Selbst wenn deine Webseite Interessenten davon überzeugt, dass sie unbedingt an deiner Konferenz teilnehmen müssen, kann ein komplizierter Kaufprozess dazu führen, dass sie sich die Sache lieber noch einmal anders überlegen. Wenn du Hürden bei der Registrierung aus dem Weg räumst, kannst du mehr Besucher zum Ticketkauf bewegen. Nimm dazu deinen Ticketkaufprozess genau unter die Lupe und stell dir diese Fragen:

Wie kompliziert ist dein Registrierungsvorgang?

Wenn du den Anteil der Webseite-Besucher steigern willst, die in deinem Ticketshop landen, schau dir als Erstes den Kaufprozess an und achte auf folgende Punkte: Wie viele Schritte sind es bis zur Kasse? Jeder unnötige Schritt senkt die Transaktionsrate um 10%. Bei jedem Schritt, den du dem Kaufprozess hinzufügst, läufst du Gefahr, dass 10% der Interessenten abspringen.

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Ist zum Ticketkauf eine Anmeldung oder die Erstellung eines Kontos erforderlich?

23% der Online-Shopper geben an, dass sie sich gegen einen Kauf entscheiden, wenn sie dazu erst ein Benutzerkonto anlegen müssen. Sofern du dir also nicht absolut sicher bist, dass alle deine Teilnehmer bereits bei deinem Ticketingservice angemeldet sind, solltest du bedenken, dass du sie dazu nötigst, vor dem Kauf ein Konto anzulegen. Einem von vier Interessenten ist das die Mühe nicht wert. Das entspricht einem Viertel deiner potenziellen Teilnehmer.

Wie viele der Leute, die pro Tag deine Webseite besuchen, kaufen tatsächlich ein Ticket?

Die Rechnung der Conversion-Rate ist einfach: Wie viele Besucher hat deine Webseite täglich (die durchschnittliche Anzahl lässt sich leicht anhand von Tools wie Google Analytics ermitteln)? Wie viele Online-Tickets verkaufst du pro Tag? Wenn sich nur ein geringer Anteil der Besucher tatsächlich für deine Konferenz registriert, könnte ein komplizierter Kaufprozess die Ursache sein.

Sobald du die Conversion-Rate ermittelt hast, kannst du dir Strategien überlegen, um den Anteil der Ticketkäufer zu vergrößern. (Und falls du nicht die nötigen Daten parat hast, um diese Fragen zu beantworten, wird es höchste Zeit, zu einem Ticketingpartner zu wechseln, mit dem du jederzeit Zugriff auf solche wichtigen Analyseberichte hast.)

Geht der Ticketkauf auf Mobilgeräten?

Fakt ist: Mehr User stellen Google-Suchanfragen auf dem Handy als auf dem Computer und 1,4 Milliarden Leute nutzen Facebook mobil. Ein mobil optimierter Registrierungsvorgang ist daher unabdinglich. Die Auswirkungen auf deinen Umsatz solltest du nicht unterschätzen: Studien belegen einen Anstieg der Verkaufsabschlüsse um 160% durch mobil optimierte Kaufprozesse. Wenn du den Ticketkaufvorgang noch nicht auf einem Mobilgerät ausprobiert hast, wird es also höchste Zeit.

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Wie viel Zeit und Geld fließen in deine anderen Umsatzstrategien?

Du kannst dein Budget erhöhen, auf die E-Mail-Aktionen deines Ticketingpartners bauen oder mehr in einen anderen Kanal investieren. Doch führen diese Investitionen wirklich zu mehr Umsatz?

Was wäre, wenn du den Zeit- und Kostenaufwand, der aktuell in Erstellung von Postern und Flyern ießt, dazu aufwenden würdest, Besucher, die ohnehin schon den Weg zu deinem Angebot gefunden haben, in zahlende Kunden zu verwandeln? Durch die Vereinfachung des Kaufprozesses kannst du deren Anteil um 50% steigern – ganz ohne zusätzliche Werbekosten.

Fazit zu einem einfachen Ticketkaufprozess

Heute wollen wir alles und am besten sofort haben, daher muss alles schnell und effektiv geschehen. Deshalb muss auch der Ticketkaufprozess auf deiner Plattform so unkompliziert, wie nur möglich ablaufen. Mit den fünf einfachen Fragen sind du und dein Team bestens gerüstet, allen Herausforderungen die Stirn zu bieten und die Teilnehmer zum Ticketkauf anzuregen.