5 falsche Beweggründe Eventmanager zu werden

falsche Beweggründe Eventmanager zu werden

Vorsicht vor diesen falschen Beweggründen Eventmanager zu werden! So sieht die Realität aus:

Der Beruf des Eventmanagers wird von Außenstehenden oftmals als glamouröse Abendbeschäftigung eingestuft: Natürlich, man verbringt seine Zeit mit der Entwicklung und Organisation spannender Veranstaltungskonzepte, lernt interessante Persönlichkeiten kennen und bekommt, wenn alles gut läuft, auch noch positives Feedback von den Gästen.

Doch der Beruf des Eventmanagers ist vor allem eines: anstrengend und herausfordernd! Es bedarf der richtigen Motivation und einigen essentiellen Eigenschaften um als Eventmanager erfolgreich und (viel wichtiger) glücklich zu werden. Mit der falschen Motivation kann die Jobwahl schnell problematisch werden.

Im Folgenden zeigen wir dir fünf falsche Beweggründe um Eventmanager zu werden:

1. Als Eventmanager stehe ich im Mittelpunkt des Events

Als Eventmanager stehst du tatsächlich im Mittelpunkt deines Events, allerdings hinter den Kulissen. Es wird kein Event vergehen, an dem du nicht irgendwelche Feuer löschen musst, weil einer deiner Speaker oder Künstler ausgefallen ist oder die Gäste am Catering herumnörgel. Du solltest also kein übersteigertes Geltungsbedürfnis an den Tag legen, wenn du als Eventmanager erfolgreich sein möchtest. Denn du ziehst zwar alle Fäden – jedoch komplett im Hintergrund um eine perfekte Veranstaltung zu garantieren.

2. Ich habe eine Armee an Mitarbeitern – die machen das schon

An dieser Stelle sind deine Leadership Kompetenzen gefragt. Ganz sicher, du wirst ein Event Team haben, das dir bei der Umsetzung hilft, allerdings benötigten diese von dir auch klare Anweisungen um eine Veranstaltungen erfolgreich umzusetzen. Gerade in einem so stressigen und sich ständig veränderndem Umfeld, musst du sicher stellen, dass dein Team die richtigen Ressourcen und Informationen erhält, um das Event zum Erfolg zu führen. Hands-off Mentalität ist hier fehl am Platz!

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3. OMG, endlich kann ich meine großen Stars treffen!

Ob VIP’s, Stars, Ehrengäste, die Bands oder Speaker des Events – sie gehören in der Regel zu einer ganz besonderen Spezies Mensch. Sie benötigen viel Aufmerksamkeit und Betreuung, möchten vor ihren Auftritten aber auch in Ruhe gelassen werden, um sich auf die Inhalte ihres Vortrages oder das anstehende Konzert zu konzentrieren. Da bleibt kaum Gelegenheit für Smalltalk – geschweige denn für ein echtes Kennenlernen.

Nach ihrem Auftritt sind sie dann entweder schnell wieder auf dem Weg zum Flughafen oder werden von interessierten Teilnehmern, Fans oder deinem Auftraggeber in Beschlag genommen. Gehe also eher nicht davon aus, nach einem erfolgreich durchgeführten Event mit der Telefonnummer des Main Acts nach Hause zu gehen.

4. Ich freue mich schon auf das leckere Catering auf den Events

Glaube uns, als Eventmanager wirst du bei deiner eigenen Veranstaltung kaum Zeit haben, um dich am Buffet zu bedienen. Dafür gibt es einfach zu viele Aufgaben, die auch während des Events gelöst werden müssen. Sei froh wenn du nach Abschluss der wichtigsten Veranstaltungsblöcke noch Gelegenheit hast, ein paar letzte Reste des Caterings zusammen mit deinem Team abzustauben.

5. Mein Leben ist zu langweilig. Ich sollte Eventmanager werden! 

Dies ist grundsätzlich keine komplett falsche Herangehensweise, um sich dem Beruf des Eventmanagers zu widmen. Allerdings kann diese blauäugige Einschätzung des Berufs auch schnell zu Enttäuschungen, bösen Überraschungen und vor allem Überforderung führen. Nur aus Langweile solltest du nicht Eventmanager werden, dafür gibt es genügend andere gute Gründe.

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Fazit:

Es gibt viele Beweggründe Eventmanager zu werden oder auch nicht. Solltest du diesen Job allerdings auf längere Sicht, vielleicht sogar bis zum Ende deines Berufslebens machen wollen, dann überlege dir die Gründe dafür ganz genau. Du brauchst Nerven wie Drahtseil, ein Auge fürs Detail, angeborenes Organisationstalent und unermüdliches Durchhaltevermögen.

Am Ende musst du selbst entscheiden, ob der Beruf wirklich das Richtige für dich ist – oh und ob du mit sehr wenig Schlaf auskommst 😉

 


Hier erfährst du mehr über Eventbrite und unsere Möglichkeiten für Veranstalter.

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Kathleen Fritzsche

Kathleen Fritzsche

Kathleen Fritzsche gründete Ende 2011 StartUp Stuttgart und 2012 Accelerate Stuttgart mit, um Gründer und Startups in Baden-Württemberg zu fördern und ein Accelerator-Programm für die Region aufzubauen. Ende 2015 lief das erste sechsmonatige Programm mit fünf Startups. Daneben schreibt Kathleen seit mehreren Jahren leidenschaftlich gern für verschiedene Plattformen, u.a. ihren eigenen Blog, und ist als Freelancer im Bereich Content Creation und Kommunikation unterwegs.

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