Masterclasses, Festivals, Ausstellungen – wie EyeEm Events nutzt

“Events transferieren unsere Inhalte – also Fotografie und die Menschen dahinter – von der digitalen in die analoge Welt.”

 
Jede Woche stellen wir hier Veranstalter und Veranstalterinnen aus den unterschiedlichsten Bereichen vor, die uns positiv aufgefallen sind. Dieses Mal haben wir die Fotografie-Plattform EyeEm unter die Lupe genommen, die ihre Community aus Fotografen und Fotografie-Fans nicht nur online pflegt, sondern auch offline an den verschiedensten Orten mit ihr in Kontakt tritt.

Heute Abend veranstaltet EyeEm in Berlin eine Masterclass mit dem mehrfach ausgezeichneten Fotografen Boris Eldagsen. Was die Teilnehmer dort lernen können, warum EyeEm überhaupt Events macht und wie man wirklich gute Veranstaltungsfotos schießt, hat uns EyeEms Community Manager im Interview erzählt.

severin matusek by daniel stifter_headshot

Severin Matusek, Foto: Daniel Stifter

Hallo, stell dich als erstes einmal kurz vor. Wer bist du und was machst du bei EyeEm?

Severin Matusek: Hallo! Ich heiße Severin und bin bei EyeEm für unsere Community zuständig. Wir haben über 13 Millionen registrierte Fotografen aus aller Welt bei uns und tun unser Bestes, damit jeder einzelne das Potenzial seiner Fotos ausschöpfen kann: von Online-Tutorials, Features und Ausstellungen in Tokio, Toronto und Sao Paulo bis zu unseren Masterclasses, dem EyeEm Festival in New York, dem EyeEm Magazine und EyeEm Market.

Heute findet in Berlin eine EyeEm Masterclass mit Boris Eldagsen statt. Was kann man da lernen?

Matusek: Das Thema der Masterclass ist “Hijacking Reality”, also die Realität zu entführen und neu zu interpretieren. Boris ist ein fantastischer Foto-Künstler und macht das mit den grundlegendsten Elementen der Fotografie: Licht und Dunkelheit. Dafür braucht man keine High-End-Kamera sondern Kreativität und Fantasie, um außergewöhnliche Fotos zu erschaffen. Wie das genau geht – und ein wenig auch die Philosophie dahinter – wird Boris uns erzählen!

Welche Rolle spielen Events denn generell für EyeEm?

Matusek: Events transferieren unsere Inhalte – also Fotografie und die Menschen dahinter – von der digitalen in die analoge Welt und machen sie unmittelbar erlebbar und emotional wahrnehmbar. Wir haben von Anfang Meetups in den Städten gemacht, die wir selbst besucht haben, und uns mit unseren Community-Mitgliedern getroffen. Derzeit arbeiten wir daran, unsere Events immer mehr Menschen weltweit zugänglich zu machen. Sprich Masterclasses in Tokio, ein Festival in New York und unsere Ausstellungen, die in Galerien und Festivals auf der ganzen Welt gezeigt werden.  Und in Berlin machen wir auch immer gerne die eine oder andere Party!

Welche Zutaten braucht man für einen gelungenen Workshop?

Matusek: Erstens einen guten Speaker, der weiß, wovon er redet und sein Wissen gerne mit anderen teilt. Zweitens eine Location, wo sich Leute wohl fühlen und die Akustik gut ist. Und drittens ein Team, das mit Leidenschaft und Überzeugung dabei ist und sich so um die ganzen kleinen Details kümmert und sicher geht, dass sich jeder willkommen fühlt.

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Was macht ihr aus dem Feedback, den Fotos oder Ideen, die während solcher Veranstaltungen entstehen?

Matusek: Nach jeder Masterclass posten wir einen Recap auf unserem Blog, der die wichtigsten Punkte zusammenfasst, Fotos vom Event zeigt und auch ein kleines Interview oder einen Video-Mitschnitt des Workshops zeigt. So haben auch Community-Mitglieder in Timbuktu was davon, wenn wir einen spannenden Workshop in Berlin machen. Feedback bekommen wir immer gerne und versuchen es beim nächsten Mal einzubauen, um von Mal zu Mal besser zu werden.

Worin liegt die größte Herausforderung bei der Planung eurer Events und wie geht ihr sie an?

Matusek: Die größte Herausforderung ist sicher, jedes Event so gut wie möglich zu machen und immer besser zu werden. Die kleinen Details sind genau so wichtig wie “The Big Picture” im Auge zu behalten. Wichtig ist, genau zu wissen warum man ein Event macht, was man damit erreichen will und wen man damit anspricht – wenn man das weiß, kann nicht so viel schief gehen.

Und warum habt ihr euch für die Organisation mit Eventbrite entschieden?

Matusek: Weil das Setup leicht ist und die Anmeldungen über Eventbrite verbindlicher sind. Man kann sich nicht darauf verlassen, wenn jemand bei Facebook auf “attending” klickt – das macht man ja eher, um ein Event auf dem Radar zu haben und sich dann in letzter Minute zu entscheiden, ob man hingeht oder nicht. Für unsere Masterclass ist es aber wichtig, die richtigen Leute zu erreichen und genau zu wissen, wer kommt und wer nicht – da haben wir mit Eventbrite bis jetzt gute Erfahrungen gesammelt.

Ob Party, Produktpräsentation oder Hochzeit – Fotos werden auf nahezu jeder Veranstaltung gemacht, wirklich gute Veranstaltungsbilder sieht man allerdings viel zu selten. Hast du einen guten Tipp für Eventfotografen parat?

Matusek: Eine große Kamera mit Blitz verschreckt Leute oft, man fühlt sich unwohl. Werde zuerst Teil des Events und rede mit den Leuten, baue Beziehungen auf und verwende dann die Kamera, um den richtigen Moment festzuhalten. Oder mache Fotos mit deinem iPhone, das kommt spontaner und natürlich rüber. Und lade sie auf EyeEm hoch.

Nehmen wir an Zeit und Geld spielen keine Rolle – wie sähe die perfekte Veranstaltung für dich aus?

Matusek: Alles klappt reibungslos und geht glatt über die Bühne. Aber das ist fast unmöglich. 🙂

Hier kannst du mehr über EyeEm erfahren. Das nächste Event in Berlin findet im August statt.


Du planst selbst eine Veranstaltung und möchtest mehr über Eventbrite erfahren? Hier findest du weitere Informationen.

Übrigens: Neue Nutzer profitieren können aktuell noch von unserem Sommer-Special sowie unserem “BFF”-Angebot profitieren!

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Katharina Böhm

Katharina Böhm

Ich bin Katharina und Autorin für den Eventbrite Blog. Ich gehe gerne auf Konzerte, probiere ständig neue Restaurants aus und mag Aquarien.

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