Was bedeutet der Dynamic Pricing Trend für Veranstalter?

dynamic pricing

Unser Autor Daniel Fürg hat sich über das Thema Dynamic Pricing Gedanken gemacht und die Vor- und Nachteile für Veranstalter für euch zusammengefasst!

Auf den ersten Blick macht Dynamic Pricing für Veranstalter eine Menge Sinn. Automatische Algorithmen errechnen anhand des gegenwärtigen Bedarfs, der am Markt gerade vorherrscht, einen Preis für das Event. Der so entstehende, dynamische Ticketpreis kurbelt also im Idealfall die Verkäufe zusätzlich an, da er sich stets der aktuellen Nachfrage anpasst.

Aber hinter den Chancen, die sich dadurch für Veranstalter ergeben, verstecken sich auch einige Risiken, die es zu beachten gibt. Hier sind alle Vor- und Nachteile des Dynamic Pricings auf einen Blick.

Vorteile

Der offensichtlichste Vorteil liegt dabei klar auf der Hand: Durch die ständige Anpassung und Neujustierung des Ticketpreises ist stets gewährleistet, dass dieser nicht zu hoch oder zu niedrig ausfällt.

Gibt es etwa im Zeitfenster des eigenen Events auch noch einige andere Veranstaltungen, verteilt sich die Nachfrage auch dementsprechend. Der eigene Preis wird somit etwas günstiger, um einen zusätzlichen Anreiz für potenzielle Käufer zu schaffen.

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Ist die eigene Veranstaltung dagegen etwas einsam im Kalender platziert, steigt der Preis folgerichtig an. Ohne direkte Konkurrenz, kann man natürlich auch etwas mehr verlangen.

So weit – so einleuchtend. Doch wie bereits erwähnt, verstecken sich auch einige Tücken hinter dem Dynamic Pricing. Diese können im schlimmsten Fall sogar den gewünschten Effekt ins Gegenteil kehren und die Absatzzahlen der Tickets reduzieren.

Nachteile

Am offensichtlichsten ist dabei sicherlich der Umstand, dass die Tickets eventuell billiger werden, als man sich das vorgestellt hat – der Preis ist eben dynamisch. Sollten durch diesen Umstand im Gegenzug dann wiederum mehr Tickets verkauft werden, ist dieser Nachteil aber sicherlich zu vernachlässigen.

Schwieriger wird es da schon, wenn Interessenten des Events den Preis über einen längeren Zeitraum beobachten, um etwa ein Schnäppchen zu machen oder weil sie allgemein noch unentschlossen sind. Haben diese möglichen Teilnehmer erst einmal einen niedrigen Tarif gesehen, der danach nicht mehr zustande kommt, überlegen sie es sich möglicherweise und verzichten auf den Kauf. Irgendwie bleibt das Gefühl, draufgezahlt zu haben, auch wenn das Ticket eventuell immer noch günstiger ist, als bei einem Festpreis.

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Genauso verhält es sich mit Leuten, die untereinander die Preise vergleichen. Auch hier sind sie im Zweifel nicht bereit, mehr zu zahlen, als ihre Freunde oder Kollegen. Das kann dazu führen, dass sie schlussendlich gar kein Ticket mehr kaufen, wenn das Dynamic Pricing den Ticketpreis nicht mehr heruntersetzt.

Fazit

Es gibt also durchaus auch eine Kehrseite des Dynamic Pricing, die am Ende des Tages mitunter auch negative Auswirkungen auf den Verkauf haben kann. Doch im Endeffekt bietet es mehr Chancen als Risiken für die Veranstalter. Die Möglichkeit, die Preise flexibel und immer mit Blick auf die gegenwärtige Marktsituation zu gestalten, wirkt sich in den meisten Fällen eben doch positiv auf den Absatz aus.  

 


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Josephine Wick

Josephine ist unsere Content Marketing Managerin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das aufregende und vollgepackte Leben von Eventmanagern & Veranstaltern ein bisschen leichter zu machen. Immerhin spricht sie aus Erfahrung, denn sie organisiert neben dem Blog auch alle unsere eigenen Events!

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