„Das verkauft sich schon von selbst!“

Ich hoffe sehr, dass du das nicht wirklich glaubst. Denn wenn du gerade erst beginnst dein Event zu etablieren und nicht der Veranstalter des Coachella Festivals bist, dann bist du auf die Vermarktung deines Events angewiesen.

Die erfolgreiche Eventvermarktung hat nicht nur mit guter Organisation und Fleiß zu tun, sondern auch damit, die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit einzusetzen. Heute möchten wir dir fünf Fallen aufzeigen, die du beim Marketing deines Events unbedingt vermeiden solltest.

  1. Dem Glauben verfallen, dass sich dein Event von selbst vermarktet

Weil es so wichtig ist, möchte hier nochmal drauf eingehen: Sei auf keinen Fall davon überzeugt, dass sich dein Event von selbst vermarktet.

Durch die Masse an Veranstaltungsangeboten wird es immer schwieriger, potenzielle Teilnehmer zu erreichen und die Informationsflut zu durchdringen. Falsche Zurückhaltung ist in dem Fall fehl am Platze, du solltest aber natürlich darauf achten, dass deine Aktionen nicht in Spam ausarten. Fleiß und ständiges Nachverfolgen deiner Maßnahmen helfen dir, diese zu bewerten und die Eventvermarktung positiv voranzubringen.

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  1. Keinen Marketingverantwortlichen im Team bestimmen

 Genauso falsch wie der Glaube ohne Eventvermarktung auszukommen, ist der Versuch, ohne dedizierten Marketingverantwortlichen im Orga-Team auszukommen. Die Zuweisung von konkreten Verantwortlichkeiten ist generell wichtig, umso mehr wenn es um die kontinuierliche Eventvermarktung geht. Du solltest von Anfang eine Person für das Marketing bestimmen, die alle Fäden in den Händen hält und auch den Rest des Orga-Teams dazu animiert, als Botschafter die Veranstaltung mitzubewerben.

  1. Dich nur auf einen Marketing-Kanal verlassen

Oftmals wird bei der Eventvermarktung vergessen, alle zur Verfügung stehenden Online- und Offline-Kanäle wie bspw. Blog, Facebook, Twitter, YouTube, Flyer und Eventbesuche zu nutzen. Achte darauf, dass du alle dir zur Verfügung stehenden Kanäle bespielst und deine Ansprache immer adäquat gestaltest, um deine Kernaussage in verschiedenen Varianten nach außen zu tragen.

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  1. Facebook-Werbung schalten, ohne deine Zielgruppe zu kennen

Genauso wie die eindimensionale Bespielung von Marketing-Kanälen kann auch das Schalten von Facebook-Werbung schief gehen, wenn du deine Zielgruppe nicht kennst oder nicht genügend definiert hast. Das gleiche gilt übrigens auch für Google Ads in Verbindung mit sinnvollen Keywords. Facebook hat tolle Funktionen, um deine Zielgruppen für die Eventvermarktung sinnvoll einzugrenzen. Teste im ersten Schritt immer mit kleinem Budget, ob deine Facebook-Werbung erfolgreich ist (Kennzahlen: Reichweite und Klicks) und nutze unbedingt ansprechende Grafiken oder Videos. Außerdem erleichtert dir der Facebook Business Manager bei vielen gleichzeitig geschalteten Anzeigen die Koordination und Kennzahlenmessung ungemein.

  1. Nicht mit deinen Teilnehmern kommunizieren

Die transparente Kommunikation mit deinen Teilnehmern ist das A und O bei der Vorbereitung und Vermarktung deines Events, gerade wenn es um Fragen vor der Veranstaltung geht. Stehe unbedingt jederzeit über die üblichen Online-Kanäle als Ansprechpartner zur Verfügung, gegebenenfalls auch telefonisch. Dies hinterlässt bei deinen Teilnehmern den Eindruck, dass du ihre Anliegen ernst nimmst und du immer ein offenes Ohr für Fragen hast. Dadurch erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Teilnehmer dein Event in ihrem Netzwerk weiterempfehlen und du weitere Gäste gewinnen kannst.

Fazit

Wenn du dich mit deinem Team richtig ins Zeug legst und diese fünf Marketingfallen vermeidest, steht deiner erfolgreichen Eventplanung und -vermarktung nichts mehr im Wege.