Ideas wanted! So könnte auch die Überschrift deines Innovationsworkshops lauten. Gerade wenn du auf der Suche nach wirklich frischen Ideen, Services oder Produkten bist, könnte ein Innovationsworkshop für dich das Richtige sein. Oder eben auch für deine Kunden, die du beraten und moderierend begleiten willst.

Innovationsworkshop – Ziel

Was ist überhaupt ein Innovationsworkshop? Kurz gesagt: Eine moderierte Veranstaltung mit Innovationscharakter. Solch ein Innovationsworkshop eignet sich zum Beispiel, um

  • (d)eine Strategie festzulegen,
  • neue Ideen zu generieren
  • oder Vorschläge auszuwählen.

Welche Themen du dabei bearbeitest, hängt von deinem Geschäftsmodell und deiner Branche ab. Du könntest zum Beispiel:

  • neue Produkte oder Dienstleistungen entwickeln,
  • dein Geschäftsmodell weiterentwickeln oder
  • eure internen und externen Prozesse optimieren.

Als Eventmanager kannst du in so einem Innovationsworkshop beispielsweise überlegen, welche Prozesse ihr digitalisieren wollt. Und ob und wie ihr dank vieler Daten das Marketing so optimiert, dass ihr mehr Teilnehmer für eure Events gewinnen könnt. Oder ob ihr statt in Hostessen zu investieren lieber IT für Gesichtserkennung anbietet.

Innovationsworkshop – Ablauf & Agenda

Ob du nun einen internen Innovationsworkshop oder einen externen für einen Kunden planst, bereite das Drehbuch des Workshoptages gut vor. Dazu gehört auch ein sorgfältiges Briefing – entweder von dir für deinen Moderatoren oder von deinem Kunden an dich. Denn du weisst ja: Vorbereitung ist die halbe Miete.

Wie das Setting für deinen Innovationsworkshop aussieht, hängt unter anderem von der Art deines Workshops ab. Was steht im Fokus? Wen willst du einbeziehen?

Du kannst diese Arten von Innovationsworkshops durchführen:

  • Kundenworkshops – eben mit deinen Kunden
  • Ideenworkshops – für neue Ideen zu Services, Produkten, Prozessen, Veranstaltungen etc.
  • Vertiefungsworkshops – damit du die Ideen auswerten und auswählen kannst

So könnte der Ablauf deines Innovationsworkshops aussehen:

Starte mit einem Impulsvortrag und einer humorvollen Aufwärmübung für deine Teilnehmer. Anschließend teilst du bzw. dein Moderator die Gruppe in verschiedene Kleingruppen auf. Nun beginnt die Ideenfindung mithilfe von Kreativitätstechniken. Da ist alles erlaubt, was passt und Spaß macht. Zum Beispiel Brainstorming, Mindmapping, Brainwriting mit der 365 Methode, das Problem umkehren, Spekulationen, das 6-Hüte-System uvm. Anschließend schaut ihr euch alle Ideen an und verdichtet diese. Denn wahrscheinlich überschneiden sich Ideen auch.

Nun wählt ihr die besten Ideen aus. Zum Beispiel darf jeder Teilnehmer Punkte an die vorgestellten und auf einer Pinnwand angebrachten Ideen ankleben. Anschließend beschreibt ihr die Gewinner-Ideen. Beispielsweise auf einem großen Blatt Papier und mithilfe von einfachen Zeichnungen.

Jemand der Sketchnotes anfertigen kann, ist hierbei sicherlich eine große Bereicherung. Die meisten von uns lieben Grafiken – und sind von ellenlangen Texten gelangweilt. Damit kommen wir auch schon zum wichtigsten Punkt: Fertigt einen Prototypen an. Macht eine Zeichnung, wie eure neuen Prozesse aussehen könnten. Oder baut etwas aus Pappe und Papier. Hauptsache die neue Idee wird lebendiger. Dann können sich die meisten viel besser an diese gemeinsam entwickelte Innovation erinnern und es auch anderen besser weitersagen.

>> Noch mehr Workshop Ideen findest du hier!

Die Agenda Im Überblick:

  • Impuls
  • Ideen mithilfe von Kreativitätstechniken generieren
  • Ideen sichten und verdichten
  • Anzahl der Ideen reduzieren
  • besten Ideen kurz beschreiben
  • wenn möglich: Prototypen erstellen

Je nach Komplexität des Themas und der Anzahl der Teilnehmer bleibt dir dann noch Zeit für die nächsten Schritte:

  • besten Ideen präsentieren und diskutieren
  • Geschäftsszenarien für diese Ideen erstellen und diskutieren
  • konkrete Maßnahmen ableiten

Innovationsworkshop – Moderation

Für einen Innovationsworkshop brauchst du einen professionellen Moderator. Dieser sollte deinen Workshop planen und begleiten.

Hol dir am besten einen neutralen und erfahrenen Moderator. Einen, der mit Kreativitätstechniken Erfahrung hat. Dass er sich dabei in deinem Fachgebiet auskennt, ist gar nicht so wichtig. Manchmal ist das sogar hinderlich, weil er dann mit den gleichen Vorurteilen und der gewissen Branchen-Blindheit agiert wie du oder dein Team.

Schau dir an, welche Referenzen er mitbringt. Sprechen dich diese an? Passen seine und deine Wertvorstellungen zusammen?

Und wie konkret darf’s denn beim Innovationsworkshop werden? Möchtest du wirklich neue Ideen generieren und diese dann umsetzen? Dann such dir jemanden, der auch Praxisnähe und Umsetzungskompetenz mitbringt. Geht es eher um theoretische Fragen, könnte jemand mit wissenschaftlichen Kompetenzen besser passen.