der Stuhl-Tisch Zuordnung bereits im Voraus zu kleineren Arbeitsgruppen motivieren, wenn du befürchtest, dass einige Gruppen zu groß werden könnten.

Bereits die Wahl deiner Location kann einen positiven Einfluss auf das Engagement deiner Teilnehmer haben. Ein Raum voller Licht, Farben und Texturen erweist sich oft als viel inspirierender als ein langweiliger, weißer, fensterloser Meeting-Raum. Wenn es das Wetter und der Inhalt deines Workshops zulassen, ist es besonders aufregend, deinen Workshop zur Abwechslung auch mal ins Freie zu verlegen. Was hältst du von einer Inspirations-Session im Museum, Park oder auf einer fachlich passenden Messe?

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4. Benutze Requisiten

Um das, was du deinen Teilnehmern beibringst zu veranschaulichen, setze echte Requisiten ein. Visualisiere deine Workshopinhalte mit einem antiken Rechenschieber, alten Gewichten und einer Waage, Schaufensterpuppen oder echten Modellen.

Genauso gut kannst du solche Requisiten nutzen, um deinen Kurs aufzulockern. Dekoriere deinen Arbeitsraum mit Gummi-Hühnchen und Plastikgemüse wenn du Kochkurse anbietest. Auch wenn der Inhalt deines Workshops eher trocken und ernst ist, denke daran, Menschen lernen am besten wenn sie Spaß haben.

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5. Spiele Spiele

Spiele zu spielen ist ein toller Weg um zu lernen, ohne zu merken, dass man überhaupt lernt. Sei das durch Rätsel, Puzzle, Logik- oder Erinnerungsspiele wie Memory.  Wenn du diesen Spielen dann noch das Element des Zeitdrucks hinzufügst, kannst du deine Teilnehmer zu Hochleistung animieren. Du könntest auch ein Quiz am Ende deiner Kurse einführen, welches deinen Teilnehmern hilft, zu rekapitulieren was sie im Workshop gelernt haben. Biete für den Gewinner dieses Quizzes einen kleinen Preis!

6. Erzähle Geschichten und nutze Metaphern

Was auch immer du lehrst, versuche einen Zusammenhang zwischen deinen Inhalten und dem “echten Leben” zu schaffen. Nutze echte Beispiele um deinen Teilnehmern die Inhalte näher zu bringen. Hierzu kannst du Fallstudien heranziehen oder kreative Metaphern und Erzählungen. Vielleicht kannst du sogar Gäste zu deinem Kursen einladen, die von ihren Erfahrungen erzählen.

Wenn du dich entscheidest mit Metaphern zu arbeiten, visualisiere sie! Insbesondere solche Bilder, die dem eigentlichen Thema fern sind, aber sich gut übertragen lassen, eignen sich perfekt zur Einprägung. Benutzt du die Metapher des Kühe-Melkens um den Aktienmarkt zu beschreiben, visualisiere es! Ganz sicher können sich deine Teilnehmen dann daran erinnern.

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7. Integriere Musik

Musik ist ideal um zwischen den Kursblöcken für Abwechslung zu sorgen. Bevor deine Kurse beginnen, solltest du etwas Energetisches mit einem Up-Beat spielen was deine Teilnehmer aufweckt und in Stimmung bringt. Reguliere die Lautstärke langsam nach unten, umso näher du dem Beginn deines Kurses kommst.

Auch während deinem Workshop kannst du Musik einsetzen. Nutze klassische Musik um die Konzentration deiner Teilnehmer zu fördern. Wenn du sie aber in einer kompetitiven Gruppenarbeit motivieren willst, läute den Countdown musikalisch ein. Es versteht sich von selbst, dass bei sportlichen Kursen, Musik ein nicht wegzudenkender Part ist.

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8. Fasse dich kurz

Einer der besten Wege um dafür zu sorgen, dass deine Teilnehmer aufmerksam bleiben, ist sie nicht zu überladen! Das Gehirn schaltet ganz automatisch ab, wenn es mit zu viel Information konfrontiert wird. Plane deine Workshops also nicht länger als 2 Stunden. Wenn es sich aber um Kurse handelt, die für einen ganzen Tag angesetzt sind, integriere viele kleine Pausen.

Gib deinen Teilnehmern die Chance sich die Beine zu vertreten, sich zu erfrischen, etwas zu snacken und zu trinken. Außerdem ist es wichtig, dass du Zeit einplanst, in der sie sich Notizen machen und ein wenig organisieren können. Biete ihnen hierzu das nötige Material und den Raum: Stelle Stifte, Blöcke, Post-its und Textmarker zur Verfügung.

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9. Belohne deine Teilnehmer

Der größte Ansporn deinen Kurs oder Workshop erfolgreich zu absolvieren, sind kleine Belohnungen im Verlauf des Kurses. Zeige es deinen Teilnehmern, wenn sie erfolgreich sind und belohne sie. Teile ihnen mit, dass sie am Ende des Workshops personalisierte Zertifikate erhalten. Vielleicht integrierst du sogar einen Wettbewerb, in dem der erfolgreichste Teilnehmer ein besonderes Zertifikat erhält. Das dürfte vor allem die Leute motivieren, die sehr kompetitiv sind.

Fazit

Beim Leiten von Workshops und Kursen geht es ums Entertainen und Lehren gleichermaßen. Insbesondere, wenn du kostenpflichtige Veranstaltungen anbietest. Mache deinen Workshop zu einem spaßigen, lebendigen und unerwarteten Lern-Erlebnis. Du wirst sehen, deine Teilnehmer lernen schneller und besser und das Beste daran ist, wenn sie Spaß hatten, kommen so wohlmöglich wieder!