Anfassen erlaubt: Ohne Hose zum Tweetup

“Eine regelmäßige Pflege der Community mit wertvollen Inhalten ist von großer Wichtigkeit. Dann funktioniert es auch mit dem nächsten Event”

 
Die Eventbeschreibung zu Thomas Kupferschmieds #tweetupZH liest sich interessanter, als man es als Nicht-Eingeweihter von einem Twittertreffen zunächst erwarten würde:

Man darf ohne Hosen oder noch verrückter, im Raumfahrtanzug, erscheinen. Permanentes aufs Smartphone-Starren ist selbstverständlich erlaubt. Nicht-Twitterer dürfen nur in Begleitung eines erfahrenen Profis zum Tweetup erscheinen. Eine Elite gibt es nicht und keiner muss sich offen zu erkennen geben.

Ob tatsächlich mal jemand hosenlos oder im Raumfahrtanzug erschien? Das müsst ihr @kupfi selber fragen. Alle weiteren Fragen zu seinem Event (und der perfekten Gästeliste) haben wir ihm in unserem Interview gestellt.

Für das nächste Tweetup in Zürich am 23. September könnt ihr euch hier anmelden.

Hallo @kupfi, stell dich doch einmal kurz vor. Was machst du und welches ist gerade das spannendste Projekt, an dem du arbeitest?

Thomas Kupferschmied: Mein richtiger Name ist Thomas Kupferschmied. Ich bin Inhaber der Kommunikationsagentur KUPFERSCHMIED – werkstatt für gediegene kommunikation und Mitgründer des Coworkingspaces BUREAU.D kreativ & digital in Dietikon, einem Vorort von Zürich. Genau das ist auch mein aufregendstes und spannendstes Projekt. Es gibt viel zu tun und wir -ein Fünfer-Team- geben alles, damit es wachsen wird. Ich habe aber auch ein paar kreative Projekte, bei denen ich das Branding erstellen kann. Design ist und bleibt, meine große Leidenschaft.

Wie bist du zum Veranstalter geworden?

Kupferschmied: Ich veranstalte viele Events ehrenamtlich. Außerdem bin ich selber Referent, Dozent und Moderator und somit zu vielen Veranstaltungen eingeladen. So kommt das eine zum anderen. Nebst meinem Job als Designer bin ich so zum Veranstalter und Networker geworden, was mir absolut Spaß macht. Ich bringe gerne interessante Menschen zusammen.

Wieso lassen sich Twitter-Communities zu Treffen bewegen?

Kupferschmied: Das ist eigentlich logisch, die meisten kennen sich nur online. Die Neugier, die Follower aber auch neue Twitterer kennenzulernen, motiviert die meisten bei diesen Tweetups. Die meisten Twitterer sind offene und kommunikative Persönlichkeiten und freuen sich, in entspannter Atmosphäre mit anderen Mit-Twitterern zu diskutieren und zu lachen oder einfach nur ein Bier zu trinken. Wir sind ja die mit dem Vogel, wir zwitschern halt gerne.

Wie wichtig ist gutes Community Management für die Eventvermarktung?

Kupferschmied: Nur wenn du die eigene Community nett behandelst, ist sie auch gewillt, deine Veranstaltungen zu besuchen. Es geht ja auch nicht nur um solche Veranstaltungen, sondern um Relevanz. Somit ist eine regelmäßige Pflege der Community mit wertvollen Inhalten von großer Wichtigkeit. Dann funktioniert es auch mit dem nächsten Event.

Warum hast du dich für Eventbrite als deinen Ticketing-Partner entschieden?

Kupferschmied: Das System ist einfach, übersichtlich und die Teilnehmer können sich ganz einfach registrieren. Es funktioniert mobil und das Eventmanagement mit den verschiedenen Apps ist sehr komfortabel. Was will ein Veranstalter mehr?

Haben deine Meetups privaten oder Netzwerk-Charakter?

Kupferschmied: Ein wenig von beidem. Es haben sich auch schon gute Freundschaften ergeben und man ist so auch bereit, in Zukunft zusammenzuarbeiten. Networking hat aber eine große Wichtigkeit bei solchen Veranstaltungen. Es kommt manchmal sogar soweit, dass Unternehmen für ihre Veranstaltungen auch Tweetups erstellen wollen. Dann organisiere ich gerne solche “Special Tweetups”, die machen auch richtig Spaß.

Und wie sieht denn die perfekte Gästeliste für dich aus?

Kupferschmied: Die besteht aus einer guten Durchmischung von weiblichen und männlichen Teilnehmern. Dann ist es auch gut, dass immer wieder neue Teilnehmer dazukommen, damit das nicht zu einem Klassentreffen verkommt. Grundsätzlich wäre das nicht so schlimm, doch macht es eben mehr Spaß, wenn es Abwechslung gibt. Wichtig ist es auch, Influencer dabei zu haben, die haben die größte Reichweite. So sieht meine perfekte Gästeliste aus!

Wer ist dein persönlicher Twitter-King oder Queen? Und von wem schaut man sich lieber nichts ab?

Kupferschmied: Och, da habe ich einige Follower, die ein sehr gutes Profil haben und interessante Posts schreiben. Da kann ich mich jetzt nicht festlegen. Am schönsten ist es, wenn wir uns dann ab und an persönlich treffen. Aber grundsätzlich ist das sehr persönlich. Genau so mit der zweiten Frage: Den Menschen, die einem nicht sympathisch sind, muss man ja nicht folgen. Ganz einfach.

In welcher Stadt würdest du gerne mal ein Tweetup besuchen?

Kupferschmied: Ganz klar in New York oder in Miami. In Miami war ich schon mal bei einem Creative Morning, aber noch nie bei einem Tweetup, das ist auch eine Netzwerk-Veranstaltung einfach so für Kreative. Aber vielleicht solltet ihr einen in Berlin machen, dazu könnte ich mich auch noch überreden lassen!

Wie schauen mal, was sich da machen lässt. Zum Abschluss: Ein guter Rat für Veranstalter in 140 Zeichen?

Kupferschmied: Mache einfach ein #Event und überlege nicht zu lange, es entwickelt sich dann mit der Zeit. #JustDoIt


Du planst selbst ein Event und bist noch auf der Suche nach einer passenden Ticketing-Lösung? Hier erfährst du mehr über Eventbrite.

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Katharina Böhm

Katharina Böhm

Ich bin Katharina und Autorin für den Eventbrite Blog. Ich gehe gerne auf Konzerte, probiere ständig neue Restaurants aus und mag Aquarien.

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