#EventCanvas: Von der Eventplanung zur Eventstrategie

#EventCanvas

Von der Eventplanung zur Eventstrategie – Gerrit Jessen von #EventCanvas stellt euch die Methode vor.

Die #EventCanvas Methode ist für innovativ denkende Eventplaner konzipiert. Eventmanager die einen praktischen Ansatz für das Verstehen, das Design und die Durchführung von effektiven Events suchen, um so einen echten Mehrwert für alle beteiligten Stakeholder zu generieren.

Was ist der #EventCanvas?

Der #Event Canvas ist ein visuelles Chart mit dem du dein nächstes Event zielgruppengerecht gestalten kannst. Gemeinsam mit deinem Event-Team durchläufst du den Designprozess, diese wird euch dabei helfen gemeinsam den Mehrwert des Events zu erarbeiten. Du kannst die Methode zukünftig strategisch nutzen um deine Events einfach bewusster zu planen.

Die Methode basiert auf einer Reihe von Visual-Thinking- und Design-Thinking-Theorien. Unter anderem dem Empathy-Mapping, dem Business-Modell-Canvas, dem Service-Design-Canvas, dem Instructional-Design Canvas, dem Value-Proposition-Canvas und der-ROI Methode.

Was brauche ich für einen #EventCanvas?

Erst einmal, solltest du dir mit deinem Team einen Design Raum herrichten. Der Design Raum ist ein Raum mit viel Platz zum Bewegen in der Mitte und für Ideen an den Wänden. Denn an den Wänden hängen folgende Dinge:

  • ein Stakeholder-Canvas (Beispiele dafür findest du hier)
  • je 2 Empathy-Maps (was genau das ist, erfährst du hier)
  • ein #EventCanvas pro Stakeholder
  • “Ideen-Parkplatz”
  • Event-Prototyping-Bereich

…nun fehlen nur noch eine Menge Post-It‘s und Filzmarker. Wenn du alles beisammen hast und dein Raum etwas so aussieht (siehe Bilde unten), kann es losgehen!

>> Wie finde ich die richtige Zielgruppe für meine Veranstaltung? Wir haben die Antwort!

EventCanvas

Der #EventCanvas-Prozess
Phase 1: Change

Lasst uns vorweg einen Begriff klären: Stakeholder. Dieser Begriff wird uns im Laufe dieses Prozesses immer wieder begegnen. Laut Wikipedia wird ein “Stakeholder als eine Person oder Gruppe bezeichnet, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes hat”.

Wer sind also die Stakeholder eures Events? Hierzu macht ein Brainstorming mit dem gesamten Team Sinn. Wählt dann die Top 3 bis 4 Stakeholder aus, die wirklich wichtig sind! Wer hat die Macht, wer das Geld, wer entscheidet wirklich?

Phase 2: Frame

Versetzt euch nun mittels der Empathy-Map in den ersten Stakeholder herein! Ungewohnt, aber sehr wichtig! Was sagt er? Wie denkt er? Was tut er vor und nach dem Event? Hat er bestimmte Sorgen und Wünsche?

Jetzt habt ihr für diesen Stakeholder das Anfangsverhalten, das Zielverhalten, seine Sorgen und Wünsche definiert und könnt diese in die entsprechenden Felder des #EventCanvas übertragen.

Gehe sicher, dass du am Ende alle 14 Felder des #EventCanvas ausgefüllt hast:

  • Anfangsverhalten
  • Verhalten danach
  • Selbstverpflichtung
  • Erlebnisreihe
  • Versprechen
  • Sorgen
  • Wünsche
  • non-monetären Rahmenbedingungen
  • Engagement
  • erwarteter Gegenwert
  • Erlöse
  • Aufgaben
  • Zufriedenheit
  • Lernmethoden und Lernziele

EventCanvas

Einen vollständigen #EventCanvas erhältst du zum Download unter diesem Link.

Der Fokus bei dieser Übung liegt auf der gewünschten Veränderung von Denken und Handeln der Stakeholder und wie dein Event diese Veränderungen bewirken kann. Definiert anschließend die erwarteten Kosten und Einnahmen, überlegt welche Aufgaben der Stakeholder erledigen muss und wie das Event ihm dabei helfen kann. Jetzt habt ihr den #EventCanvas für einen Stakeholder erarbeitet. Wiederholt den Prozess für die weiteren 2 bis 3 Top Stakeholder.

Phase 3: Prototype

2 Phasen des Prozesses sind jetzt geschafft: Ihr habt gewünschte Veränderungen definiert und den Rahmen gesetzt. Bleibt das Event-Prototyping, die eigentliche Designphase des Prozesses. Übertragt dazu den #EventCanvas der 3 bis 4 einzelnen Stakeholder auf einen gemeinsamen #EventCanvas (ich empfehle eine Post-It-Farbe pro Stakeholder). Euer #EventCanvas-Master ist fertig!

Schaut jetzt auf den Ideen Parkplatz. Setzt diese ersten Ideen in Bezug zum Experience Journey und dem Instructional Design des Events. Welche Maßnahmen oder Tools können welches Verhalten verändern und wie kann man die Veränderung messbar machen? Entwickelt mehrere Event Prototypen, hinterfragt kritisch.

Ein kleiner Tipp: Verliebt euch nicht gleich in das erste Design und gebt allen euren Prototypen eine Chance! Behaltet dabei immer die gewünschte Verhaltensveränderung pro Stakeholder im Blick.

>> In unserem kostenlosen Leitfaden findest du Strategien, dank denen dein Event vollständig ausverkauft wird!

Du willst mehr über das Konzept #EventCanvas wissen?

Wenn dich das Thema interessiert und du dich vielleicht auf den Weg zum „Certified Event Designer“ machen willst, könnte dein erster Stop in Frankfurt sein. Im Rahmen der Seminarreihe #edubyGCB gibt es am 1. März 2018 den Workshop “From Design-Thinking to Design-Doing – Event Design mit dem #EventCanvas, Level 1”. Hier gibt es mehr Informationen zum Workshop.

Mehr über den Autor erfährst du hier. Willst du mehr über diese Methode erfahren und Kontakt zu Gerrit aufnehmen, dann schreib ihm eine E-Mail an gerrit.jessen@edco.global

 


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Josephine Wick

Josephine ist unsere Content Marketing Managerin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das aufregende und vollgepackte Leben von Eventmanagern & Veranstaltern ein bisschen leichter zu machen. Immerhin spricht sie aus Erfahrung, denn sie organisiert neben dem Blog auch alle unsere eigenen Events!

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