Wer als Veranstalter keine VIP-Tickets anbietet, verschenkt quasi Geld. Womöglich verzichten diese Gäste sogar ganz auf die Teilnahme an deinem Event, wenn du ihnen keine VIP-Option bietest. Doch warum ist das überhaupt so? Woher kommt der Reiz ein VIP, eine „very important person“ sein zu wollen?

Wir schauen uns die zwei psychologischen Grundprinzipien hinter dem Erfolg von VIP-Ticketkategorien an und zeigen, wie du diese auf deine VIP-Extras anwenden kannst.

Der Frustfaktor

Wie schaltest du Frustrationsquellen für deine Teilnehmer aus?

Das Erlebnis hinter einem VIP-Ticket muss nicht erst mit der Ankunft auf dem Eventgelände beginnen. Denke über das Event an sich hinaus, angefangen bei der Anreise. Du könntest beispielsweise die Parkplätze mit dem kürzesten Fußweg für VIP-Gäste reservieren oder einen exklusiven Shuttle von einer zentralen Stelle zum Eventgelände einrichten. Auch eine Partnerschaft mit einem Fahrdienst wie Uber oder Flixbus sind eine Überlegung wert.

Natürlich solltest du auch vor Ort auf dem Event selbst Frustrationsquellen aus dem Weg räumen. Extras wie VIP-Toiletten oder Express-Eingänge am Einlass sind die gängigsten Exklusivangebote, doch du kannst darüber hinaus noch viel weiter denken. Bei einem familienfreundlichen Event bietet sich zum Beispiel ein beaufsichtigter Spielbereich an, in dem VIP-Gäste ihre Kinder abgeben können, um ungestört das Event zu genießen.

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Der Exklusivitätsfaktor

Mit welchen Elementen kannst du ein Gefühl von Exklusivität kreieren?

Wenn es um das Event selbst geht, so geben VIP-Gäste den Angeboten den Vorzug, die ihnen Zutritt zu einer exklusiven Community verschaffen. Für eine VIP-Lounge in der Gesellschaft der auftretenden Künstler oder Bands sind unsere befragten Festivalgänger sogar bereit, mehr als das Doppelte des Normalpreises zu zahlen. Gratisgetränke und VIP-Zuschauerbereiche sind ebenfalls beliebt.

Eventbrite Expertentipp:

Lass dich von deinen Sponsoren unterstützen

Du musst dein VIP-Ticktes nicht aus eigener Tasche zahlen. VIP-Käufer gehören schließlich zu der zahlungskräftigen Zielgruppe, die deine Sponsoren über dein Event erreichen können. Und wie unsere Befragung in den USA ergeben hat, haben deine prominentesten Gäste keineswegs etwas dagegen, auf dem Gelände von Marken umworben zu werden. Vier von fünf VIP-Gästen begrüßen Sponsorenauftritte sogar! Über die Hälfte gibt an, Werbegeschenke in Form von Snacks und Drinks, WLAN-Zugang oder Festivalmerchandise angenommen zu haben.

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Fazit zur Psychologie hinter VIP-Tickets

Bedenke immer, dass VIP-Tickets deine Gewinne steigern sollten, damit du nicht auf den Mehrkosten für die exklusiven Erlebnisse sitzen bleibst. Die Ratschläge in diesem Leitfaden können dir als Wegweiser dienen, doch darüber hinaus solltest du unterschiedliche Leistungspakete und Endpreise ausprobieren, um festzustellen, was bei deiner Zielgruppe auf Anklang stößt.

Mit einem technologisch innovativen Partner für den Ticketverkauf, der dir umfassende Analysefunktionen bietet, kannst du die Performance der unterschiedlichen VIP-Tickets und -Pakete messen, um dein Konzept zu testen. Wahrscheinlich brauchst du mehrere Anläufe, ehe du die Zahlungsbereitschaft deiner Kunden wirklich einschätzen kannst, doch das Experimentieren hilft dir dabei, langfristig höhere Gewinne einzufahren.

 


Hier erfährst du mehr über Eventbrite und unsere Möglichkeiten für Veranstalter.

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