Was unterscheidet einen guten von einem schlechten Eventmanager? Der gute kann delegieren, der schlechte nicht!

Die Dinge zu regeln bedeutet nicht zwangsweise, sie selbst zu erledigen. Als Eventmanager musst du auch Aufgaben delegieren können. Du kannst schlichtweg nicht alles selbst in die Hand nehmen. Indem du Aufgaben an andere abtrittst, verschaffst du dir die nötige Zeit, um dich auf das wirklich Wichtige zu konzentrieren.

Delegieren bedeutet nicht nur eine Verringerung deines Arbeitspensums, sondern gibt Mitarbeitern mit weniger Berufserfahrung auch die Chance, sich weiterzubilden und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Du bist dir nicht sicher, welche Aufgaben du delegieren solltest? Hier sind einige typische Beispiele für Aufgaben, die sich dafür eignen:

Aufgaben mit geringem Anspruch: Könnte ein freiwilliger Helfer oder ein frisch eingestellter Mitarbeiter diese Aufgabe erledigen? Wenn die Antwort „ja“ lautet, solltest du vermutlich deine Zeit in etwas Wichtigeres investieren.

Logistische Aufgaben: Delegiere Aufgaben, die während des Events anfallen; wie die Einweisung von Lieferanten oder den Check-in von Messehelfern, um mehr Zeit mit Teilnehmern, Sponsoren und Gästen verbringen zu können.

Projekte mit Lerngehalt: Beauftrage Teammitglieder mit einer Aufgabe oder einem Projekt, mit dem sie ihren Erfahrungsschatz erweitern können. Hierbei solltest du allerdings für Anweisungen und Rückfragen zur Verfügung stehen. Auf diese Weise kannst du dich als Führungskraft positionieren und deine Führungsqualitäten ausbauen.

Aufgaben, die dir verhasst sind: Aussteller zu empfangen ist dir ein Graus? Messehelfer zu koordinieren bereitet dir Stress? Nur weil dir eine Aufgabe verhasst ist, muss das nicht auch für andere gelten.

>> Welche deiner Aufgaben Priorität haben, erfährst du hier!

Brite-Tipp:

Überwinde Prokrastination, indem du dich unangenehmen Aufgaben stellst. Du schiebst die Dinge nicht auf, weil du faul bist. Du schiebst sie auf, weil die Aufgabe, die dir am wichtigsten ist, dir unbewusst (oder vielleicht auch gar nicht mal so unbewusst) Unwillen bereitet. Wenn das passiert, solltest du Folgendes tun:

  • Mach dir ehrlich bewusst, was dir Unbehagen bereitet. Um genau zu sein: Schreib selbstreflektierend auf (oder erzähle einem Freund), was genau die Ursache deines Unwillens ist. Warum stößt dir diese Sache übel auf?
  • Überlege dir deinen nächsten Handlungsschritt.
  • Wenn du im Moment nicht die Kraft hast, dich deiner Angst zu stellen, nimm lieber die zweitwichtigste Aufgabe auf deiner Liste in Angriff, als dich mit Facebook abzulenken. Der produktive Stanford-Professor John Perry spricht in diesem Zusammenhang von „strukturierter Prokrastination“ – einer Strategie, der er einen Großteil seines Erfolgs zuschreibt.

Du musst nicht immer die Hilfe von anderen in Anspruch nehmen, um dein Arbeitspensum zu verringern. Es gibt Tools, mit denen du dir ein paar Stunden Arbeitszeit freischaufeln kannst. Welche das sind und wie sie dir helfen, erfährst du hier!